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Aus der Reihe SCHIFFFAHRT und DDSG:

 

              Der Stolz der Wachau   Erinnerungen an das Dampfschiff "HEBE"

                              

   Mit einem Vorwort von Landeshauptmann PRÖLL und dem Melker Bürgermeister Thomas WIDRICH.  Das Taschenbuch beschreibt in losen Kurzgeschichten, eine Leseprobe befindet sich auf der Homepage, eine Saison auf dem Passagierschiff "Hebe" aus der Sicht eines DDSG - Schiffsjungen. In teils lustigen, aber auch nachdenklichen Geschichten wird der Besatzung des alten Dampfschiffes in der Saison 1966 im Wachau - Verkehr ihre Reminiszenz erwiesen.

                DONAU- Steine

               

                   Mit Kurzgeschichten wird der Alltag auf den Donauschiffen sowie das Leben am Güterkahn beschrieben. Als Erinnerungen an DDSG - Leute die bis heute unvergessen sind und durch das Buch es auch weiterhin bleiben werden.   Anbei eine kleine Leseprobe.

 

                                             Kein einfacher Einkauf  

       Als ich damals bei der DDSG begann, bestand das Personal, besonders auf den Anhangfahrzeugen, überwiegend aus ungarischen Schleppsteuerleuten und österreichischen Schleppmatrosen. Zu dieser Zeit war noch keine Rede davon, dass die Gesellschaft bereits in einigen Jahren von Mitarbeitern aus Jugoslawien regelrecht "überschwemmt" werden würde. Wie eine Sturmwelle brachen sie später über die DDSG hinein.

Fairerweise muss aber auch angemerkt werden, dass ohne diese "Gastarbeiter" ein regelmäßiger Schiffsbetrieb wohl nicht mehr möglich gewesen wäre. Leute aus Österreich wollten sich diesen harten und familienfeindlichen Job einfach nicht mehr antun. So fehlte es an allen Ecken und Enden an Deckspersonal. Aber wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt ahnte man noch nichts davon, was da alles auf die Gesellschaft zukommen würde. Ja, damals kam es schon einer kleinen Sensation gleich, wenn ein Schleppmann nicht aus Österreich stammte. Dies war ziemlich ungewöhnlich, da die Gesellschaft damals noch aus dem Vollen schöpfen konnte. Wenn man also nicht Einheimischer war, dann wurde man gleich bestaunt. So wie der neue Matrose, der seine erste Einteilung auf einem Tankkahn erhalten hatte. Die eigentliche Sensation bestand aber darin, dass Hami aus der Türkei stammte. Also der erste türkische Gastarbeiter, der bei dem Unternehmen beschäftigt war. Keiner konnte sich erklären wie er den Weg zur DDSG gefunden hatte? Da der Steuermann des Tankfahrzeuges ein gebürtiger Ungar war, trat nun der lustige Fall ein, dass die beiden versuchten auf Deutsch miteinander zu reden. Leider konnte Hami nur einige Brocken und so redeten sie meistens mit Händen und Füßen um sich untereinander verständlich zu machen.

Der junge Türke war ein kräftiger Mann, der stets ein breites Lächeln auf den Lippen hatte. Menschlich schwer in Ordnung, immer höflich und hilfsbereit, packte er in seiner Arbeit auch brav mit an. So war auch der Tanksteuermann sehr mit ihm zufrieden. Blieb als einziges Handycup eigentlich nur die Deutsche Sprache. Wie sehr sich Hami auch bemühte, das dauerte natürlich seine Zeit. Was sich besonders beim Einkaufen als großes Hindernis erwies. Denn am Anhangsfahrzeug musste er sich ja selbst verpflegen, sowie für den Provianteinkauf sorgen. Er hatte noch niemanden der für kochte, denn Frau und Kinder waren in der Türkei zurückgeblieben. Sie würden erst später nachkommen, wenn er sich etwas eingelebt hatte.

Da es zu dieser Zeit noch keine Supermarktgroßketten gab, musste er seinen Lebensmitteleinkauf bei den damals noch zahlreichen "Greißlerinnen" rings um den Mexikoplatz erledigen. Da man sich in den diversen Geschäften noch nichts alleine aussuchen konnte, musste er immer mit Händen und Füßen reden, um doch das das Gewünschte zu bekommen. Diesmal stand wieder einmal eine Russlandreise an und Hami musste seinen Proviant für diese lange Reise auffüllen.

Er suchte einen kleinen Laden auf, wo es ihm vorerst sogar gelang sich verständlich zu machen. Schön langsam füllte sich seine große Reisetasche und die Verkäuferin freute sich augenscheinlich darüber, so ein gutes Geschäft zu machen.

Um seinen Speisezettel etwas abwechslungsreicher zu gestalten, wollte der Tankmatrose nun einige Fischdosen kaufen. Leider wusste er das deutsche Wort nicht dafür. Es waren auch nirgends solche Dosen zu sehen, auf die er zeigen konnte. Auch die Verkäuferin war auf das Bemühen des Käufers, ihr etwas mitteilen zu wollen, aufmerksam geworden. "Was suchen sie denn?", bot sie ihm ihre Hilfe an. "Vielleicht kann ich ihnen ja helfen?"

"Helfen gut", radebrechte der junge Türke herum. Da er aber die genaue Bezeichnung für den gewünschten Artikel nicht wusste, konnte er auch weiterhin nichts Genaues sagen. Doch dann kratzte er doch noch seine ganzen Deutschkenntnisse zusammen, um der Verkäuferin ganz genau zu erklären: "Ich suchen Fisch".

"Aha", nickte daraufhin die Bedienung. "Und welchen genau? Es gibt ja so viele Fischarten".

Als sie ihn weiterhin fragend ansah, fügte Hami noch hinzu:

"Fisch, was schlaft in Dose"...

 

  Soeben erschienen

                      I. Band der Donautrilogie

                            STROMKILOMETER 1942, 950 

                                           

Der erste Band beschreibt ein Lehrjahr der DDSG- Schiffsjungen auf dem Schulschiff I in der Korneuburger Schiffswerft. Hier herrschte noch Zucht und Ordnung, es wurden aus kleinen Jungen richtige Männer gemacht. Eine Lehrzeit wie man sie sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. 867 Seiten, 10 €. 

Soeben erschienen:

                                        II. Band der Donautrilogie 

                                WER EINMAL VOM DONAUWASSER TRANK - Die ganz besondere Russlandreise

                                                 

            Im zweiten Band wird eine Russlandreise mit dem Zugschiff MS "Korneuburg" beschrieben mit all den Ereignissen die auf einer solch langen Reise vorkommen können.901 Seiten, 10 €.

 

 

 

 

In Vorbereitung:

                            III. Band der Donautrilogie

                            Die drei von der Donau   (Erscheinungsdatum voraussichtlich im Herbst 2015)

                            Versuchte Biografien von drei Donaukapitänen

 

 

 

       Aus der Reihe Wiener Straßenbahner

               FLASHBACK - eine Firma im Würgegriff der PV

                 

         Dieses Taschenbuch gibt Einblick über ein Thema, das immer wieder von den WL weggeleugnet wurde. Es beschreibt anhand vieler Fallbeispiele wie sich ein großes öffentliches Unternehmen von einer einzelnen Gewerkschaftsvertreterin und Personalvertreterin erpressen lässt. (derzeit leider vergriffen).

 

                FLASHBACK II - wir mobben weiter               

                  

         Was ist passiert nachdem der erste Teil von "Flashback" erschienen ist? Wurde hart gegen die Mobber durchgegriffen und die richtigen Maßnahmen gesetzt? Wurde überhaupt etwas getan?

        

          Von Mützenzwergen, Engeln und Zerrauften

                    

        Beschreibung des Alltags eines Kanzleibeamten im Aufsichtsdienst der Wiener Linien. Der Straßenbahnbahnhof Favoriten und seine Belegschaft wird in Wort und Bild in den Jahren 1997 bis 1999 vorgestellt. Lustige und nachdenkliche Kurzgeschichten geben etwas von der Stimmung wider, die zu dieser Zeit von herausragenden Persönlichkeiten geprägt wurde.