Dienst am Dampfschiff

           

 

                                                                                                                       

 

 

                                

                                                        DS "Hebe" bergfahrend in der Wachau. Eine besonders schöne Aufnahme aus der Sammlung Raffy.

 

Im Zuge meine letztjährigen praktischen Ausbildung bekam ich die Einteilung auf das Fahrgastdampfschiff "HEBE" als Schiffsjunge einzusteigen. Wovon ich schon aus zweierlei Gründen nicht sonderlich begeistert war. Während nun die übrigen Lehrlingen auf den großen Fahrgastschiffen der Gesellschaft zwischen Wien- Linz - Passau unterwegs waren, also die gesamte Donaustrecke befuhren, konnte ich nur die Wachau - Strecke kennen lernen. Kurzbesuche in Wien oder Linz konnte ich mir also von Haus aus dadurch abschminken. Dazu kam noch, dass es sich bei dem Schiff um das älteste Dampfschiff handelte, das auch sehr reparaturanfällig war. Besonders die Maschine hatte schon altertumswert und manche Ersatzteile konnten sich die Maschinisten nur noch aus dem Technischen Museum in Wien beschaffen. Erschwerend kam noch hinzu, dass die "HEBE" von einem strengen Kommandanten befehligt wurde, der es besonders auf uns Schiffsjungen abgesehen hatte. Auf dem Schiff herrschte fast schon militärischer Drill, und der allmächtige Kapitän Walter B. ließ kein anderes Wort als seines gelten. Umso erfreulicher war jedoch die Tatsache, dass ich mit der gesamten Schiffsmannschaft hervorragend auskam und große Freude an meiner Arbeit hatte. Rückwirkend kann ich sogar sagen, dass diese Saison zwischen Melk und Krems zu den schönsten Monaten gehörten, die ich bei der Gesellschaft verbringen durfte. 

 

 

                                        

                             Das linke Bild zeigt einige Männer aus der HEBE- Besatzung im Jahre 1965. Von links nach rechts: Kapitän Walter B., Rechnungsleger Willibald B., Steuermann Wolfgang T., und den Bootsmann, genannt "Humpel Edi". Rechts ist der unvergessene Kommandant des Schiffes Walter B. zu sehen.   Das nächste Bild zeigt Kapitän B., anlässlich einer Veranstaltung in der Wachau. Weitere Bilder zeigen den ehemaligen Rechnungsleger der "HEBE Willibald ., als stolzer Kapitän beim Fahrtgeber eines Passagierschiffs.  Rechts ein Gruppenfoto bei einer "Hebe"- Sonderfahrt, wahrscheinlich nach Hainburg in den 1950 Jahren. Schon damals übte "Humpel Edi" die Agenden des Bootsmanns aus. (Bilder aus der Sammlung Dosch).   So stand die "HEBE" jahrelang im Vorhafen des Hafenbeckens Freudenau und dümpelte rostend vor sich hin.

 

                  

 

Die  folgende Episode handelt von einem Kapitän, der eigentlich mein weiteres Leben geprägt hat. Kapitän Walter B. war ein Gentleman von einem Schiffskommandanten. Er war ein Vorgesetzter, zu dem man stolz aufblicken konnte. Fachlich unumstritten, und auch menschlich schwer in Ordnung. Sein Ruf als "harter Hund" eilte ihm voraus, und so mancher Binnenschiffer zog es vor überall anders einzusteigen, als auf die "HEBE". Dabei war sein Gerechtigkeitssinn besonders ausgeprägt, und er stand hinter jedem Mann seiner Schiffsbesatzung. In Bezug auf Menschenführung war er eigentlich unschlagbar. Auch dem Hafenkapitänat war dies bekannt, und so wurden ihm immer so genannte "Problemkinder" zugeteilt. Leute, die sich eigentlich nicht unterordnen wollten, und deren Einteilung zu diesem Kapitän eigentlich ihre letzte Chance war. Aber Walter B. schaffte es immer wieder. Es gelang ihm aus allen Leuten die er unter seine "Fittiche" hatte, wertvolle Binnenschiffer zu formen, auch wenn sie dies eigentlich selbst gar nicht wollten. Wer jedoch einmal eine oder mehrere Saisonen unter seiner Führung gefahren war, der konnte eigentlich auch gar nicht anders als ein ausgezeichneter Schiffmann zu werden. So versuchte er immer wieder und mit viel Geduld sein einzigartiges Fachwissen an seine Mitarbeiter weiterzugeben, und war zufrieden, wenn jemand der durch seine Schule gegangen war,  zu höheren Aufgaben herangezogen wurde. Er lebte in Melk, und war mit der dortigen Agentieleiterin verheiratet. So war sein Kommando auf dem DS "HEBE" ja fast schon ein Heimspiel für ihn Auf seiner Lieblings- bzw. Heimatstrecke kannte er in der Donau fast schon jeden Stein, und da die Ehe kinderlos geblieben war versuchte er dem Schiffspersonal so etwas wie ein großer Vater zu sein. Ein Vaterersatz, der für jeden seiner Besatzungsmitglieder ein offenes Ohr hatte. Ich hatte das Glück in der Saison 1965-1966 unter ihm zu fahren, und konnte mich so hautnah von seinen nautischen und menschlichen Fähigkeiten überzeugen. Er hat mir eigentlich damals zurecht geschliffen und ich bin im Laufe der Saison hervorragend mit ihm ausgekommen. Wenn es auch am Anfang beileibe nicht den Anschein hatte. Doch er hatte mir eine Chance gegeben, die ich mit beiden Händen ergriff. Denn wahrscheinlich war ich auch so ein Problemfall, wie es einige auf dem Dampfschiff "HEBE" gab.

 

 

                                                     

                                                  Wolfgang T.

 

Auf der HEBE gab es nur einen Steuermann. Was auch vollauf genügte, denn in der Nacht wurde ja nicht durchgefahren. Das Schiff wurde nur für den Ausflugverkehr in die Wachau eingesetzt, und lag im Melker Altarm vor Anker. Es gab zwei Fahrten. Eine am Vormittag ab Melk ab 09:00 Uhr, an Krems um 11:00 Uhr, wieder zurück nach Melk. Nachmittags ab Melk um 13:00 Uhr nach Krems, und anschließend wieder nach Melk. Wo so etwa um 18:00 Uhr Ankunft war, und dann Ruhe bis zum nächsten Tag. An jedem Samstag wurde auch eine weitere Fahrt nach Ybbs angehängt, die aber bald wieder aufgrund des geringen Fahrgastaufkommens eingestellt wurde.               

Bei diesen täglichen Fahrten mussten auch der Lotse und der Rechnungsleger das Ruder übernehmen. Ja, und sogar ich wurde, natürlich nur immer unter den gestrengen Augen des Herrn Kapitäns, zum Ruderdienst eingeteilt. Eigentlich empfand ich dies nicht als zusätzliche Arbeit sondern als Auszeichnung, denn kein Schiffsjunge durfte auch nur in die Nähe des Ruders kommen. So war ich auch immer stolz wenn ich die "alte Dame" steuern durfte.

Aber um wieder auf unseren Steuermann zurückzukommen: Herr Wolfgang T. war ein 30-jähriger, schlaksiger, fescher und vor allem ein stets freundlicher junger Mann. Er war von der so genannten "Oberen Partie" zu uns gestoßen. So nannte man die Kollegenschaft, die in der Agentie Linz angeheuert hatten. Diese Leute befuhren in der Hauptsache nur den Strom zwischen Linz und Regensburg. Auf diesem Stromabschnitt kannten sie sich aus, hier konnte man ihnen nichts vormachen. So ganz freiwillig war der Herr Steuermann auch nicht auf das Passagierschiff gekommen, denn in Linz beheimatet hatte er nicht viel Gelegenheit seine Heimatstadt zu besuchen. Die konnte er nur einmal in der Woche tun, denn da hatten wir den so genannten "Stehtag". Da wurde nicht gefahren, sondern "Rein-Schiff" gemacht, und auch die notwendigen Wartungsarbeiten an der alten Dampfmaschine durchgeführt. Er war bisher nur Schlepplotse gewesen, und es war für ihn das erste Kommando als Steuermann. Außerdem wollte er nie auf ein Passagierschiff einsteigen, denn schon das Tragen einer Uniform war ihm immer ein Gräuel. Doch er war von unserem allmächtigen Kapitän angefordert worden. Dieser konnte nämlich das Privileg für sich in Anspruch nehmen sich seine Besatzungsmitglieder selbst auszusuchen. Ein Indiz für sein hohes Ansehen, das er bei der Gesellschaft besaß. Den jungen Steuermann hatte er zweifellos nur wegen seines großen Fachwissens an Bord geholt, denn in der Hierarchie der Steuerleute wäre es noch lange nicht so weit gewesen. Da wären noch einige Kameraden vor ihm als Steuermann drangekommen. Doch nach dem Willen Kapitän B. sollte dieser Dienst das Sprungbrett für eine weitere große Karriere werden. Er wollte seinen Rudergänger so weit bringen, dass dieser noch heuer das Kapitänspatent ablegen sollte. 

Doch Herr T. wollte davon überhaupt nichts wissen. Er hatte zwar wohl oder übel seine Einberufung auf die HEBE akzeptieren müssen, nur machte er kein Hehl daraus nicht freiwillig hier zu sein. Und auch sonst war er lange noch nicht so wie ihn der Kapitän gerne hätte. Außerdem litt er unter der Krankheit des "Trinkens", die unter den Schiffleuten weit verbreitet war. Ja, und auch in Bezug auf "Damen" war er kein Kostverächter. Manches mal brachte er den Kapitän mit seinen Eskapaden  schier zur Verzweiflung. 

Natürlich wusste Kapitän B. über seinen Steuermann Bescheid, denn er hatte ihn auf einem Zugschiff als Schlepplotse kennen gelernt. Trotzdem, oder wahrscheinlich deswegen hatte er ihn aufs Schiff geholt, denn er umgab sich gerne mit solchen "Problemkindern" wie er immer zu sagen pflegte. Er hatte sich in den Kopf gesetzt aus dem trinkfreudigen Steuermann einen verantwortungsbewussten Kapitän zu formen. "Ich werde dich schon noch dazu bringen, dass du im Dienst nichts mehr trinkst.", redete der Kapitän seinem Problemkind immer ins Gewissen. "Dass du endlich einmal auch deine Karriere denkst. Das schwöre ich dir mein Freund!"

Doch dieser so Getadelte gab meistens darauf breit lächelnd zurück:

"Das glaube ich zwar nicht, aber sie können es ruhig versuchen." 

Vorerst hatte es aber wirklich den Anschein, dass sich Herr T. auch wirklich mit dem Trinken zurückhielt. Zumindest versuchte er im Dienst keinen Alkohol mehr zu sich zu nehmen. Was dem "Alten" zu dem Lob :"Na siehst du, es geht ja doch.", bewog. "Es wäre doch gelacht wenn ich dich nicht dazu bringen könnte dich von Grund auf zu ändern." Seine vielleicht etwas unorthodoxen Erziehungsmethoden schienen auch bei diesem Steuermann zu wirken. Bis eben zu diesem Tag an dem es einen empfindlichen Rückschlag gab.

Wir hatten in der Früh "Rein- Schiff" gemacht, und standen vor unserer ersten Abfahrt nach Krems. Alles war bereit und wir warteten nur noch auf den Kapitän, der traditioneller Weise immer als letzter an Bord eintraf. Es herrschte unfreundliches Wetter, der Himmel war mit dunklen Wolken verhangen. Es hatte die ganze Nacht über geregnet, und es sah auch nicht so aus ob sich das Wetter in den nächsten Stunden bessern würde. Deswegen waren auch nicht so viele Passagiere wie sonst an Bord. Ja, und noch jemand fehlte: unser Steuermann glänzte durch Abwesenheit. Aus diesem Grunde schickte mich der Rechnungsleger nochmals an Land hinaus.

"Wolfgang.", instruierte er mich. "Schau doch mal nach ob er nicht noch beim "Schimanek" sitzt."

Der "Schimanek" war ein Lokal mit angrenzender Tankstelle, gleich neben unserem Landungssteg. Ein beliebter Treffpunkt für Fernfahrer, die dort sehr zahlreich verkehrten. Da die Raststätte Tag und Nacht geöffnet war, hielten auch wir Schiffleute uns gerne dort auf. 

Anmerken muss man vielleicht noch, dass der Rechnungsleger und der Steuermann gute Freunde waren. Sie kannten sich von früher, und waren hier auf dem Schiff unzertrennlich.

"Ist in Ordnung.", nickte ich, warf mir noch eine Jacke über und begab mich an Land.

Als ich das Lokal betrat, fiel mir der Steuermann gleich ins Auge. Er lehnte an der langen Theke und war mit der hübschen weiblichen Bedienung in ein anregendes Gespräch vertieft. 

"Herr Steuermann.", trat ich auf ihn zu, und leierte brav meinen Spruch hinunter: "Sie sollen rasch aufs Schiff kommen. Alles wartet nur noch auf sie."

"Ach du bist es Namensvetter.", grinste er mich an. "Ist ja schon gut. Ich trinke nur aus, und dann komme ich."

Sein hochrotes Gesicht legte deutlich Zeugnis darüber ab, dass er getrunken hatte. Während er sich seine roten Augen rieb, lud er mich spontan ein.

"Willst was trinken?"

"Vielen Dank.", wehrte ich ab. "So viel Zeit haben wir nicht. Wir müssen schnellstens aufs Schiff."

Es war mir unangenehm ihn an Bord holen zu müssen, doch als Schiffsjunge kannst du dich keinem Befehl widersetzen. Doch Herr T. musste mir diese Peinlichkeit ansehen.

"Also gut, wenn du es sagst.", nickte er, trank sein Schnapsglas in einem Zug leer und meinte noch zur hübschen Kellnerin. "Also dann bis heute Abend."

Auf dem Weg zurück zum Schiff wollte er dann noch von mir wissen:

"Ist der Alte schon da?"

"Als ich wegging war er es noch nicht.", schüttelte ich den Kopf. 

"Ausgezeichnet.", grinste der Steuermann übers ganze Gesicht. "Wenn er mich so sieht, dann bekommt er ja den Schock für sein weiteres Leben."

Wobei ich ihm nur beipflichten konnte, denn Herr T. sah wirklich nicht gut aus. Wahrscheinlich hatte er die ganze Nacht durchgemacht. 

Was ihn aber nicht daran hinderte sich zur offenen Schank des Schiffes zu stellen, und beim Schankburschen eine Flasche Bier zu ordern.

"Da bist du ja endlich!", trat jetzt der Rechnungsleger auf den Plan. "Und du trinkst schon wieder im Dienst.", schüttelte er wütend und aufgeregt den Kopf. 

"Hallo Willy, altes Haus.", grinste ihn der Steuermann an. "Was ist, trinkst du einen mit?"

"Hör auf mit deinen blöden Witzen.", ließ sich der Rechnungsleger nicht beruhigen. "Schau dich doch bloß einmal an. Wahrscheinlich hast du die ganze Nacht durchgemacht. Wenn dich der Alte so sieht, dann kannst du dich auf was gefasst machen. Du weißt ja selber wie er ist."

"Der Alte kann mich mal!", trank der Illuminierte das Glas in einem Zug leer. "Ich habe seine ewigen Bevormunden schon lange satt."

Wie auf Stichwort erschien jetzt Kapitän B. auf der Bildfläche. Noch in Zivil in seiner grünen Jägerkleidung. Obwohl er die letzten Worte mit angehört haben musste, ging er mit keiner Silbe darauf ein. Mit steinernem Gesichtsausdruck wandte er sich an den Rechnungsleger:

"Alle in Ordnung Willy?"

"Alles klar Herr Kapitän.", beeilte sich dieser zu sagen. "Mannschaft vollzählig an Bord."

"Gut.", zeigte sich der Kapitän zufrieden, und wandte sich jetzt dem Steuermann zu:" Wolferl, du kannst schon in den  Ruderstand gehen. Ich komme gleich nach." Ohne den Angesprochenen richtig angesehen zu haben verschwand Kapitän B. in seiner Kabine.

"Du siehst ja fürchterlich aus.", wandte sich der Rechnungsleger kopfschüttelnd an seinen Freund. "Sieh dir doch bloß mal deine roten Augen an. Da merkt doch der Alte gleich, dass du etwas getrunken hast."

"Wenn es weiter nichts ist.", griff der Steuermann in seine Uniformtasche und förderte eine dunkle Sonnenbrille zu Tage. Die er zur Verblüffung aller aufsetzte. Grinsend blickte er dann seinen Freund an: "Na, besser so?" 

" Du spinnst wirklich.", tippte sich der Rechnungsleger an die Stirn. "Es regnet in Strömen, und du setzt dir noch eine Sonnenbrille auf. Du kannst wirklich nicht ganz dicht sein. Wenn dich der Alte so sieht, dann möchte ich nicht in deiner Haut stecken."

"Das lass mal meine Sorge sein.", trank der Steuermann sein Bier aus, und wollte sich aufs Kommando begeben. Doch dann verhielt er nochmals seine Schritte und befahl mir: "Geh Wolfgang, bringe mir doch einen Mokka in den Ruderstand."

"Den wirst du auch brauchen.", konnte sich der Rechnungsleger immer noch nicht beruhigen. "Wie man sich nur so herrichten kann?"

"Du kannst mich mal."

Mit diesen Worten stapfte Herr T. aufs Kommando hinauf. 

Ich tat wie geheißen und brachte ihm das Gewünschte in den Ruderstand. 

"Vielen Dank.", schlürfte er das heiße Getränk in sich hinein. "Den kann ich jetzt sicherlich gut gebrauchen."

Viel Zeit blieb ihm ja nicht so regenerieren, denn schon bald erschien Kapitän B. am Kommando. 

Während er sich nun beim rechten Nockhaus zum Maschinentelegraph und sich der Steuermann zum großen Steuerrad stellte, verblieb ich im Ruderstand. Ich war neugierig auf die Reaktion des Kapitäns. Denn ich wusste, wenn es eines war das der Kapitän verabscheute, dann war dies der Alkohol. Und das noch dazu im Dienst. 

Doch vorerst tat Kapitän B. noch so als hätte er den Zustand seines Steuermannes nicht bemerkt. "Alle Maschinen klar?", rief er durch das fast schon antike Sprachrohr in den Maschinenraum hinunter. Gleichzeitig rüttelte er den Fahrtgeber hin und her. Ächzend und zischend setzte sich der alte Kasten in Bewegung. 

Nach dem Ablegmanöver wurde die HEBE vom ruhigen Donaualtarm in den breiten Fluss hinausmanövriert. Dabei stieß der Kamin so viel Dampf aus, dass man meinen konnte der alte Kasten würde gleich abbrennen. Doch das Manöver klappte wie immer vorzüglich.

Ich wartete noch immer auf eine Reaktion des Kapitän bezüglich des Steuermannes. Einmal musste doch etwas kommen, denn der Zustand seines Mitarbeiters war klar ersichtlich. Doch der Alte schritt vorerst schweigend vor dem Ruderstand auf und ab. Plötzlich verhielt er seine Schritte, und wies auf die Sonnenbrillen des Rudergängers:

"Was soll denn das?"

"Was soll was?", gab sich der Steuermann ahnungslos, obwohl er genau wusste was damit gemeint war.

"Seit wann trägst du bei solchem Wetter eine Sonnenbrille?", wurde der Kapitän konkreter.

"Ach so die Sonnenbrille meinen sie.", versuchte Herr T. ein gleichgültiges Gesicht zu machen als er jetzt weiter erklärte: "Ich leide unter entzündeten Augen."

 "Aha", nahm der Alte wieder draußen seine Schritte auf. Bis er dann plötzlich in den Ruderstand trat, und fragend auf die leer getrunkene Kaffeetasse wies: "Den hast du wohl auch gebraucht?"

"Natürlich.", nickte der Steuermann grinsend. "Sie wissen doch wie schwer es mir fällt in der Früh aus dem Bett zu kommen. Dazu brauch ich halt diesen Muntermacher."

"Aha.", nickte der Alte. "Wohl eine schwere Nacht gehabt?"

"Ja, so kann man es auch nennen.", grinste der Rudergänger übers ganze Gesicht.

"Vielleicht doch etwas zuviel dem Alkohol zugesprochen?", lautete die nächste Frage des Kapitäns.

"Vielleicht?"

Ich wunderte mich noch darüber wie ruhig der Alte vorerst noch blieb. Wie gelassen er doch die Worte seines Steuermannes aufnahm. Doch dann verhielt er sich endlich so, wie ich es schon die ganze Zeit über erwartet hatte. 

"Brauchst mich gar nicht für dumm verkaufen mein Freund!", polterte er urplötzlich los. "Glaubst du denn wirklich mir ist nicht aufgefallen, dass du noch immer betrunken bist?"

"Aber Herr Kapitän.", wollte sich der Angesprochene verantworten, doch Kapitän B. ließ ihn gar nicht zu Wort kommen. ""Ich weiß ganz genau was da gespielt wird. Ich kann es nun einmal nicht leiden wenn man versucht mich für dumm zu verkaufen. Das müsstest du eigentlich wissen!"

"Sie haben ja recht. Ich habe getrunken.!", wurde jetzt auch der Tonfall des Steuermanns lauter. "Stellen sie sich vor, ich bin noch immer betrunken. Was ist denn schon dabei?" Und dann sprach er sich seinen ganzen Frust von der Seele: "Ich habe ihre ganzen Bevormundungen schon lange satt. Es reicht!"

Fassungslos sah ihn Kapitän B. an. Das hatte er wohl nicht erwartet, dass jemand die Stirn besaß ihm zu Widersprechen. Doch er hatte keine Zeit sich von seiner Überraschung zu erholen, denn der Steuermann polterte mit lauter Stimme weiter:

"Mir ist es leid mich immer vor ihnen verantworten zu müssen. Mich kotzt das schon lange an. Ich bin ein erwachsener Mensch und kann machen was ich will. Außerdem geht mir hier schon alles so auf die Nerven, das können sie mir glauben."

"So, so, das geht dir also hier alles auf die Nerven.", bemerkte der Kapitän im spöttischen Tonfall. "Jetzt werde ich dir einmal etwas sagen mein lieber Freund: Alles was du jetzt bist, oder vielleicht einmal werden wirst, das verdankst du allein mir. Das schreib dir einmal hinter deine Ohren. Wer hat dich denn aufs Schiff geholt? Kein anderer Kapitän hätte dich genommen, bei deinen Eskapaden die du auf den anderen Schiffen geliefert hast. Ich würde einmal darüber nachdenken."

"Okay, okay.", konterte der so Gescholtene. "Dann hätten sie mich halt gelassen wo ich war. Ich bin sowie nicht heiß darauf auf dem alten Kasten zu fahren. Noch dazu unter ihrer Leitung."

Das hatte gesessen. Einige Sekunde schien es so als hätte es dem Alten die Sprache verschlagen. Ehe er dann gefährlich ruhig weiter sprach: "Ach so, dem Herrn gefällt es hier also nicht. Der Herr ist unzufrieden und sucht Streit. Den kannst du haben!"

"Hören sie doch auf.", winkte der Steuermann ab. "Sie mit ihrer Muttermasche gehen mir schon lange auf die Nerven. Das hält man auf die Dauer doch nicht aus."

Das war stark. Gespannt wartete ich auf die Reaktion des Alten. 

Vorerst hatte es auch den Anschein, dass dieser gleich losbrüllen würde, doch dann meinte er nur knapp:

"Ach, du bist ja betrunken."

"Ja, das bin ich.", konnte Herr T. einfach nicht seinen Mund halten. " Aber das vergeht wieder. Aber sie haben einen Fimmel, der bleibt ihnen."

Unwillkürlich war ich zusammengezuckt. Noch niemand hatte es gewagt so mit dem allmächtigen Kapitän zu sprechen. Dieser sah den Schiffsoffizier lange an, und dann erging der Befehl an ihn:

"Lass sofort das Ruder aus und leg dich nieder!"

"Was soll ich?", blickte der Steuermann seinen Vorgesetzten überrascht an. 

"Du sollst dich niederlegen.", wiederholte der Kapitän. "Mit einem Betrunkenen mache ich kein Manöver."

"Wirklich nicht.", schüttelte der Rudergänger den Kopf, und machte keinerlei Anstalten das Ruder aus der Hand zu geben. 

"Das ist ein Befehl!"

"Solche Befehle nehme ich nicht an.", verharrte Herr T. trotzig  in seiner Stellung.

"Also gut.", wandte sich der Kapitän an mich. "Wolfgang, der Rechnungsleger soll hinaufkommen."

"In Ordnung.", beeilte ich mich dem Befehl Folge zu leisten.

Ich traf den Genannten beim Stiegenaufgang zu Kommando. "Sie sollen hinaufkommen.", erklärte ich ihm. "Es gibt da Schwierigkeiten mit dem Steuermann."

"Das habe ich mir fast gedacht.", folgte er mir kopfschüttelnd in den Ruderstand.

Als wir den Ruderstand betraten lehnte Herr T. noch immer beim Steuerrad. Der Kapitän stand neben der Tür und wandte sich gleich an den Rechnungsleger:

"Willy, übernimm das Ruder."

"Kommt überhaupt nicht in Frage.", verteidigte der Rudergänger noch immer seinen Arbeitsplatz. Aber mit einem lauten und resoluten. "Jetzt geh schon endlich weg!", wurde er von seinem Freund beiseite gedrängt. 

"Also gut.", gab sich der Steuermann geschlagen, und es war auch gut so. Jetzt kamen die ersten Anlegemanöver, und dabei konnte wirklich allerlei passieren. "Also, ich geh jetzt."

"Wird auch gut sein.", schwang in der Stimme des Kapitäns schon wieder ein väterlicher Tonfall mit. "Wenn du ausgeschlafen hast kannst du wieder in den Dienst kommen."

Tut mir leid.", bedauerte jetzt auch der Steuermann sein Verhalten. "Ich war wohl etwas zu heftig. Wenn sie wollen steige ich selbstverständlich in Melk aus." Auch er hatte jetzt eingesehen, dass er wohl etwas zu weit gegangen war. 

"Darüber reden wir wenn du wieder nüchtern bist.", winkte der Alte ab. "Jetzt schau dazu dass du schnell wieder nüchtern wirst, denn immer kann Willy ja auch nicht am Ruder stehen."

"Yes Sir!", salutierte Herr T. auf und verschwand.

"So ein Gauner.", schüttelte der Kapitän lachend den Kopf. "Steht doch tatsächlich betrunken am Ruder und denkt ich würde das nicht merken. Ich glaube, ich habe bei seiner Erziehung doch einen Fehler gemacht."

Befreit lachten wir alle auf als wir sahen, dass der Kapitän dieser Episode keine große Bedeutung mehr zumaß.

Dabei wäre es sicherlich das Karriereende des Steuermanns gewesen hätte der Kapitän diesen Vorfall weiter gemeldet. Unter einer Disziplinarstrafe wäre er wohl nicht davongekommen. So stand der Steuermann am Nachmittag bereits wieder am Ruder, und Kapitän B. erwähnte diesen Vorfall mit keiner Silbe. Seit diesem Tag wuchs meine Bewunderung für diesen Kapitän noch mehr.

Und Wolfgang T.? Er machte nach dieser Saison auch wirklich sein Kapitänspatent. In weiterer Folge erhielt er ein eigenes Kommando auf einem Zugschiff auf der Oberen Donau zwischen Regensburg und Linz..... 

 

                                                               Soweit eine der Kurzgeschichten aus dem Buch "Der Stolz der Wachau".

 

 

 

                                   

      Solche Postkarten konnte man Bord käuflich erwerben. Rechts ein Auszug aus dem Fahrplan 1967, dessen Titelblatt das Dampfschiff "HEBE" zierte.   Der Liegeplatz der "HEBE im Melker Donaualtarm, links von der Straße aus fotografiert, rechts von der Brücke, die über den Donaualtarm führte. Rechts, Schiffsbegegnung mit einem bergfahrenden Zugschiff. Auch der Steuermann blickt interessiert.    Links die "HEBE als Schiffsmodell, gefertigt von Kpt. Chudik,  Rechts eine Ansichtskarte aus 1949, die das Schiff bei seiner langjährigen Anlegstelle vor der DDSG- Direktion im Donaukanal zeigt.

                                                     Altbewährtes triumphiert über modernste Maschinenkraft

                                                                                 

      Am 14. Juli 1968 kam es in Dürnstein zu einer gefährlichen Situation. Die neueste Errungenschaft der DDSG, das Tragflügelboot "DELPHIN" erlitt, von Linz kommend bei Zufahrt zum Anlegeponton einen Getriebeschaden und wurde so manövrierunfähig. So musste in Oberloiben notgeankert und auf Hilfe gewartet werden. "DELPHIN" wurde schließlich von der uralten "HEBE" zurück nach Dürnstein geschleppt und dort am zweiten, oberen Ponton angeheftet. Das Manöver war sehr heikel und glücklicherweise wurde die "HEBE" von einem der routiniertesten Kapitän der Gesellschaft befehligt. Für Kapitän Walter B. und seine Mannschaft bereitete dieses außergewöhnliche Ereignis auch nicht viel Schwierigkeiten um das Tragflügelboot am Ponton zu vertäuen. Am nächsten Tag wurde "DELPHIN" vom betriebseigenen Lokalboot der Werft Korneuburg "SCHURL" dorthin abgeschleppt. Ein großer Triumph des alten Dampfschiffes über die neueste Technik. (Datum, Ort und Bilder stammen aus Sammlung Alzinger).

 

                                                                          Eindrücke aus der Wachau

 

                             

  Auf den ersten Bildern kann man am Dürnsteiner Anlageponton "WACHAU", "PRINZ EUGEN" und "ADMIRAL TEGETTHOFF" erkennen. Die letzten beiden Bilder zeigen Dürnstein vom Kommando des Fahrgastschiffes "ADMIRAL TEGETTHOFF" gesehen.

 

                             

   Das erste Foto zeigt die Königin der Wachau, am zweiten Bild ist der Pegelstand des Hochwassers in einem Spitzer Haus zu sehen. Wie die ehemalige DDSG - Agentie Spitz ausgesehen hat zeigt das dritte Bild. Das Gebäude wurde renoviert und unter Denkmalschutz gestellt. Im vierten Bild ist Dürnstein vom Wasser aus zu sehen und das fünfte Bild zeigt die prächtige Wehrkirche des wunderschönen Ortes St. Michael. Das blieb von der ehemaligen größten Schifffahrtsgesellschaft auf der Donau über: Eine rot- weiß- rot gestrichene kleine Tonne, die als Tisch für den Fahrscheinverkauf verwendet wird. Die dazugehörende Dame spannt gerade den Sonnenschutz auf (sechstes Bild). Dass die Donaureederei "BRANDNER" den Lokalverkehr in der Wachau beherrscht zeigt das siebente Bild. Am letzten Bild ist der Felsdurchgang zu sehen wo man von der Schiffsanlagestelle direkt in die Altstadt Dürnsteins hinauf kommt.

 

 

Herbert TRAUTSAMWIESER, Diakon und Schriftsteller aus Spitz beschreibt in seinem Buch "Weiße Schiffe am blauen Strom" die letzte Fahrt der "Hebe" in der Wachau. Hier ein Auszug daraus.

Melk, 31. August 1969, 19.30 Uhr

Die "Hebe" nähert sich der Anlegestelle im Melker Donauarm. Am Ponton wartet bereits der Stegmann, um gemeinsam mit den Matrosen das Schiff fest zu machen. Kapitän Walter BÖCK, ein Urwachauer, wie er sich selbst bezeichnet, leitet persönlich das Anlegemanöver. Noch einmal drehen sich die Schaufelräder der "Hebe" und Rufe erschallen. Die Wurfleine fliegt durch die Luft, die vom Stegmann geschickt aufgefangen wird. Noch einmal klingelt der Maschinentelegraf, den Kapitän BÖCK jetzt auf "Halt" gestellt hat. Die letzte fahrplanmäßige Fahrt der "Hebe", des ältesten DDSG - Dampfschiffes, ist zu Ende. Von Krems kommend, hat sie die 34 km lange Strecke durch die Wachau bis Melk in 3 Stunden und 20 Minuten zurückgelegt. Kapitän Böck macht eine seiner letzten Eintragungen im Schiffstagebuch. Das weitere Schicksal des Dampfveteranen ist ungewiss. Für den Linienverkehr ist ein Dampfschiff mit 16 Mann Besatzung unrentabel. Die "Hebe" zählte nicht nur zu den beliebtesten österreichischen Donauschiffen, sie war auch eines der bekanntesten. Sie dampfte mehr als sechs Jahrzehnte auf der Donau und war für den Lokalverkehr konzipiert. Adalbert MUHR, der große Romancier der Donau hat der "Hebe" im zweiten Band seiner Romantrilogie "Das Lied der Donau" ein literarisches Denkmal gesetzt. In der "Austria" des Romans "Sie haben uns alle verlassen", ist unschwer die "Hebe" zu erkennen. Die Jahre sind an dem Dampfschiff nicht spurlos vorübergegangen. Der Betrieb und die Reparaturen wurden immer kostspieliger. Am 28. Oktober 1969 erfolgt die letzte Eintragung im Schiffstagebuch. Sie lautete kurz und bündig "Abrüstung". 

 

                                

                                                                           

Das linke Bild zeigt die "Hebe" am Ponton in Krems.  Am rechten Bild legt das Dampfschiff talfahrend wahrscheinlich am Spitzer- Anlegeponton an. Alle sind auf ihren Posten. Das Kommando hat der Lotse übernommen, der sich im Nockhaus befindet. Der Schiffsjunge hält den Fender (Ballon) als Schutz zwischen Schiff und Ponton bereit. Am Achterdeck hat sich ein Matrose zum Wurfleinenwerfen hergerichtet. Daneben sieht sich der Kapitän mit kritischem Blick um. Neben ihn hat sich gerade der Bootsmann abgewandt, dessen Aufmerksamkeit beim Einstieg etwas erregt. Gelassen steht der Zahlmeister beim Geländer und auch der Matrose neben ihm präsentiert sich arbeitswillig. Gischt spritzt aus dem Radkasten als sich das Schiff seinen Weg mit voller Kraft rückwärts gegen den Strom bahnt.   Auf den Bildern 3 und 4 ist die "Hebe" in der Korneuburger Schiffswerft zu sehen. Am Bild 3 nach ihrer Außerdienststellung liegt sie vor dem zweiten Veteranen "Franz Schubert". Das vierte Bild stammt wahrscheinlich aus den 1940-Jahren, wo sie umgebaut wurde. Bild 4 und 5 zeigt den erbärmlichen Zustand des Schiffes in Freudenauer Vorhafen. Am Kamin ist bereits deutlich das Logo ihres neuen Besitzers angebracht. Wer den Donauveteran noch unter Fahrt erlebt hat, dem muss ganz einfach das Herz bluten. 

 

                           Solche moderne Donaukarten sind auf den ehemaligen DDSG- Schiffen in Verwendung (Sammlung Feher)

                                                  

            Km 1991 - 2000               km 2000 - 2008            km 2008 - 2018           km 2018 - 2027           km 2027 - 2034         km 2034 - 2042

 

                     Auf den übrigen Schiffen sind derzeit solche Streckenkarten in Verwendung (Sammlung Feher)

                                              

                                              

                   

           

       Werbungsfolder für Abendfahrten im Donaukanal mit der "Hebe" 1956

                      

 

                                      

               Bild 1                           Bild 2                             Bild 3                     Bild 4                Bild 5

Zu Bild 1: Lange Zeit war "Hebe" in Rustschuk (Ruse) stationiert. Das Bild stammt kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs, wo es dort ein Bootswettrennen zwischen den bereits dort stationierten Militärs gab.

Zu Bild 2: Die "Hebe" auf der oberen Donau um 1909

Zu Bild 3: Die "Hebe" hat bei ihrer Sonderfahrt nach Hainburg am dortigen Ponton angelegt. Neben ihr befindet sich ein weiteres Schiff aus der "-egg"- Klasse.

Zu Bild 4: Ein seltenes Bild. Die beiden Dampf-Fahrgastschiffe "Budapest" und "Hebe" stehen unter Dampf, bereit zur Abfahrt.

Zu Bild 5: "Hebe" bergfahrend in der Wachau vor Dürnstein. Vom dortigen Ponton kommt gerade ein Talfahrer, "Stadt Wien" oder "Stadt Passau".

                                 

              Bild 6                          Bild 7                      Bild 8                         Bild 9                    Bild 10

Zu Bild 6:    Abendstimmung am Donaukanal vor der DDSG- Direktion wo die "Hebe" Rund- und Abendfahrten durchführte.

Zu Bild 7:    DS "Hebe" fährt von Linz ab. Das Bild entstand wahrscheinlich um 1900

Zu Bild 8 und 9:    DS "Hebe" im Lokalverkehr in der Wachau, bergfahrend und talfahrend. Am letzten Bild befindet man sich vor der Kremser Brücke und hat den Kamin bereits umgelegt.

Zu Bild 10:    Passagierschiffe an der Linzer Donaulände. Nach der "Hebe" kann man den "Johann Strauß" erkennen, ein "Stadt- Schiff" macht den Schluss.

 

                                                             "HEBE"- Historik

                            

  Von links nach rechts: Kapitän der "Hebe" um 1900. Schiffsoffiziere der "Hebe" 1917/1918. "Hebe" im Donaukanal 1933 (damals noch mit schwarzem Kamin). "Hebe" in Rustschuk, "Hebe" 1909, "Hebe" in Hainburg. (Alle Fotos Sammlung Dosch)

                                     

 

 

 

                                                                                                                      

 

 

 

 

                                                                                 STARTSEITE