DONAUREISE 2010

 

                              Mit dem ukrainischen Donauschiff MS "DNJEPR" vom 07.04.2010 bis 16.04.2010 mit "nicko tours"

 

                                                                                  

                                                               MS "DNJEPR"  in Passau vor Beginn der großen Reise

 

 MS "DNEPR", erbaut von der Korneuburger Schiffswerft für Sudoimport Moskau von 1968 - 1970

 Flagge  Ukraine
 Kapazität  192 Passagiere
 Besatzung, gesamt  60
 Länge  105,9 m
 Breite  16,1 m
 Höhe über Wasser  8,3 m, Fixpunkt 6,75 m
 Tiefgang  ca 1,6 m
 Wasserverdrängung  2125 BRT
 Nutzlast  1200 t
 Ballasttanks  4 je 20 t, Fassungsvermögen 80 t
 Stromspannung  380/220 Volt

 

 Antrieb  
 Zahl der Motoren  2
 Zylinder  8 pro Motor
 Antriebsleistung  2 x 900 PS (1800 PS), 2 x 810 kW (1620 kW)
 Hersteller  MWM Diesel, Motoren Werke Mannheim AG
 Ruder  1 Bugstrahlruder
   2 festgestellte Propeller
   (5 Blätter - Propeller, Durchmesser 1,5 m
 Kraftstoffverbrauch  ca. 280 kg pro Stunde
 Treibstofftanks  120 t
 Höchstgeschwindigkeit  ca. 24 km ohne Strömung

 Wasserversorgung

 Wassertanks  3, Fassungsmenge 50 t
 Verbrauch  15 t pro Tag
 Wasseraufbereitungssystem  

Nautik

 Echolot  2,     GPS 1
 Funkgeräte  2
 Radargeräte  2
 Nautische Besatzung  Kapitän, I. Offizier
   2 zweite Offiziere
   2 Navigationsoffiziere
   1 Steuermann
   6 Matrosen
 Technisches Personal  Chefingenieur
   5 Mechaniker

                      

          Wahrlich ein stolzes Schiff und der Beweis österreichischer Schiffsbaukunst: MS "Dnepr" in Österreich und anschließend in Budapest.

 

 

PASSAU - WIEN - BUDAPEST - VUKOVAR - BELGRAD - GIURGIU - ISMAIL - VILKOVO - CZERNAVODA - NIKOPOL - NOVISAD - MOHACS - KALOCSA - BUDAPEST - ESZTERGOM - BRATISLAVA - WACHAU - PASSAU

    Nachfolgend wird aus Streckenbeschreibungen sowie Bordleben des Reiseveranstalters "nicko tours" auszugsweise zitiert.

Jeden Abend zwischen 18.00 und 19.00 Uhr wurde ein Informationszettel für den nächsten Tag in die Schiffskabinen gelegt. Darauf waren Reiseroute, sowie alle Aktivitäten an Bord gesondert aufgelistet. Am 1. Reisetag, Dienstag, dem 06.04.10, sah das folgendermaßen aus:

Ihr Kapitän Boris Krutoj, Ihr Hotelmanager Sergej Anisssimow, Ihre Kreuzfahrtleiterin Natalia Suspitsyna, sowie die gesamte Mannschaft von MS DNEPR heißen Sie sehr herzlich Willkommen an Bord und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. Erleben sie unvergessliche Tage und genießen Sie ihre Flussreise an Bord vom MS DNEPR!

Dazu gab es noch jeden Tag auf dem Tagesprogramm den "Spruch des Tages":    Das wichtigste Reisegepäck ist ein fröhliches Herz!

Uhrzeit  
16.00  Beginn der Einschiffung und Tischplatzreservierung. Ihr Platz im Restaurant bleibt während der gesamten Reise für sie reserviert.
16.45  MS DNJEPR verlässt Passau in Richtung Wien, Abfahrt 17.00 Uhr
17.30  Bordinformation im Restaurant. Ihre Kreuzfahrtleiterin informiert Sie über das Leben an Bord, sowie über die ersten Ausflüge in Wien.
18.15 - 19.15  Ausflugsbuchungen im Kreuzfahrtsleiterbüro an der Rezeption. Angebote: Stadtrundfahrt Wien, Heuriger, Klassisches Konzert
18.15 - 19.15  Ausgabe der Safe - und Zweitschlüssel im Büro des Hotelmanagers (gegenüber der Rezeption)
19.15  Buchungsschluss für alle Ausflüge in Wien. Danach ist leider keine Annahme mehr möglich.
19.30  Kapitän, Hotelmanager und Kreuzfahrtleiterin laden Sie zum Willkommensempfang in das Restaurant ein. Dieses ist für die Vorbereitungen ab 18.15 Uhr geschlossen.
19.45  Ihre Küchenchefin Ljubow Golaschtschak mit ihrem Team lädt Sie zum ersten Abendessen ins Restaurant ein. Wir wünschen guten Appetit.
anschließend  Tanzabend mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij im Restaurant
   Cocktail - Empfehlung Ihres Bar - Teams: NICKO TOURS Cocktails

Allgemeine Informationen:    Bitte beachten Sie auch die Informationen in Ihrer Willkommensmappe! Versäumen Sie es nicht, immer wieder einen Blick auf die Informationswand am Kreuzfahrtleiterbüro zu werfen, wo Sie allgemeine Beschreibungen zum Schiff, zur Donau, zu den einzelnen Zielhäfen sowie zum Wetter vorfinden. Programmänderungen behalten wir uns vor! Bitte achten Sie auf die Lautsprecherdurchsagen!

Hinweise zur Streckenführung:    Bei Flusskilometer 2203 mit der Schleuse Jochenstein verlassen wir Deutschland und erreichen Österreich. Wir fahren durch die "Schlögener Schlinge" (km 2187), bevor wir kurz vor Mitternacht Linz (km 2135) passieren. Zwischen Passau und Wien fahren wir durch 9 Schleusen, einige davon passieren wir während der Nacht. Damit verbundene Manöver und Geräusche sind normal und nicht vermeidbar.

 Da wir erst in Wien zustiegen, kann der erste Tag nicht beschrieben werden. Von den anderen Gästen war zu erfahren, dass man sich den Sitzplatz im Restaurant nicht selbst aussuchen konnte. Er wurde einem vom Hotelmanager zugewiesen. Bei der Einschiffung erfolgte die allgemeine und persönliche Begrüßung von einer jungen Dame in ukrainischer Nationaltracht, die Salz und Brot reichte. Dieser Vorgang wurde vom Bordfotografen auf Bild gebannt. Die fertigen Fotos hingen zur Ansicht an der Informationswand und konnten pro Bild zum Preis von 4 € erworben werden.

                               

             Bild 1                      Bild 2                      Bild 3                    Bild 4                       Bild 5                       Bild 6                     Bild 7

      Das erste Bild zeigt das stolze Schiff in seiner ganzen Größe. Bild 2: Passau wird langsam hinter sich gelassen. Auf den Bildern 3 und 4 ist die Ausfahrt aus dem deutsch- österreichische Gemeinschaftskraftwerk Jochenstein zu sehen. Am fünften Bild ist "DNEPR" in Linz, auf Bild 6 in Melk eingetroffen. Das letzte Bild zeigt das Sonnendeck des Schiffes, noch vor der Abfahrt in der Dreiflüssestadt.

 

                                                                                Tagesprogramm  für  Mittwoch, 07.04. 2010, 2. Reisetag -WIEN

   Spruch des Tages:    Nichts in der Welt ist so ansteckend wie Gelächter und gute Laune!

 Uhrzeit  
 07.00 - 07.30  Für unsere Frühaufsteher servieren wir Kaffee und Tee im Blauen Salon.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant
 10.00  Im Restaurant Reise - und Ausflugsinformation mit Dias über den Reiseverlauf, die Landgänge und die Ausflüge in Budapest, Vukovar und Belgrad
 anschließend  Buchung der Ausflüge im Kreuzfahrtleiterbüro: Stadtrundfahrt Budapest, Abendausflug Budapest, Vukovar und Osijek, Stadtrundfahrt Belgrad, Ausflug Topola, Abendausflug Belgrad.
 ca 12.00  Ankunft in Wien - Nussdorf. Bitte warten Sie auf die Durchsage über die Freigabe des Schiffes und halten sie bitte den Rezeptionsbereich frei.
 12.00  Buchungsschluss für alle Ausflüge.
 12.15  Das Mittagessen wird ihnen im Restaurant serviert. Bitte denken sie daran, beim Verlassen des Schiffes, Ihren Kabinenschlüssel an der Rezeption abzugeben.
 14.00  Ausflug "Stadtrundfahrt Wien" Dauer ca. 3,5 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und achten Sie auf die Durchsagen. Bitte bringen Sie Ihr Ticket und Ihren Kopfhörer mit.
 16.00 - 16.30  Kaffeezeit im Restaurant.
 18.00  Das Abendessen wird ihnen im Restaurant serviert.
 19.30  Ausflug "Konzert im Palais Auersperg" (fakultativ)- Dauer ca. 2,5 Stunden.
 19.30  Ausflug "Heurigen" (fakultativ) - Dauer ca. 3 Stunden.
 ab 20.30  Tanz - und Unterhaltungsmusik mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij an der Heckbar.
 22.30 - 23.00  Für den späten Hunger servieren wir einen SNACK in der Restaurant - Bar.
 22.45  Alle Passagiere bitte an Bord!
 23.00  MS "Dnepr" verlässt Wien- Nussdorf in Richtung Budapest. Abfahrt 23.00 Uhr.  Bitte holen Sie bis spätestens 22.45 Uhr Ihren Kabinenschlüssel an der Rezeption ab!
   Cocktail- Empfehlung Ihres Bar- Teams: mit Alkohol: Blaue Donau 5,50 €, alkoholfrei: Milchcocktail 2,50 €

 Allgemeine Informationen:     Anlegestelle: Wien - Nussdorf. Die Stadtpläne von Wien sind für Sie an der Rezeption.

Hinweis zur Streckenführung:    Kurz nach Wien werden wir in der Schleuse Freudenau (km 1921) ca. 10 m gesenkt. Etwa zwei Stunden später passieren wir auf der rechten Seite Hainburg (km 1884), die letzte österreichische Stadt vor der slowakischen Grenze. Kurz danach kommt auf der linken Seite die Burgruine Devin (km 1880) mit der Mündung des Flusses March, der den Grenzfluss zwischen zwischen der Slowakei und Österreich bildet in Sicht. Ca. eine halbe Stunde später erreichen wir Bratislava (km 1866). In weiterer Folge verlassen wir das eigentliche Flussbett und fahren in einen Kanal ein, der uns direkt zur größten Schleuse auf unserer Strecke führt. In der Schleuse GABCIKOVO werden wir gegen Morgengrauen ca. 20 m gesenkt.

                               

      Noch zeigt das Heck des Schiffes stromaufwärts, was sich aber bald ändern wird. Ganz schön viel Verkehr in Wien - Nussdorf. Neue Passagierschiffe wie das schlanke "MY STORY" begibt sich auf die große Reise donauabwärts. Pool, Lounge sowie Speisesaal der "DNJEPR".

In Wien - Nussdorf, wo wir zustiegen, mussten wir lange warten. Wegen angeblicher schadhafter Schleusenkammer des Melker Kraftwerks traf MS "DNEPR" statt wie angekündigt um 12.00 Uhr erst um 16.30 Uhr ein. Trotzdem mussten wir auf das Abendessen bis weit nach 18.00 Uhr warten, da erst zu diesem Zeitpunkt die Leute des Stadtausfluges zurückkehrten. Die Ausflüge zum Konzert und zum Heurigen entfielen, da sich zu wenig Teilnehmer gemeldet hatten. Da die Abfahrt erst für 23.00 Uhr anberaumt war, hatten wir noch genügend Zeit die Schiffsräumlichkeiten zu erkunden. Auch ein kleiner Spaziergang an Land ging sich noch aus. Leider passierten wir die folgenden Flussabschnitte in der Nacht, so dass man nicht fotografieren konnte.

                             

     Vor der Abfahrt in Wien - Nussdorf. Auch an den Landungsstegen wird Werbung groß geschrieben. MS "Dnepr" ist endlich eingetroffen und hat sich auf ein weiteres Kreuzfahrtschiff gestellt. Die letzten beiden Bilder zeigen Vor- und Rückseite der Kabinenschlüssel.

 

      Wien- Schleuse Freudenau  Stromkilometer 1921     Kurz vor der Einmündung des Donaukanals wird die Schleuse Wien- Freudenau passiert. Sie wurde 1997 eröffnet und ist die letzte der neun österreichischen Donau - Wasserkraftwerke. Ein weitaus größeres Kraftwerk war in den 1980er - Jahren bei Hainburg geplant. Dadurch wären die Flussniederungen überschwemmt und die Auwälder vernichtet worden. 1984 brachten Naturfreunde durch Besetzung der Donauauen dieses Projekt zu Fall. So erreichte man, dass 1996 die letzten 40 km natürlicher Donauniederung, bis zur Marchmündung, als  Nationalpark - Donau - Auen geschützt wurde.

                 

       Im Schleusenstauraum warten die Eisbrecher der ehemaligen DOKW- Flotte auf den Winter. Daneben werden in den Schleusenkammern zwei Ausflugsschiffe ab- bzw. aufgeschleust. ("Kaiserin Elisabeth" und "Admiral Tegetthoff").

  Hainburg   Stromkilometer 1884    Kann sich Haydn- Stadt nennen, weil der in Rohrrau geborene Komponist hier die Schule besuchte. Eine mittelalterliche Burgruine und Stadttore erinnern noch an die einstige Bedeutung uralter Handelswege. Die "Hainburger Pforte" ist ein enger Durchlass an der Donau. Sehenswert auch die ehemalige Tabaktrafik, die nach Umbau als Kunsthalle der Bevölkerung zur Verfügung steht.

                   

       Anlegeponton für Ausflugsschiffe in Hainburg. Auf den nächsten Bildern ist die Halle der ehemaligen Tabakfabrik zu sehen, am dritten Foto kann man auf der Anhöhe deutlich die Ruinen der mittelalterlichen Burg erkennen.

   Bratislava   Stromkilometer 1869    Die knapp 450 000 Einwohner zählende Stadt ist ein wichtiger Donauhafen sowie heute ein bedeutender Industrie - und Messestandort. Bratislava- auf deutsch Pressburg genannt, hieß während der Türkenzeit und als sie die ungarische Hauptstadt war, "Pozsony". Die moderne Donaubrücke hat einen einzigen, 86 m hohen Pfeiler, auf dessen Spitze sich ein Panoramarestaurant befindet.

                       

       Der "Twin- City - Liner", die schnellste Verbindung von Wien nach Bratislava hat an seinem Ponton angelegt. Blick auf die Burg, man kann deutlich die heranziehende Schlechtwetterfront erkennen. Auch ein wenig Schiffsverkehr ist hier zu spüren. An den breiten Anlegpontons legen vielen Ausflugsschiffe an.

   Gabcikovo - Kanal   Stromkilometer 1853 - 1811    Nur 23 km fließt die Donau zwischen Österreich und Ungarn durch slowakisches Gebiet. Ab Stromkilometer 1850 wird sie auf einer Länge von 144 km zum slowakisch- ungarischen Grenzfluss. Für eine Strecke von gut 38 km verlassen die Schifffahrtstreibenden kurz nach Bratislava den eigentlichen Hauptstrom um auf den 500 m breiten und beidseitig von hohen Deichen geschützten Gabcikovo - Kanal zu wechseln. Dieser führt ausschließlich durch slowakisches Gebiet. Auf einem Landvorsprung bei Cunovo, wo sich Kanal und Fluss trennen, kann man im Vorbeifahren Kunst betrachten.  Zwei kleine Donauarme bilden riesige Insellandschaften. Im Norden umschließt die "Maly Dunaj" (Kleine Donau) auf slowakischem Gebiet die 80 km lange "Zitny Ostrov" (Große Schütt). Im Süden auf ungarischem Gebiet die "Mosoni Duna" (Mosoner/ Wieselburger Donau), die rund 50 km lange "Szigetköz" (Kleine Schütt). In den vielen Flussarmen und Donauauen gibt es eine bedeutende Vogelwelt. Nach 28 km erreicht man das Kraftwerk Gabcikovo, wo die Slowakei ein Zehntel ihres Strombedarfs produziert. 1992 wurden hier die größten Schleusen an der gesamten Donau, mit einer Fallhöhe von 20 m eröffnet. Diese Regulierung der Donau schützt das Hinterland vor Überschwemmungen und bietet der Schifffahrt kontrollierte Wasserstände. Aber es droht auch die Gefahr des Austrocknens der Auwälder, da mehr als drei Viertel des Donauwassers durch den Kanal fließt.

                   

     Die Fahrrinne im Kanal ist mit solchen Signallaternen gekennzeichnet, die auf kleinen künstlich errichteten Inseln stehen. Besonders romantisch sind die Sonnenaufgänge im Kanal.

                      

       Donaukarten für den "Gabcikovo - Kanal", die heute auf den Frachtschiffen in Verwendung stehen. (Sammlung Feher)

 

                                                            Tagesprogramm für Donnerstag, 08.04.10, 3. Reisetag  BUDAPEST

Spruch des Tages:    Ideen sind wie Kinder - die eigenen liebt am am meisten!

 07.00 - 07.30  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.30 - 09.00  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 09.00 - 10.00  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Kreuzfahrtleiterbüro.
 Ab 09.00  Das blumig umschriebene Blumen & Kräuter - Rätsel für Sie an der Rezeption. Die Auflösung finden sie ab 11.30 Uhr an der Infotafel.
 10.30 - 11.30  FRÜHSCHOPPEN mit Ihrem Bordmusiker an der Heckbar.
 11.45  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
  ca. 12.45  EINFAHRT BUDAPEST - Erleben Sie die herrliche Kulisse auf dem Sonnendeck. Ihre Kreuzfahrtleiterin kommentiert die Einfahrt und gibt Ihnen wichtige Informationen.
  ca. 13.30  ANKUNFT IN BUDAPEST / Ungarn - Bitte warten Sie auf die Durchsage über die Freigabe des Schiffs und halten Sie bitte den Rezeptionsbereich frei.
 14.00  AUSFLUG "Stadtrundfahrt Budapest" - Dauer ca. 3,5 Stunden.
 16.00 - 16.30  KAFFEEZEIT im Restaurant
 18.50  Wir wünschen Guten Appetit beim Abendessen im Restaurant.
 20.00  "ABENDAUSFLUG BUDAPEST" - Dauer ungefähr 3 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen. Bitte bringen Sie ihr Ticket mit.
 ab 20.30  Ihr Bordmusiker Dmitrij unterhält Sie an der Heckbar.
 22.45  ALLE PASSAGIERE BITTE ZURÜCK AN BORD! MS DNEPR verlässt Budapest in Richtung Mohacs. Abfahrt: 23.00 Uhr
 23.00  Für den späten Hunger reichen wir HAWAII TOAST in der Restaurant - BAR!
   Verabschieden Sie sich von Budapest und genießen Sie die herrliche Kulisse von Ihrem Schiff aus!
    Cocktail- Empfehlung Ihres Bar - Teams: mit Alkohol: Donau Lady 5,30 €, alkoholfrei: Milchcocktail 2,50 €

   Allgemeine Informationen:    Anlegestelle in der Nähe der Freiheitsbrücke. Bitte nehmen sie nur die nötigsten Wertgegenstände mit, wenn Sie in die Stadt gehen!

  Persönliche Notizen:    Ein Erlebnis die Einfahrt bei strahlendem Wetter nach Budapest. Die Stadt wird nicht umsonst als "Paris des Ostens" bezeichnet. Sehr gut die Organisation der Busse zur Stadtrundfahrt in Budapest. Kompetente ungarische Reiseleiterin erklärte in deutscher Sprache, mit lustigem ungarischen Akzent, Budapests Sehenswürdigkeiten. Bei lockeren 30 Grad sowie herrlichem Sonnenschein konnte der Blick von der Fischerbastei und Gellertberg auf die Stadt sowie den Fluss gerichtet werden. Anerkennung auch den Busfahrern: Wie sie die breiten Busse durch enge Strassen und Gassen manövrierten war sagenhaft. Der Budapester Abendausflug wurde nicht mitgemacht. Besonders beeindruckend die Fahrt in der Nacht durch das hell erleuchtete Budapest. 

Hinweis zur Streckenführung:        417 Stromkilometer schlängelt sich die Donau durch Ungarn. 140 km des Flusses bilden die Grenze zur Slowakei. Vormittags durchfahren wir die herrliche Landschaft des Donauknies, wo sich der Strom 20 km seinen Weg durch das Visegrader - Gebirge bahnt. Nachts durchfahren wir die weite Landschaft der ungarischen Tiefebene. Bis Mohacs, der letzten ungarischen Stadt an der Donau, legen wir 200 km zurück.

Donauknie    Nördlich von Budapest ändert der Fluss unvermittelt seinen Lauf um nach Süden abzubiegen. Die üppige Landschaft des Donauknies ist Ungarns beliebtestes Ferienparadies.

                        

      Wunderschöne Landschaft am "Donauknie". Zufälligerweise hat auch das ehemalige DDSG und DEILMANN - Schiff "MOZART" die gleiche Reiseroute zu Tal genommen. "MOZART" fährt nun unter der Flagge Maltas auf der Donau.

Budapest   Stromkilometer 1648 mit 1,7 Mio. Einwohner. Bis zum 19.Jh. bestand die ungarische Hauptstadt aus zwei durch die Donau getrennten Städten. Dem hügeligen Buda am Westufer und Pest am Ostufer. Überragt wird die Budaer Altstadt vom Turm der Matthiaskirche. Am Berghang ragt die "Fischerbastei" mit Türmchen und Zinnen in die Höhe. Der Name geht auf die im Mittelalter für die Verteidigung der Festung zuständigen Fischer zurück. Der Burgbezirk lässt sich gut zu Fuß besichtigen. Der Festungswall des Königlichen Schlosses bietet einen herrlichen Ausblick auf Pest und die Donau.

                             

     Immer wieder sehenswert: Budapest vom Wasser aus, vom Gellert- Berg mit der Friedens- bzw. anderen, hier anzutreffenden, meistens neu renovierten Statuen.

                            

      Das Parlament schmiegt sich an die Donau, während die alten Brücken renoviert werden. Immer ein Besuch wert die Burgmauer, wo der ungarische Geschäftsinn schon längst Einzug gehalten hat. Verkaufsbuden mit allerlei Ramsch und Kitsch laden zum Einkauf ein.

 

                                                                Tagesprogramm für Freitag, 09.04. 2010  4. Reisetag.  VUKOVAR

     Die ehemals schöne Barockstadt Vukovar hat sich immer noch nicht von den Folgen des jugoslawischen Bürgerkriegs erholt. Zerschossene Wohnhäuser und Industrieanlagen finden Sie auch noch in der teilweise restaurierten Innenstadt. Die UNESCO übernahm die Patenschaft der Stadt und so konnte man mit Hilfe dieser Organisation einige Paläste und Kirchen renovieren.

   Spruch des Tages:    Das Leben ist wie ein Spiegel: Wenn man hineinlächelt, lacht es zurück!

  Uhrzeit  
 07.00 - 07.30  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 ca 8.00 - ca.10.00  Behördlicher Aufenthalt in Mohacs: AUSGANGSREVISION Schengener EU - Staaten. Wir erwarten die ungarischen Behörden an Bord. Ein Landgang ist nicht gestattet.
 ab 09.00  Das fantasievoll umschriebene MÄRCHENRÄTSEL für Sie an der Rezeption. Die Auflösung finden Sie ab 12.00 Uhr an der Infotafel.
 ca 10.00  MS DNEPR verlässt Mohacs in Richtung Vukovar.
 10.30  REISEINFORMATION mit DIAPRÄSENTATION über die Landgänge in Rumänien, der Ukraine und Bulgarien im Restaurant.
 anschließend  Buchung der Ausflüge "Stadtrundfahrt Bukarest", "Stadtrundfahrt Ismail", "Deltaausflug", "Constanza" Pleven" und Novi Sad" im Kreuzfahrtleiterbüro.
 11.30 - 12.00  Die BOUILLON wird Ihnen an der Heckbar serviert.
 12.15  Buchungsschluss für alle Ausflüge in Rumänien, der Ukraine und Bulgarien.
 12.30  Das MITTAGESSEN wird im Restaurant serviert.
 ca 14.45  ANKUNFT in VUKOVAR /Kroatien. Wir erwarten die kroatischen Behörden an Bord. Bitte warten Sie auf die Freigabe des Schiffes und halten Sie den Rezeptionsbereich frei.
 ca.15.00  AUSFLUG "Vukovar und Osijek"- Dauer ca. 3,5 Stunden.
 16.30 - 17.00  KAFFEEZEIT im Restaurant.
 19.00  ABENDESSEN im Restaurant.
 19.15  ALLE PASSAGIERE BITTE AN BORD!
 ca. 19.30  Wir erwarten die kroatischen Behörden für die Ausgangsrevision an Bord. 
 20.00  MS DNEPR verlässt Vukovar in Richtung Belgrad.
 ab 21.15  Die UKRAINISCHE WEINPROBE mit SERGEJ und musikalischer Unterhaltung von Dmitrij im Restaurant. (Das Restaurant wird für die Vorbereitung der Weinprobe um 20.45 Uhr geschlossen.
   Cocktail Empfehlung Ihres Bar - Teams: Mit Alkohol: DNIPRO 4,60 €, alkoholfrei: Milchcocktail 2,50 €

       Tipps für Ihren individuellen Landgang in Vukovar:        Die kroatische Währung ist der Kuna. 1 Euro = ca. 7 Kuna. Wechselstuben finden Sie direkt in der Stadt. Sehenswert:  Schloss der deutschen Adelsfamilie Elz (Städtisches Museum), Nikolaikirche und Franziskanerkloster. Typische Mitbringsel aus Kroatien sind Slivovitz, Stickereien und Häkelarbeiten.

       Persönliche Notizen:    Ausflug nach Vukovar und Osijek wieder sehr gut organisiert. Junge kroatische Studentin erklärte, meistens etwas umständlich sowie sehr euphorisch, dass die Kroaten die "Guten" im Bürgerkrieg waren. Noch immer gibt es viele zerbombte Häuser und öffentliche Gebäude in Vukovar, die erst wieder aufgebaut werden müssen. Diese strategisch wichtige Stadt hat sehr gelitten und die Narben werden noch lange zu sehen sein. Auch in Osijek konnten noch nicht alle Kriegsfolgen beseitigt werden. Die Stadt, die auch von der DDSG mit Frachtschiffen angefahren wurde, bietet sich dem Betrachter als eine sehr moderne dar. Dort wurden wir auch in ein Restaurant eingeladen um ein Getränkt gratis zu konsumieren. Natürlich war dies im Rundfahrtspreis inkludiert, verfehlte aber trotzdem die Werbewirkung nicht. Die "Weinprobe", wo man um 10 Euro viele verschiedene Wodkasorten verkosten konnte, dauerte bis weit über Mitternacht hinaus. So mancher hatte dann am nächsten Tag einen schweren Kopf...

Hinweise zur Streckenführung:    Bei Stromkilometer 1288 verlassen wir Kroatien am rechten Donauufer und befinden uns nun auf beiden Seiten der Donau in Serbien. 33 km danach durchfahren wir die Stadt Novi Sad, mit der Altstadt (rechtes) und der Festung Peterwardein (linkes Ufer).

                           

        EU- Grenzstadt Mohacs. Hier wurde ein neuer Ponton und Abfertigungsgebäude hingestellt, welches sich bergfahrend vor der Stadt befindet. Hier wird die ungarische Austritts- bzw. Eintrittsrevision bei allen Schiffen durchgeführt. Die eigentliche Stadt Mohacs befindet sich etwas stromabwärts. Auch hier wurde der Ausflugsverkehr entdeckt. Kleine Barkassen führen Rundfahrten durch.

     Vukovar   Stromkilometer 1333- Als trauriges Wahrzeichen ist vom Fluss aus der zerschossene Wasserturm zu sehen. Die Hauptstadt des Bezirks Srijem galt früher als Juwel städtischer Barockarchitektur. 1991 wurde sie während des "Bruderkrieges" fast ganz zerstört. Nachdem das von den Serben besetzte Ostslawonien 1998 an Kroatien zurückgegeben wurde, kam es zum Wiederaufbau. Aus kroatischer Sicht ist Vukovar die wichtigste Stadt des Landes an der Donau.

                              

       Schon vom Fluss aus sind am kroatischen Ufer zerbombte Häuser zu sehen. Vukovars Wasserturm wurde von der gegenüberliegenden serbischen Seite aus immer wieder heftig unter Beschuss genommen und dadurch fast völlig zerstört. Er wird nicht mehr aufgebaut, um so als Mahnmal zu dienen. Am Anlegesteg der Stadt sowie an der Donaulände sieht man nichts mehr von dem einstmals heftig wütenden Krieg zwischen dem damaligen Vielvölkerstaat Jugoslawien. In der Stadt lassen sich aber die Folgen davon nicht so schnell beseitigen.

                     

       Mit solchen Kanonen, die am Hauptplatz aufgestellt sind, wurden die Häuser der Stadt beschossen. Heute präsentiert sich Vukovar im neuen Glanz und wirbt mit bunten Ansichtskarten für einen Besuch.

     Osijek    ist die bedeutendste Stadt des im äußersten Osten Kroatien gelegenen Landesteils Slawonien. Sie liegt 20 km in dem Fluss Drau und hat über 100 000 Einwohner. Da es hier eine Hochschule gibt, trifft man viele Studenten, die das Stadtbild prägen. Weithin sichtbar ragt der Turm der neugotischen Pfarrkirche Peter und Paul in den Himmel. Auch für die DDSG war Osijek bis zum Kriegsausbruch ein wichtiger Warenumschlagplatz, wobei der Frachtvertrag mit den Kroatischen Behörden bereits in den 1970er - Jahren  zustande kam.

                               

         Die Einfahrt in die Drau, die hier von einer Brücke überspannt wird. Daneben befindet sich die alte, mit Moos überzogene Stadtmauer, die den Krieg halbwegs unbeschädigt überstand. Die Ufer der Drau wurden auch hier wieder instand gesetzt und so manch altes Schiff ist dort zu sehen.

                        

          Osijek präsentiert sich heute dem Besucher als weltoffene, einladende Stadt, die den Krieg gut bewältigt hat. Häuser erstrahlen wieder in neuem Glanz und schmucke Straßenbahnen beherrschen das Stadtbild. Es wird viel geheiratet, wobei die Zahl der Gäste und das zur Schau gestellte Kroatische Nationalbewusstsein mit der Nationalflagge auffällt. Die Flagge weht auch von jedem öffentlichen Gebäude herab.

 

                                            Tagesprogramm für Samstag, 10.04.10  5. Reisetag   BELGRAD

  Die an der Savemündung liegende serbische Hauptstadt Belgrad ist eine der ältesten Städte Europas. Die ältesten archäologischen Funde auf seinem Gebiet reichen in das 5. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurück. Keltische Stämme gründeten Singidunum im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, doch erst 878 wird Belgrad zum ersten Mal erwähnt.

  Spruch des Tages:    Keine Strasse ist zu lang mit einem Freund an der Seite!

 Uhrzeit  
 ca. 6.00  ANKUNFT in Belgrad /Serbien - Wir erwarten die serbischen Behörden zur Eingansrevision an Bord. Bitte warten Sie auf die Durchsage über die Freigabe des Schiffes. Bitte beachten Sie, dass
   Sie für Ihren LANDGANG in Belgrad Ihren PASS benötigen! Sie erhalten ihn erst nach der Freigabe des Schiffes an der Rezeption. Nach Ihrem Landgang PÄSSE wieder abgeben.
 06.30 - 7.00  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.00 - 09.00  FRÜHSTÜCK im Restaurant. Stärken Sie sich für den Tag!
 07.45 - 08.15  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Bordreisebüro.
 08.30  AUSFLUG "Stadtrundfahrt Belgrad" Dauer 3,5 Stunden. Bleiben Sie bitte an Bord und warten Sie auf die Durchsagen. Bitte bringen Sie Ihr Ticket sowie Ihren Ohrhörer mit!
 12.15  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
 13.30  AUSFLUG "Topola" Dauer ca. 3,5 Stunden.
 16.00 - 16.30  KAFFEEZEIT im Restaurant
 18.00  Ihr Küchen - und Serviceteam laden zum ABENDESSEN ins Restaurant ein.
 20.00  AUSFLUG "Abendausflug Belgrad" - Dauer ca. 2 Stunden. Erleben Sie einen zauberhaften Abend mit Folklore aus allen serbischen Provinzen!
 20.30  UNTERHALTUNGSMUSIK mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij im Restaurant.
 22.30  Alle Passagiere bitte an Bord!
 22.30  Wir servieren Ihnen gefüllte Schinkenröllchen in der Restaurant - Bar.
 23.00  Wir erwarten die serbischen Behörden zur Ausgangsrevision an Bord!
 ca. 23.30  MS DNEPR verlässt Belgrad in Richtung Giurgiu!
    Cocktail Empfehlung Ihres Bar- Teams: mit Alkohol: TRAUM 5,80 €, alkoholfrei: Milchcocktail 2,50 €

  Tipps für Ihren individuellen Landgang in Belgrad:    Anlegestelle:  Belgrad - Save - Mündung.     Fußgängerzone: Gegenüber der Anlegestelle führt links neben dem Autohändler eine steile Treppe hoch (ca. 15 Minuten). Gegenüber der Fußgängerzone liegt die Festung KALEMEGDAN, genießen Sie einen schönen Panoramablick.

Persönliche Notizen:    Organisation bei der Stadtrundfahrt klappte wieder vorzüglich. Ältere serbische Fremdenführerin und der Buslenker gab einen spannenden Überblick über die Geschichte der Stadt. Konnten aber die serbische Mentalität nicht verleugnen, da bei Rückkunft verstohlen die Hand für Trinkgeldempfang aufgehalten wurde. Auffallend auch noch, dass bei jeder Ankunft, trotz lauter und klarer Borddurchsagen sowie schriftlicher Bitte am Tagesprogramm, der betreffende Ausstieg beim Anlegen immer wieder stark bevölkert wurde. Ausflug nach Topola wurde nicht mitgemacht. Genauso wenig wie der Abendausflug, denn jugoslawische Folklore hatten wir daheim genug. So erkundeten wir lieber am Nachmittag auf eigene Faust die Stadt. Neu war mir auch der Anlegeort in der Save, da die DDSG - Frachtschiffe den Provianteinkauf in der Zollfreizone an der Donau durchführten. 

Hinweise zur Streckenführung:    Nachts passieren wir am rechten Donauufer die ehemalige serbische Hauptstadt Smederevo bei Stromkilometer 1116. Von der einstigen Bedeutung der Stadt zeugt die große Festung, die vom Strom her gut sichtbar ist. Bei Stromkilometer 1075 mündet am linken Donauufer der Fluss Nera in die Donau. Ab hier bildet die Donau für ca. 230 km den Grenzfluss zwischen Serbien am rechten und Rumänien am linken Donauufer.

Belgrad liegt am Zusammenfluss von Donau und Save bei Stromkilometer 1170. Darüber erhebt sich die alte Festung KALEMEGDAN. Ein wenig flussaufwärts der breiten Save liegt das alte serbische Viertel. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Domkirche, die Fußgängerzone, das Nationaltheater sowie das Nationalmuseum und die St.- Sava - Kathedrale.

                                  

    Die Anlegstelle in der Save im Morgengrauen. Gleich daneben die die steilen Stiegen, die zur Altstadt hinaufführen. Am fünften Bild ist deren Steilheit gut zu sehen. Am Anlegeponton hat mit der "Moldavia" noch ein zweites Passagierschiff aus der ukrainisches Flotte festgemacht.

                                  

      Die St. Sava - Kathedrale, eine orthodoxe Kirche durfte sogar von außen und innen besichtigt werden. Trotz Umbauarbeiten strömen viele Gläubige ins Gotteshaus um Kerzen anzuzünden, die man in den, sich in der Kirche befindlichen Verkaufsläden, kaufen kann. Die Fußgängerzone, wo sich Gast- und Kaffeehäuser aneinander reihen, wirkt sehr gepflegt.

                               

       Nach dem Besuch in einem alten Cafe ging es auf die Festung und deren Plateau Kalemegdan. Und hier natürlich auch schon wieder Kanonen, sowie nachgebildete Panzerfahrzeuge in allen Variationen. Besonders interessant auch die Überreste der lang gezogenen Burgmauer.

                                

       Von hier hat man einen tollen Ausblick auf Save und Donau. Es gibt sogar eine Radroute, die beim Anlegeponton auf einer großen Tafel sehr gut beschrieben wird. Gleich nach der steilen Treppe befindet sich in diesem neu adaptierten Haus die österreichische Botschaft. O- Busse, manche im erbärmlichen Zustand, prägen das Bild der Verkehrsbetriebe Belgrads.  

 

                                                    Tagesprogramm für Sonntag, 11.04.10 6. Reisetag    KATARAKTENSTRECKE - EISERNES TOR - FLUSSTAG

 Als "Kataraktenstrecke" bezeichnet man das 130 km lange Donaudurchbruchstal im Karpaten - Balkan - Bogen. Drei Engstellen wechseln sich mit drei seenartigen Becken ab. Das "Eiserne Tor" ist eine erzhaltige Felsbarriere, die sich quer über die Donau erstreckt und in früheren Zeiten ein großes Schifffahrtshindernis darstellte.

  Spruch des Tages:    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

 Uhrzeit  
 01.00 - 02.00  Bitte stellen Sie Ihre Uhr um 1 Stunde vor! Wir verlassen die mitteleuropäische Zeitzone!
 06.30 - 07.30  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 ca. 06.00 - 09.30  PASSAGE DER KATARAKTENSTRECKE - einer der schönsten Abschnitte der Donau.
 ca. 07.00  wird die Einfahrt in die zweite Schlucht über Lautsprecherdurchsagen angekündigt. Auch die Passage durch die dritte Schlucht, der Höhepunkt, wird über Durchsagen dokumentiert.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 09.00 - 10.00  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Bordreisebüro.
 ca. 09.00  Machen sie mit beim MALWETTBEWERB und zeichnen sie ein Porträt des Dakerkönigs Decebal. Die Crew wird das schönste prämieren. Teilnahmescheine erhalten Sie am Bordreisebüro.
 ca. 10.00  SCHLEUSE DJERDAP I - Wir erreichen die größte Schleuse auf der gesamten Donau. In zwei Schleusenkammern wird unser Schiff insgesamt ca. 36 m gesenkt.
   Die SCHLEUSE DJERDAP II wird am Nachmittag passiert.
 10.30 - 11.30  DONAU - FRÜHSCHOPPEN mit Dmitrij an der Heckbar!
 12.30  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
 15.30 - 16.00  KAFFEEZEIT im Restaurant.
 16.15  Dobryj denj! RUSSISCH - SPRACHKURS für Anfänger mit Natalia im Restaurant.
 18.00  Im Blauen Salon treffen sich Kartenfreunde für Romee, Canasta und Skat.
 19.00  KAPITÄNSDINNER im Bordrestaurant: Kapitän Boris Krutoj begrüßt Sie am Eingang des Restaurants. Bei dieser Gelegenheit werden auch gemeinsame Erinnerungsaufnahmen gemacht.
 ca. 21.15  Stellen Sie Ihr musikalisches Wissen bei unserem unterhaltsamen MUSIKQUIZ im Restaurant unter Beweis.
 anschließend  TANZMUSIK mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij im Restaurant
 Bar - Team  Cocktail - Empfehlung: mit Alkohol: KARPATEN 6,50 €

    Allgemeine Informationen:    UKRAINISCHE ZOLLLISTE: Für die Einreise in die Ukraine liegt eine Zollliste für Passagiere an der Rezeption auf. In dieser Liste sind Bargeldbeträge von über 1000,- € und Wertsachen von über 200,- € anzugeben, wie z. B. Videokamera, Digitalkamera etc. Bei dieser Liste handelt es sich um eine reine Formalität. Bitte füllen Sie diese Liste im Laufe des Tages aus. Danke für Ihr Verständnis. Am Donnerstag, dem 15. April findet eine SCHIFFSTOMBOLA statt. Zu gewinnen sind schöne Preise aus der Bordboutique, wo sie auch die Lose erhalten. Jedes Los gewinnt!

   Persönliche Notizen:    Bereits am ersten Flusstag war leichte Unruhe in den Reihen der Reisenden zu verspüren. Obwohl sich Reiseleitung und Crew wirklich sehr darum bemühten keine Langeweile aufkommen zu lassen, trat diese aber bei vielen der alten Leute trotzdem auf. Deren Tag dann so aussah, dass sie gelangweilt von einer Mahlzeit auf die andere warteten. Und das lange schon vor den geschlossenen Türen des Restaurants. Für mich war es ein toller Tag, an dem ich, bei noch immer schönen Wetter, fast die gesamte Kataraktenstrecke fotografieren konnte. Durch den Aufstau hat sich hier fast alles verändert. Leider konnte ich den berühmten "Babagai"- Felsen nicht ablichten, da es bei der Passage noch zu dunkel war. Ein imposanter Anblick war DJERDAP I, das wohl nichts mehr von dem Kraftwerk hatte, dass wir in den 1970er- Jahren durchfahren hatten. Das kleinere DJERDAP II, welches wir in den Nachmittagsstunden erreichten, bot wieder Fotomotive in Hülle und Fülle. Aus dem Malwettbewerb ging ein 8-Jähriges deutsches Mädchen hervor, das sich mit ihren Großeltern am Schiff befand. Viele Zeichnungen wurden an die Tür des Speisesaals geklebt um so bewundert zu werden. Sehr lustig auch der Russisch- Sprachkurs, an dem viele Passagiere teilnahmen. Etwas gekünstelt fanden wir das "Kapitänsdinner". So erhielt man Order von der Kreuzfahrtleiterin sich festlich zu kleiden und so zum Abendessen zu kommen. Vom Kapitän wurde dann jeder einzelne Reisende vor dem Restaurant persönlich mit Handschlag begrüßt. Dabei "schoss" der Bordfotograf "gemeinsame Erinnerungsfotos". Wobei, unseres Erachtens, der DNEPR - Kommandant wie ein "Pappkamerad" aussah, den man ganz einfach zu den Reisenden dazugestellt hatte. Sein Lächeln war ziemlich gequält und seine Körpersprache sprach Bände. Was ja auch kein Wunder war, denn sich mit in der Überzahl befindlichen alten Leuten ablichten zu lassen, war bestimmt nicht jedermanns Sache. Auf jeden Fall konnte ich ihn gut verstehen und so machten wir das alles nicht mit. Was wir auch den maßgeblichen Personen mitteilten. So warteten wir bis der Kapitän schon wieder weg war, ehe wir als die letzten Passagiere das Restaurant betraten wo schon alle erwartungsfroh an ihren Tischen saßen. Keine Sekunde zu früh, denn knapp hinter uns marschierten der Kapitän mit Maschinenchef und Reiseleiterin, laut eingeklatscht und eingesungen vom Restaurantpersonal, ein. Dazu etwas maskenhaft grinsend, sowie zu dem Klängen eines bekannten ukrainischen Volksliedes, das vom Bordmusiker intoniert wurde. Das war es dann aber auch schon. Nach dem allgemeinen Applaus ließen sich die drei Eingeklatschten am Kapitänstisch nieder und das Abendessen wurde serviert. Der "Alte" hielt nicht einmal eine kleine Begrüßungsrede, wahrscheinlich konnte er nicht einmal Deutsch. Auf jeden Fall verließ er, nach dem Essen, das Restaurant fast fluchtartig. Wir konnten ihn durchaus verstehen.... Obwohl nur eine Stunde für die "Kartenspieler" anberaumt war, fanden sich doch viele Leute zu diesem Zeitvertreib ein. Das Musikquiz, bei dem es galt Musikstücke zu erkennen (no na!) und die Tanzmusik schenkten wir uns. Inzwischen war die ewig gleiche Musikauswahl des Bordmusikers auf seiner Orgel hinreichend bekannt.   

                               

      Den Beginn der Kataraktenstrecke markiert der rötlich-braune "Babakai"- Felsen. Danach tut sich eine wunderschöne Landschaft vor dem Betrachter auf. Streng blickt Dakerkönig Decebal auf die Donau. Die Schiffsmotoren wirbeln ganz schön viel Wasser auf, wie man an der Heckbar sehr gut beobachten kann.

                               

     Ein ganz besonderes Erlebnis: Einfahrt in die größte Schleuse auf der Donau, DJERDAP I in die beiden Schleusenkammern auf serbischer Seite.

                              

      Auf DJERDAP I folgt DJERDAP II. Zwar nicht mehr so imposant, doch noch immer sehr interessant.

        Hinweise zur Streckenführung:    Die Donau bildet ab km 1075 die Grenze zwischen Rumänien am linken und Serbien, am rechten Donauufer. Ab dem "Dreiländereck", Stromkilometer 845 ist sie die Grenze zwischen Rumänien (linkes Ufer) und Bulgarien (rechtes Ufer). Nachts passieren wir die bulgarischen Städte Vidin, Stromkilometer 790, Lom, Stromkilometer 744, Nikopol, Stromkilometer 597 und Svistov, bei Stromkilometer 554. Gegenüber die rumänischen Städte Calafat bei Stromkilometer 795, Corabia, Stromkilometer 631 so wie Turnu Magurele bei Stromkilometer 597.

        Walachei     Der Fluss Timok bildet bei Stromkilometer 846 die Grenze zwischen Serbien und Bulgarien. Die Donau tritt hier in die große Ebene der Walachei ein. Dort strömt sie breit, fast schon gemächlich dahin, und bildet auf einer Länge von insgesamt 470 km Länge die Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien. Während von Bulgarien her oft Steilküsten an den Fluss grenzen, ist auf der anderen Seite die Landschaft flach. Da die Donau früher häufig über die Ufer traft, sieht man kaum Dörfer in unmittelbarer Nähe.  

 

                                                Tagesprogramm für Montag, 12.04.10. 7. Reisetag - GIURGIU - BUKAREST - OLTENITA

   Giurgiu ist der Ausflugshafen für Fahrten nach Bukarest (ca.60 km), der Hauptstadt Rumäniens. Ihr Charme entsteht durch die Kombination aus Vergangenheit mit der quirligen Dynamik einer modernen europäischen Hauptstadt. Einmalig in Bukarest ist die Siegesallee sowie der Parlamentspalast. Von Bukarest aus geht es nach Oltenita zurück zur Donau.

  Spruch des Tages:    Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt!

  Uhrzeit  
 06.30 - 07.00  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.00 - 9.00  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 ca. 8.00  ANKUNFT in GIURGIU /Rumänien. Wir erwarten die rumänischen Behörden zur Eingangsrevision an Bord. Bitte warten Sie auf die Freigabe des Schiffes. Kein individueller Landgang.
 ca. 09.00  Das Schiff verlässt Giurgiu in Richtung Oltenita.
 ca. 08.15  AUSFLUG "Stadtrundfahrt Bukarest" - Dauer ca 5,5 Stunden. Erleben Sie das "Paris des Ostens". Die Ausflugsgäste gehen in Oltenita wieder an Bord.
 11.00 - 11.30  Die BOUILLON wird Ihnen an der Heckbar serviert.
 ca 12.30  ANKUNFT in Oltenita /Rumänien
 13.45  ALLE PASSAGIERE BITTE ZURÜCK AN BORD!
 14.00  Nach der Ausgangsrevision verlässt das Schiff Oltenita in Richtung Vilkovo.
 13.45  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
 16.30  Im Restaurant KAFFEE und TEEZEIT
 ab 17.00  Das knifflige EINSTEINS - RÄTSEL für Sie an der Rezeption. Abgabe der Lösungen bis 19.00 Uhr. Der Gewinner erhält eine Flasche Sekt.
 17.30  Die Skatfreunde treffen sich im Blauen Salon.
 18.00 - 19.00  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Bordreisebüro.
 19.00  Ihr Küchen und Serviceteam laden zum ABENDESSEN ins Restaurant ein.
 21.00  Auf Russlands Flüssen zwischen Moskau und Sankt Petersburg - ein Dia- Vortrag von Ihrer Kreuzfahrtleiterin im Restaurant.
 danach  TANZABEND mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij im Restaurant.
 22.30  Für den späten Hunger vor der Restaurant - Bar: Käsehäppchen.
   Cocktail - Empfehlung:  GRÜNE WIESE, € 5,50

         Allgemeine Information:    Die rumänische Währung ist der Lei. 1 Euro = ca. 4 Lei. Vorsicht! Bitte nehmen Sie nur die nötigsten Wertgegenstände mit, wenn Sie den Ausflug mitmachen. Bitte füttern und streicheln Sie keine Hunde. Bitte nur mit langer Hose eine rumänisch - orthodoxe Kirche betreten. Typische Mitbringsel aus Rumänien sind Stickerei, Holz - und Töpferarbeiten. Der Kulturfilm "Das Donaudelta" wird auf Kanal 5 von 09.00 Uhr bis 21.00 Uhr wiederholt gespielt.

     Giurgiu, Stromkilometer 493.     Der Name stammt von Seeleuten aus Genua, die hier im 14 Jh. eine Handelsniederlassung sowie die Burg, San Giorgio errichteten. Von der türkischen Festung blieb nur ein schiefer Wachturm im Zentrum erhalten. derzeit ca. 80 000 Einwohner. Die einzige Donaubrücke zwischen Rumänien und Bulgarien verbindet bei Stromkilometer 489 die beiden Orte Giurgiu und Ruse, in der Monarchie auch Rustschuck genannt. Es ist dies die 2224 m lange "Freundschaftsbrücke". Über die im Jahre 1954 erbauten Stahlkonstruktion rollen im unteren Stockwerk Züge und im oberen Autos.

                         

    Zwei Pontone bilden die Anlegstege in Giurgiu, wo es mit Bussen zum Karpartenausflug geht. An Land befindet sich auch die Tafel mit dem Stromkilometer an dem die Stadt liegt. Hier ist ganz deutlich der Gegensatz zwischen dem neuen Revisionsgebäude an Land und dem Verrotten der rumänischen Schiffe zu sehen. Im Hintergrund taucht die Silhouette der imposanten "Freundschaftsbrücke" auf. Auch in diesem Hafen ist der Umschlag fast ganz zum Erliegen gekommen. Die hohen Ladekräne stehen still. Ein Zeichen der allgemeinen Wirtschaftskrise. Schön langsam kommen auch die vielen streunenden Hunde heran, in der Hoffnung doch vom Schiff aus gefüttert zu werden.  

                           

  Die imposante Brückenkonstruktion der Straßen - und Eisenbahnbrücke überspannt die Donau. Allerorten fast schon gespenstische Stille und banges Warten auf Aufträge. Abgestellte Schiffe und Schleppkähne warten auf Beladung, auch in der kleinen Werft ist nicht viel los. Besonders schön, der Sonnenaufgang an der unteren Donau. 

  

    Oltenita, Stromkilometer 430. Dieser Industrie- und Werftort dient einigen Pendlern nach Bukarest als Wohnort. Von Schiffspassagieren wird er als Start - oder Zielpunkt ihrer Ausflüge nach Budapest genutzt.

    Persönliche Notizen:    Tolle Eindrücke von der Gegend um Giurgiu samt der imposanten Brücke. Leider war hier kein Landgang vorgesehen. Der Ausflug nach Bukarest war uns nicht interessant genug, da wir nicht Stunden im Bus verbringen wollten um die Stadt zu erleben. Uns schien die Weiterfahrt nach Oltenita viel bedeutenswerter um den Strom auf diesem Abschnitt noch besser kennen zu lernen. Was es auch zweifellos war. In Oltenita kamen dann die Bukarest- Reisenden, ganz schön geschlaucht wieder an Bord. Leder war die Zeit hier zu kurz um richtig an Land gehen zu können. Den Dia- Vortrag der Reiseleiterin wollten viele Reisenden sehen, es gab im Restaurant nur wenig freie Plätze. Noch ein Wort zu den "Häppchen" am späten Abend vor dem Restaurant: Die verschiedenen "Snacks" wie "Toast Hawaii" oder "Käsehäppchen" verdienten diese Bezeichnung gar nicht. Diese Gerichte waren nämlich so klein, dass man Mühe hatte sie überhaupt zu entdecken. Diese kleinen Gaumenfreunden wurden einfach am Tisch vor dem Restaurant zu freien Entnahme  abgestellt und wurden innerhalb von Sekunden von den alten Leuten verspeist. Auch hier galt die Devise- Wer zuerst kommt, der malt zuerst.

    Hinweise zur Streckenführung:    Bis Silistra bei Stromkilometer 375 am rechten Donauufer bildet die Donau die Grenze zwischen Rumänien (linkes Ufer) und Bulgarien (rechtes Ufer). Vom Stromkilometer 375 bis Stromkilometer 133 ist der Fluss auf beiden Seiten rumänisch. Den danach folgenden 570 m lange Uferabschnitt beansprucht die Republik Moldavien, mit dem bedeutenden Hafen Giurgiulesti am linken Donauufer, für sich. Ab km 132,5 (Seemeile 71,9) bis zum Schwarzen Meer verläuft die rumänisch- ukrainische Grenze im nördlichen Chilia Arm der Donau.

 

 

                                                    Tagesprogramm für Dienstag, 13.04.10  8. Reisetag - ISMAIL - VILKOVO - DONAUDELTA

  Spruch des Tages:    Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt!

 Uhrzeit  
 06.30 - 07.00  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir Kaffee und TEE im Blauen Salon.
 ca. 07.00  ANKUNFT in ISMAIL / Ukraine - Wir erwarten die ukrainischen Behörden zur Eingangsrevision.
 07.00 - 09.00  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 08.30  AUSFLUG "Stadtrundfahrt Ismail" - Dauer ca. 2,5 Stunden. Erkunden Sie die Hauptstadt des ukrainischen Donaudelta!
 11.15  ALLE PASSAGIERE BITTE ZURÜCK AN BORD!
 ca. 11.30  Das Schiff verlässt Ismail in Richtung Vilkovo.
 12.00 - 12.30  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Kreuzfahrtleiterbüro.
 12.30  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Bordrestaurant serviert.
 ca. 15.00  ANKUNFT in Vilkovo /Ukraine. Der LIPOWANISCHE EMPFANG durch den Dorfältesten und die Mädchentanzgruppe an der Anlegestelle. Er leben Sie diesen Empfang mit Volklore von Aussendeck aus. Fotoapparat nicht vergessen!
 15.30  AUSFLUG "Donaudelta" - Dauer ca.2,5 Stunden.
 16.30 - 17.00  KAFFEEZEIT im Restaurant.
 17.45  BITTE ALLE PASSAGIERE ZURÜCK AN BORD!
 ca. 18.00  Das Schiff verlässt Vilkovo in Richtung Ismail. Genießen Sie das Auslaufen von MS DNEPR vom Sonnendeck aus.
 19.00  Ihr Küchen und Restaurantteam erwartet Sie zum ABENDESSEN.
 21.00  Im Restaurant: BINGO! BINGO! BINGO! - das beliebte Kreuzfahrerspiel! Machen Sie mit! Bitte bringen Sie Kleingeld mit! Viel Vergnügen!
 22.30  Wir reichen Schinkenkanapees an der Heckbar und vor der Restaurant - Bar.
 ca. 22.30 - 23.00  Behördlicher Aufenthalt in Ismail - Ausgangsrevision/ Ukraine
   Cocktail - Empfehlung:  BLACK SEA 5,00 €

       

    Allgemeine Information:    Für den heutigen Tag empfiehlt sich ein Mückenschutz. Vorwahl nach Deutschland aus der Ukraine 8 10 49 (Ortsvorwahl ohne 0). Kultfilm "Das Donaudelta" wird auf Kanal 5 von 09.00 Uhr bis 21.00 Uhr wiederholt gespielt.

    Ismail    Die ersten Siedler Ismails waren wahrscheinlich Skythen. Im 12. Jh. erbauten die Genuesen hier eine Festung und von 1484 - 1812 war Ismail Teil des Osmanischen Reiches. 1770, 1790 (unter General Suworow) und 1791 eroberten die Russen die Festung. 1870 - 1917 gehörte sie zum russischen Bessarabien und seit 1994 ist Ismail ukrainisch. An General Suworow erinnern ein Reiterdenkmal sowie ein Museum.

                            

    Über dem großen Hafengelände von Ismail geht die Sonne auf. Schon beim Anlegsteg grüßt ein kleines, neues orthodoxes Kirchlein, das auch innen besichtigt werden kann. Das neue Zollgebäude macht einen sehr gepflegten Eindruck. Genau so wie auch manche Gebäude in der Stadt, die mit großem Aufwand hergerichtet werden. 

                         

    Auch im Ismaeler Hafen ist nichts los, das Frachtgeschäft erlitt einen großen Rückschlag. Ausgrabungen bei der neuen Sehenswürdigkeit, einer Kirche oberhalb der Stadt. Natürlich dürfen auch hier Kanonen und anderes altes Kriegsgerät nicht fehlen. Sehr viel Ramsch befindet sich auch unter den Sachen die einem als Mitbringsel empfohlen wird. In den vielen Parkanlagen der Stadt wechseln sich uralte Bäume und große Monumente bzw. Statuen ab. Zwei echte Ukrainer und gar nicht fotoscheu: Die beiden Busfahrer bei der Stadtrundfahrt.

                           

     Noch immer grüßt der "Donau- Monitor" gleich vom ersten Parkgelände aus. Auch die orthodoxe "blaue" Kirchen ist zur Besichtigung freigeben. Im Inneren geben die Gläubigen ihre Gaben an die Popen ab. Meistens beherrschen neu renovierte Häuser das Stadtbild. Ankunft nach der Stadtbesichtigung, links am Bild die junge ukrainische Reiseleiterin. Ismail ist der Umschlagsplatz für den Donau- See - Verkehr.  

    Das DONAU - DELTA    umfasst ein einzigartiges Netzwerk eng miteinander verbundener Lebensräume um Ökosysteme. Schwimmende Inseln, Altarme und Seen, Auwälder sowie extreme Trockenbiotope auf Dünen. Das Mündungsbiet der Donau liegt im Schnittpunkt der europäischen Vogelzugstraße und bietet etwa 325 Vogelarten Brut-, Rast - und Nahrungsplätze. Es gibt hier verschiedene Reiherarten, Löffler, Seeadler. Außerdem sind hier die meisten europäischen Süßwasserfische hier vertreten. 1993 wurde das Delta von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. 50.600 Hektar sind striktes Schutzgebiet. Das Donaudelta breitet sich jährlich um 50 m ins Meer aus. Man kann die zahlreichen Wasserarme mit den einsamen Fischerdörfern nur mit dem Boot erkunden. Die Donau spaltet sich im Delta in drei Hauptarme auf, Im Norden verläuft der der Chilia- Arm, der fast auf seiner gesamten Länge die Grenze zwischen der Ukraine und Rumänien bildet. Den mittleren Sulina- Arm, der kanalisiert ist, benutzen die meisten Seeschiffe. Im Süden schließlich der Sfantu- Gheorghe - Arm, der älteste der drei. Das Delta teilt sich auf Rumänien zu vier Fünftel und der Ukraine zu einem Fünftel auf. Überall breitet sich das Schilf aus, das für das Weiterbestehen des Deltas sehr wichtig ist. Es filtert das flussaufwärts verschmutzte Wasser. Die meisten der rund 15 000 Bewohner des Deltas sind Lipowenen, Nachkommen altgläubiger Russen. Sie flohen im 17.Jh vor der Verfolgung der orthodoxen Kirche wo sie noch heute von Schilfverarbeitung, Viehzucht und Fischfang leben. In ihren Kirchen gibt es noch zum Teil kostbare Ikonen und ihre Trachten und Bräuche geben dem Besucher eine anschauliche Vorstellung vom Leben im alten Russland.

                             

      Immer wieder ein Erlebnis, die Landschaft des Donau- Deltas. Kurz bevor der "Null- Punkt" in Sicht kommt werden Fischbrötchen und Wodka serviert. Der Wunsch, den man dazu in Gedanken äußert, soll in Erfüllung gehen. Wenn es auch nicht stimmt, so ist es doch gut erfunden.

                            

     Impressionen aus dem Delta. Ein Blick ins Innere des kleinen Ausflugschiffs mit dem der Ausflug durchgeführt wurde. Auch die Ukrainische Seeflotte musste Auftragseinbußen hinnehmen, viele abgestellte Schiffe zeugen davon. So sexy und bildhübsch sind die jungen ukrainischen Zollorgane. Wenn es sie schon vor 40 Jahren gegeben hätte.....

    Vilkovo    wurde im 18. Jh. von Kosaken gegründet, ist von Kanälen durchzogen und wird ukrainisches Venedig genannt. Die Einwohner leben vom Fischfang und vom Weinanbau.

                            

       Hier kann man deutlich erkennen wie breit die Donau an dieser Stelle ist. Am Ponton von Vilkovo wird man von der Kindervolkstanzgruppe erwartet. Zusammentreffen der Besatzungsmitglieder mit ihren Angehörigen. Gut sind auf einem Bild auch die Zillen der Lepowaner mit beidseitigem Bug zu erkennen. MS "Dnepr" liegt vor dem kleinen Donauörtchen.

 

    Persönliche Notizen:    Ein sehr stressiger Tag mit vielen neuen Einblicken. Für mich persönlich war der Stadtausflug in Ismail sehr interessant, da ich ja die Stadt vor beinahe 40 Jahren im Zuge meiner DDSG - Tätigkeit besucht hatte. Soviel vorweg, Ismail hat sich nicht viel verändert. Natürlich hat man Straßen und Häuser renoviert und der Verkehr ist mehr geworden. Aber abseits der Hauptstraßen stehen wie eh und je die Häuserruinen und es fehlt auch weiterhin an normaler Kanalisation. Auch die Reinigungsdamen sind nicht verschwunden, die schon wie vor Jahrzehnten mit Reisbesen für Sauberkeit auf den Straßen sorgen. Nur jünger sind sie geworden. So wie unsere Reiseleiterin, die im sehr schlechten Deutsch versucht uns die Geschichte der Stadt näher zu bringen. Man sieht gerade an ihr, dass eine neue Generation heranwächst. Als ich sie auf die Bilder der damaligen "Soloarbeiter" anspreche, kann sie sich nichts darunter vorstellen. Sogar die typischen russischen "Machorka"- Zigaretten mit dem langen Pappendeckelfilter den man sich selber formen musste, gibt es schon lange nicht mehr. Auch die Reiseleitung hat diese typische Rauchwaren nicht mehr selbst miterlebt. Nur dem Kapitän und den beiden Busfahrern ist diese einzige Zigarettenmarke noch bekannt. Alle sind stolz darauf Ukrainer zu sein und geben sich betont freundlich. Und noch etwas ist anders als zu Sowjetzeiten. War bei meinem letzten Besuch hier das Fotografieren in der Stadt streng verboten, so kann man heute knipsen was das Zeug hält. Das einzige, das vielleicht noch daran erinnert, dass Ismail ein Teil Großrusslands war, ist der Donaumonitor, das wieder renovierte Kriegs - Unterseeboot" auf seinem Sockel gleich im ersten Park der Stadt.     Zum Besuch des Donau - Deltas stiegen wir in ein kleines Ausflugschiff um, das neben der "Dnepr" festgemacht hatte. Da die Temperaturen trotz herrlichem Sonnenschein nicht sehr hoch waren, beschlossen wir lieber unter Deck vor den großen Fenstern und kleinen Tischen Platz zu nehmen. Eine weise Entscheidung, denn im Verlauf der Reise trieb der kalte Wind fast alle Mitreisenden in den warmen Schiffsbauch hinunter. Diese Fahrt ist wirklich ein tolles Erlebnis. Eine sehr kompetente Reiseleiterin erklärt dir im perfekten Deutsch, mit lustigem ukrainischen Akzent, Land und Leute. Jetzt weiß ich z. B. auch warum die Bewohner hier Zillen bauen, die vorne und hinten mit einem Bug versehen sind. Die selbst angelegten langen Kanäle zur Bewässerung ihrer Felder sind so schmal, dass man die Zillen nicht wenden kann. So braucht man nur ans andere Ende des Bootes zu gehen.  Bei Kilometer 0 wird Donauhering auf Schwarzbrot und dazu Wodka serviert. Dazu wird uns erklärt, dass man sich beim Essen und Trinken etwas Wünschen soll. Dieser Wunsch wird in Erfüllung gehen. Ich finde, ein sehr netter Brauch. Glück haben wir auch insofern, da man bereits die ersten Pelikane beobachten kann. Auf der Rückfahrt gibt es noch einen kleinen Becher Wein aus dem dortigen Anbaugebiet.    Sehr nett auch die Kindertanzgruppe am Ponton in Vilkovo, die natürlich aus touristischen Gründen installiert wird. Der Tanz der Kinder kommt an. Sie erhalten ihre verdiente Belohnung durch mitgebrachte Süßigkeiten der Bordmannschaft. Da viele Besatzungsmitglieder aus diesem Örtchen stammen, werden sie dort schon ungeduldig von ihren Angehörigen erwartet. Sie nehmen große Taschen mit Kleidung sowie Esswaren in Empfang. Auch Sachen des persönlichen Gebrauchs, die hier noch nicht so günstig, oder auch gar nicht zu erhalten sind.    Auf das Kreuzfahrerspiel BINGO wurde verzichtet, genauso wie auf die Schinkenkanapees. Auch ganz interessant ist die Tatsache, dass der empfohlene Cocktail den stolzen Preis von 5.00 Euro aufweist. Vielleicht weil man bei der "Halbzeit" der Reise angekommen ist?

    Hinweise zur Streckenführung:    Mit Vilkovo erreichen wir donauabwärts den Endpunkt unserer Reise. Von nun an geht es wieder donauaufwärts. Bei km 80. verlassen wir den Kilija - Arm um wieder in den Donauhauptarm zu wechseln.

 

                                            Tagesprogramm für Mittwoch, 14.04.10, 9. Reisetag -  CERNAVODA - CONSTANTIA

     Cernavoda bedeutet "Schwarzes Wasser" und spielt auf die dunkler werdende Wasserfarbe der Donau an. Hier zweigt der "Donau- Schwarzmeer - Kanal" ab, der den Weg zum Schwarzen Meer um ca. 250 km verkürzt. Von Cernavoda aus geht es nach Constanta, in einer der größten Städte Rumäniens (450 000 Ew) mit dem größten Hafen des Landes.

  Spruch des Tages:    Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken!

 Uhrzeit  
 07.00 - 7.30  Für unsere Frühaufsteher servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 09.00 - 10.00  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne ihre Fragen im Bordreisebüro.
 ab 09.00  Rätsel- Spaß beim SCHÜTTELRÄTSEL! Teilnahmescheine sind an der Rezeption. Viel Spaß! Abgabe der Lösungen bis 12.00 Uhr an der Rezeption. Der Gewinner erhält eine Flasche Sekt.
 10.00 - 12.00  Für alle Gäste die sich ein Andenken an die "DNEPR" mitnehmen möchten PRÄSENTATION und VERKAUF der BORDSHOPARTIKEL im Foyer bei der Rezeption.
 11.00 - 11.30  Wir servieren Ihnen die BOUILLON an der Heckbar.
 12.10  Lernen Sie die Kommandobrücke von MS DNJEPR kennen. Treffpunkt auf dem Sonnendeck! BRÜCKENFÜHRUNG nur für die Teilnehmer des Ausfluges "Constanta".
 12.30  Ihr Küchen und Serviceteam laden zum MITTAGESSEN ins Restaurant ein.
 ca 14.00  ANKUNFT in CERNAVODA / Rumänien. Bitte warten Sie auf die Durchsage über die Freigabe des Schiffes und halten Sie bitte den Rezeptionsbereich frei!
 ca. 14.15  AUSFLUG "Constanta" - Dauer ca. 4,5 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen.
 16.00 - 16.30  KAFFEEZEIT im Restaurant.
 18.30 - 19.00  BRÜCKENFÜHRUNG II für die Gäste, die keinen Ausflug nach Constanta unternehmen.
 19.15  Wir wünschen Guten Appetit beim ABENDESSEN im Restaurant.
 19.30  ALLE PASSAGIERE BITTE AN BORD!
 ca 20.00  Wir erwarten die rumänischen Behörden für die Ausgangsrevision an Bord. Das Schiff verlässt Cernavoda in Richtung Nikopol.
 21.15  Stellen Sie Ihr Wissen bei unserem unterhaltsamen PROFESSORENQUIZ unter Beweis! Im Restaurant.
 anschließend  TANZMUSIK mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij im Restaurant.
 22.30  Für den späten Hunger vor dem Restaurant: Grapefruit mit Honig.
   Cocktail - Empfehlung Ihres Bar- Teams: PHANTASIE 4,30 €

        Allgemeine Informationen:   Die rumänische Währung ist der Lei. 1 Euro = ca. 4 Lei. Auf Kanal 3 Ihres Kabinenradios empfangen Sie von 09.00 bis 11.00 Uhr und von 19.00 bis 21.00 Uhr die Deutsche Welle während der gesamten Reise. Bitte nehmen Sie nur die nötigsten Wertgegenstände mit, wenn Sie an Land gehen!

    Constanta (Konstanza)    Die rumänische Schwarzmeerküste mit ihrem milden Klima erstreckt sich über 240 km, vom Donaudelta im Norden bis zur bulgarischen Grenze im Süden. Sie gehört zur Dobrudscha, die im Westen bis zur Donau reicht. Constanta ist eine der wichtigsten Städte Rumäniens und zugleich sein größter Handelshafen. Das Archäologische Museum im alten Rathaus besitzt eine beachtliche Sammlung griechisch - römischer Fundgegenstände.

      Cernavoda,  Stromkilometer 300, Die 1895 erbaute Eisenbahnbrücke überquert auf einer Länge von 15 km die Donau, die Ialomita - Insel und den Borcea - Arm. Sie war eine technische Großleistung und spielte im Donauraum eine bedeutende Rolle.

                              

     Ankunft in Cernavoda. Auch hier ist im Hafen von großem Warenumschlag nichts zu merken. Zoll- und Revisionsgebäude sind neu. Von hier ist die Brücke gut zu erkennen, die sich auch über die Donau spannt. Vom Anlegeponton führt nur ein Weg in die Stadt hinaus.

                               

     In Cernavoda überwiegen alte und neue Gebäude. Natürlich dürfen weiträumige Parkanlagen mit Monumenten nicht fehlen. Was noch auffällt ist die Reinheit der Straßen.

                               

       Wenn man in die Stadt geht führt der Weg fast bei der imposanten neuen Brücke der Einfahrt des "Donau- Schwarzmeer - Kanals" vorbei. MS "Dnjepr" neben dem Anlegeponton. Auch hier klafft die Schere zwischen reich und arm sehr weit auseinander, wie man bei manch Prunkbauten am Ufer erkennen kann.

                         

        Hier noch einige Bilder vom "Donau - Schwarzmeer - Kanal", den man auf der Talfahrt benutzte. In der Hauptsache begegnete man dort modernen rumänischen Selbstfahrern.

 

    Persönliche Notizen:    Die Reisenden wollten unterhalten werden und so gab es euch heute wieder Rätsel und Quiz, die wie immer, viel Zulauf hatten. Da sich besonders beim PROFESSORENQUIZ die Leute im Restaurant drängten, wurde von uns darauf verzichtet. Genauso wie auf den Ausflug nach Constanta. Wir erkundeten lieber auf eigene Faust Cernavoda, wo ein breiter Weg von der Anlagestelle in die Stadt hinausführte. Dort konnte man gar nicht glauben, dass Rumänien EU- Mitglied ist. Neue und alte Häuser hielten sich die Waage und es herrschte rege Bautätigkeit. Das Flair von wackligen Bretterbuden stand Supermärkten und Modegeschäften mit modernen Waren gegenüber. Sehr imposant die Brücke über die Donau, sowie die neue über den Donau - Schwarzmeer - Kanal. Da man mit Euro nirgends bezahlen konnte wollten wir etwas Geld umwechseln um Kleinigkeiten einzukaufen. Wobei es Überraschungen gab. In der ersten Bank war der PC schadhaft, in der zweiten wurde ohne Vorweisung des Reisepasses nichts ausbezahlt, (den wir natürlich nicht mit hatten). In der dritten Bank schien vorerst auch alles in Ordnung zu sein und auch der PC funktionierte. Doch plötzlich wurde auch hier der Reisepass verlangt. So verzichteten wir auf weitere Diskussionen und kehrten wieder aufs Schiff zurück. Über die so genannte "Brückenführung"  breitet man am besten den Mantel des Schweigens. Auf die Tanzmusik und die Grapefruit mit Honig wurde leichten Herzens verzichtet. Übrigens, die Bordshopartikel entpuppten sich als Ramsch zwischen fantasieloser Damen- und Herrengarderobe sowie den nicht wegzudenkenden russischen Holzpuppen.

 

     Galatz (Galati),     Stromkilometer 150 zwischen den Mündungen der Nebenflüsse Sereth und Pruth. Hier spielt sich wie in Braila, Stromkilometer 170, das Leben ganz um den Hafen ab, zu dem auch noch eine große Schiffswerft gehört.

                            

       Bilder vom wichtigen rumänischen Hafen Galatz. Auch hier hat man ein altes rumänisches Dampfschiff zu einem schwimmenden Restaurant umgebaut, das neben dem Ponton verankert ist. Besonders romantisch ist hier der Sonnenuntergang eingefangen worden.

    Hinweise zur Streckenführung:    Kurz vor Silistra, bei Stromkilometer 375 erreichen wir donauaufwärts links Bulgarien. Die Donau bildet von nun an wieder die Grenze zwischen Bulgarien am linken und Rumänien am rechten Donauufer. Nachts passieren wir die bulgarischen Städte Rousse (Stromkilometer 495) und Svistov (km 554), sowie gegenüber auf der rumänischen Seite Oltenita bei Stromkilometer 430 und Giurgiu (km 495).

 

 

                                                Tagesprogramm für Donnerstag, 15.04.10  10. Reisetag  NIKOPOL - PLEVEN

Die alte Römerstadt "Nicopolis ad Istrum" (Stadt des Sieges) erstreckt sich über Kalksteinhügel unterhalb einer Burgruine. Nach ca. 1 Stunde Fahrt liegt Pleven, das historisch als die entscheidende Station im russisch - türkisch Krieg 1877/78 galt. Hier trafen im September 1877 die russischen und rumänischen Truppen Generals Totleben ein, um in einer fünfmonatigen Belagerung die türkischen Garnisonen zur Kapitulation zu zwingen. Mehr darüber erfährt man im Panoramamuseum auf dem Skobelev - Hügel.

  Spruch des Tages:    Man weiß selten was Glück ist, aber man weiß meistens was Glück war!

 Uhrzeit  
 07.00 - 07.30  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant - Wir wünschen einen schönen Tag!
 ab 09.00  Das fantasievoll umschriebene Kuchen& Kekse- Rätsel für Sie an der Rezeption. Viel Spaß! Die Auflösung finden sie ab 11.30 Uhr an der Rezeption.
 10.00  Im Restaurant REISEINFORMATION mit DIAPRÄSENTATION über die Landgänge in Ungarn, Slowakei und Wachau
 anschließend  BUCHUNG der Ausflüge "Pecs", "Puszta" oder Schwäbisches Dorf Hajos", "Stephansbasilika und Margaretheninsel", "Donauknie", "Stadtrundfahrt Bratislava", "Kleine Karpaten" und "Weltkulturerbe Wachau" im Kreuzfahrtleiterbüro.
 12.00  BUCHUNGSSCHLUSS für alle Ausflüge.
 12.00  Das MITTAGESSEN wir Ihnen im Restaurant serviert.
 ca. 13.00  ANKUNFT in Nikopol /Bulgarien. Für die Eingangsrevision erwarten wir die bulgarischen Behörden an Bord. Bitte warten Sie auf die Freigabe des Schiffes.
 ca. 13.30  AUSFLUG "PLEVEN"- Dauer 4,5 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen.
 16.00 - 16.30  KAFFEEZEIT im Restaurant
 18.45  ALLE PASSAGIERE BITTE ZURÜCK AN BORD!
 18.45  Wir erwarten die bulgarischen Behörden zur Ausgangsrevision.
 ca.19.00  MS DNEPR verlässt Nikopol in Richtung Novisad.
 19.00  Ihr Küchen - und Serviceteam laden zum ABENDESSEN ins Restaurant ein.
 21.00  Im Restaurant: SCHIFFSTOMBOLA mit Inna und Alexander. Jedes Los gewinnt! Viel Glück!
 anschließend  TANZABEND mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij im Restaurant.
 22.30  Zu später Stunde servieren wir Ihnen Eiersalat - Kanapees vor der Restaurant - Bar.
   Cocktail - Empfehlung Ihres Bar - Teams:   TRAUM, 5,80 €

        Allgemeine Informationen:    Die bulgarische Währung ist der Lewa. 1 Euro = ca. 2 Lewa. Beliebte Souvenirs aus Bulgarien sind Rosenwasser, Rosenöl, Ikonen, Töpfer- und Stickereiarbeiten. Vorsicht! Bitte nehmen Sie nur die nötigsten Wertgegenstände mit, wenn Sie an Land gehen!

        Nikopol    Stromkilometer 597. Trajan errang hier einen wichtigen Sieg über die Daker. 629 ließ der oströmische Kaiser Heraclius die Festung ausbauen. Die Türken verstärkten sie weiter, aber 1810 wurde sie von den Russen geschleift. Die Ruinen sind noch sehenswert, genauso wie eine kleine Kirche aus dem 13.Jh.  

                              

       So präsentiert sich Nikopol wenn man die Anlegestelle erreicht. Gerade gehen die Passagiere für den Pleven - Ausflug von Bord. Auch hier ist man noch im 21. Jh. mit Pferd und Wagen unterwegs.

                            

        Einige Bilder aus der Kleinstadt mit dem kleinen Hafengelände.

 

        Pleven    Von Nikopol aus führt ein Ausflug nach Pleven, der größten und wichtigsten Stadt der Donauebene. Besuchenswert sind mehrere Kirchen, das Historische Museum und der Skobelev- Park. Hier ist in einem kreisförmigen Panorama die historische Schlacht von Pleven (1877) im Befreiungskampf Bulgariens gegen die Türken, dargestellt. Im Stadtzentrum gedenkt das Mausoleum der damals gefallenen russischen und rumänischen Soldaten. Das Stadtzentrum überrascht nicht nur mit gepflegten Bauten in der Fußgängerzone, sondern auch mit einem ausgedehnten Park voller Fontänen und künstlicher Wasserfälle.

        Persönliche Notizen:     Immer wieder lustig wie sich die Rätselfreunde auf das neue Rätsel "stürzen". Manche haben sogar Angst, dass für sie kein Formular mehr übrig bleibt. Sehr gut gemachte Reise- bzw. Diapräsentation der Reiseleiterin, die geduldig auch Rede und Antwort stand. Solch eine Ruhe muss man erst einmal haben. Ausflug nach Pleven wird nicht gebucht, da wir uns den Liegeort ansehen wollten. Nikopol überrascht uns im positiven Sinne. Eine junge, aufstrebende Kleinstadt, die gerade für den Fremdenverkehr aufgeschlossen wird. Neugebauter Anlegesteg so wie Zollgebäude, geräumige Parkanlagen und viele Geschäfte. Das Umwechseln in der Bank bereitete keinerlei Schwierigkeiten, es wurde nicht einmal nach dem Reisepass gefragt. Ein Supermarkt neben dem anderen, die eigentlich alle Lebensmittel sowie Souvenirs führen. Da es sogar einen kleinen Laden für PC- Zubehör gab, können wir dort Rohlinge kaufen, auf die unsere jetzt schon zahllosen Urlaubsfotos überspielt werden. Zwar gib es nicht allzu viel zu sehen, doch die Stadt macht einen sauberen Eindruck und die Leute sind freundlich und aufgeschlossen. Eine Fähre verbindet das ca. 50 000 Ew. zählende, gegenüberliegende rumänische Turnu Magurele mit Hafen und Düngemittelfabrik. Da der Ausflug nach Pleven etwas länger dauert, springt sogar das Küchenpersonal über ihren Schatten. Den auf dem Schiff Gebliebenen wird bereits vor Ankunft der Ausflugsgäste das Abendessen serviert. Eine Situation die leicht zur Dauereinrichtung werden kann, leider spielt die Restauration dabei nicht mit. Hier wird weiterhin auf gemeinschaftliche Massenausspeisung gesetzt. Es ist heute nur eine Ausnahme. Als die ersten Ausflügler am Schiff eintreffen gilt ihre erste Sorge dem leiblichen Wohl, indem sie voller Angst wissen wollen: "Na hoffentlich bekomme ich noch etwas zu essen?". Man kann sich gar nicht vorstellen wie schnell die alten Leute, humpelnd und mit verschiedenen Gehhilfen ausgestattet, bei Tisch eintrafen... Bei der Schiffstombola gewann man Souvenirs aus dem Bordshop wie Halstücher und Holzpuppen. Die angekündigten "Eiersalat- Kanapees waren so klein, dass man sie fast suchen musste. Trotzdem wurden sie innerhalb von Minuten verputzt.

        Hinweise zur Streckenführung:    Die Donau bildet für weitere 248 km die Grenze zwischen Rumänien am linken Donauufer und Bulgarien am rechten.

 

 

                                        Tagesprogramm für Freitag, 16.04.10, 11. Reisetag - KATARAKTENSTRECKE - EISERNES TOR - FLUSSTAG

Das Eiserne Tor mit seinen ca. 130 km gilt als einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Es liegt in den südlichen Karpaten (zwischen dem Serbischen Erzgebirge und dem Banater Gebirge) an der Grenze von Rumänien zu Serbien. Auf beiden Seiten der Donau wurden Schutzgebiete eingerichtet- in Serbien der Nationalpark Djerdap, auf der rumänischen Seite der "Naturpark Eisernes Tor" (Parcul Natural Portile de Fier). Die bekanntesten Städte in der Nähe des Eisernen Tores sind Orsova, Drobeta Turnu Severin in Rumänien und Donji Milanovac, Tekija und Kladovo in Serbien.

  Spruch des Tages:    Die größte Kunst des Lebens ist das Lassen: zulassen - weglassen - loslassen!

 Uhrzeit  
 07.00 - 07.30  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant- Fangen Sie ihren Tag gut an!
 09.00 - 09.30  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Bordreisebüro.
 09.30  Dobryj denj! - RUSSISCH - SPRACHKURS mit Nalalia! Im Blauen Salon. Lernen Sie mit uns auch russische Lieder!
 10.00 - 12.00  Das gefühlvolle SOCKENSPIEL, am Kreuzfahrtleiterbüro. Machen Sie mit und gewinnen Sie!
 ca 11.00 - 12.00  Wir passieren die Schleuse DJERDAP II..
 11.00 - 12.00  DONAU - FRÜHSCHOPPEN mit Dmitrij an der Heckbar!
 12.00  Eine Runde KNIFFEL in der Restaurant - Bar. Viel Vergnügen!
 12.30  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
 16.00 - 16.30  Das große UKRAINISCHE KUCHENBUFFET im Restaurant. Genießen Sie die KAFFEEZEIT mit musikalischer Unterhaltung von Dmitrij.
 ca. 16.00 - 18.00  Passage der Schleuse DJERDAP I - der größten Schleuse auf der gesamten Donau. Genießen Sie die vorbeiziehende Landschaft der Kataraktenstrecke!
 18.00  KARTENFREUNDE für Romee, Canasta und Skat treffen sich im Blauen Salon.
   PIRATENABEND! Das Schiff wird von Donau - Piraten geentert. Um unauffällig zu bleiben, empfehlen wir Piratenkleidung! Fotoapparat nicht vergessen!
 18.30 - 19.00  PIRATENCOCKTAIL an der Heckbar. Genießen Sie diesen erfrischenden Aperitif!
 19.00  PIRATENSCHMAUS im Restaurant.
 anschließend  im Restaurant: BUNTER ABEND" SPASS und UNTERHALTUNG mit Nalalia, musikalisch untermalt von Dmitrij. Bitte bringen Sie gute Laune mit! Wir wünschen gute Unterhaltung!
 danach  PIRATENMUSIK mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij.
 22.30  Für den späten Hunger vor der restaurant- Bar: bunte Schnittchen. Guten Appetit!
   Cocktail - Empfehlung Ihres Bar- Teams:    PIRATENCOCKTAIL 5,10 €

                Hinweise zur Streckenführung:    Heute Nacht passieren wir auf der rechten Donauseite bei Stromkilometer 1075 die rumänisch - serbische Grenze. Djerdap I wurde in den Jahren 1964 - 1972 mit einer Doppelschleusanlage mit zwei hintereinander - geschalteten Kammern von 34 x 310 m Größe erbaut. Die Senk - bzw. Hubhöhe beträgt insgesamt ca 36 m. Die Staumauer ist 1278 m lang und ca 60 m hoch. Damit ist Djerdap I die größte Schleuse auf der gesamten Donau. Anfang der 90er- Jahre entstand nach dem Muster von Djerdap I auch Djerdap II. Ebenfalls mit zwei Schleusenkammern an beiden Ufern, allerdings nur mit einer Senk - bzw. Hubhöhe von ca. 8 m.

                                 

          Immer wieder ein Erlebnis: Einfahrt in die Schleuse Djerdap II. Vor der Schleuse wartet ein rumänischer Schubkoppelverband auf Schleusung.

                               

         Sehr lustig auch der gelbe Briefkasten im Kraftwerk Djerdap II. Hierher wurde von der Schiffsmannschaft die Post gebracht. So sah die Landschaft aus, hatte man die Schleusenkammer verlassen. Fast schon ein Hochseeschiff, das Frachtschiff mit Heimathafen Bratislava, das entgegengesetzt mit "Dnjepr" in der gleichen Schleusenkammer stand.

                                   

          Noch einige Bilder von der romantischen Abendfahrt durch die Katarakten.            Das einzige, das heute noch an den Diktator und Gründer des Vielvölkerstaates Jugoslawien erinnert ist sein Schriftzug auf einem Hügel beim Kraftwerk Djerdap I.

 

        Persönliche Notizen:    Da der heutige Tag als Flusstag auf dem Programm ausgewiesen war, mussten die Passagiere irgendwie beschäftigt werden. Deswegen gab es den ganzen Tag über Veranstaltungen. Beim Russisch- Sprachkurs war deutlich der Unterschied zwischen der russischen und der ukrainischen Sprache zu erkennen. Das Mitsingen der russischen Lieder ersparten wir uns. Immer wieder ein Erlebnis: Die Schleusungen in den beiden Kraftwerken des Eisernen Tores. Wobei in der serbischen Schleusenkammer von Djerdap I der Zeitplan ein wenig durcheinander geriet. Die Schuld daran trug ein schadhaftes Schleusentor, das sich erst nach fast einer Stunde wieder öffnen ließ. Wahre Kunstwerke hatten die Köche und Köchinnen mit dem Ukrainischen Küchenbuffet geschaffen. Die verschiedensten Torten wurden fotografierbereit drapiert und sahen so toll aus, dass einem bereits beim Anblick das Wasser im Munde zusammenlief. Aber nicht lange, denn wie ein Heuschreckenschwarm fallen die Passagiere über diese Köstlichkeiten her. Im Handumdrehen ist alles zerstört und aufgegessen. Überhaupt fiel auf, dass sich der Tag, der zwischen 70 und 80 - Jährigen, eigentlich nur ums Essen dreht. Da wird "gefuttert" was das Zeug hält, wobei sich die Leute, die in der Hauptsache aus Deutschen Bundesbürgern bestehen, bereits lange vor der Öffnung vor der geschlossenen Restauranttür einfinden. Kaum wird geöffnet, stürzen sie sich auch schon an die Salatbar um das verschiedene Grünzeug auf die Teller zu häufen. Den Salat isst man hier nicht zum Essen als Beilage, sondern sozusagen als Vorspeise. Die lange Warteschlange zieht sich fast durch den gesamten Speisesaal bis nach hinten zur Salatbar. Aber will  man dem Gedränge dadurch entkommen, dass man später zum Essen kommt, dann hat man Pech. Dann ist nichts mehr übrig und es wird auch nichts mehr aufgelegt. Danach schlagen sie noch bei Suppe, dem Hauptgericht sowie dem Nachtisch zu. Wobei die Suppe so dünn ist, dass sie nach Wasser schmeckt und der Nachtisch meistens aus Pudding oder Cremes besteht. Leider schmeckt man dabei die Chemie heraus, mit der die Süßigkeiten haltbar gemacht werden. Aber es wird alles aufgegessen und nichts bleibt zurück. "Das muss man essen, es ist ja umsonst", macht mich ein männlicher Alleinreisender im schon fast nicht mehr verständlichen Dialekt des Erzgebirges darauf aufmerksam. "Nachher kann man daheim wieder bremsen, aber hier muss alles aufgegessen werden"...

Positiv wieder die Fahrt durch die Katarakten noch bei Tageslicht. Sehr lustig auch einen "Piratenabend" auf die Beine zu stellen. Die gesamte Mannschaft hat sich piratenmäßig adjustiert, sogar die Kreuzfahrtsleiterin trägt lustige Kleidung als sie jeden einzelnen vor dem Restaurant begrüßt. Ich empfinde es irgendwie peinlich, wenn alte Männer als Piraten verkleidet an den Tischen sitzen. Fast 80-Jährige fallen ins Kindesalter zurück und kaufen sich noch schnell im Bordladen einen Schal um ihn sich um den Kopf zu wickeln. Um so ganz verwegen auszusehen. Aber es gibt Gott sei Dank auch noch andere die diesen Mummenschanz nicht mitmachen. So wie ein sympathisches Ehepaar mit denen wir uns etwas anfreunden. Natürlich sind solche Aktionen gut für den Geschäftsgang. Denn zu der obligaten Flasche Wein oder der "Maß" Bier bei Essen, bestellt man halt weitere alkoholische Getränke. Außerdem hat sich schon oftmals der Kreuzfahrer aus Deutschland beschwert, wenn keine Aktionen oder lustige Spiele stattfinden. Schließlich ist auch Unterhaltung im Fahrpreis inkludiert. So endet der Piratenabend erst lange nach Mitternacht. Die  gereichten "bunten Schnittchen" vor der Restaurant- Bar, verdienten nicht mal diesen Namen. Sie sind fast schon so klein wie die Hauptspeisen auf der Menükarte. Man kann zwar aus zwei Gerichten wählen, satt wird man aber von keinem.  

                                

            

        So viel Mühe hatte sich der Koch für das Tortenbuffet gegeben, hier am Bild gemeinsam mit der Chefin des Küchenpersonals. Minuten später war schon alles zerstört. Auch die junge Reiseleiterin ging mit gutem Beispiel voran. Sie hatte sich genau so umgezogen wie die doch etwas deplaciert wirkenden älteren Herrschaften.  

 

 

                                            Tagesprogramm für Samstag, 17.04.10, 12. Reisetag - NOVISAD

 Novi Sad wurde 1694 nach der Eroberung des Gebietes durch die Habsburger unter Prinz Eugen von Savoyen gegründet. Bis 1918 gehörte die Stadt zum Königreich Ungarn und somit seit 1867 zur Donaumonarchie. Überragt wird Novi Sad von der Festung Petrovaradin, die auch als "Gibraltar der Donau" bezeichnet wird und die wichtigste Festung Österreichs- Ungarns auf dem Balkan war. Sie erstreckt sich über ein Gebiet von 112 ha, darunter ein einzigartiges System an unterirdischen Gängen unter der Festung auf einer Länge von 16 km.

  Spruch der Woche:    In jeder Minute, die Du mit Ärger verbringst, versäumst Du 60 glückliche Sekunden Deines Lebens!

 Uhrzeit  
 02.00 - 01.00  Bitte stellen Sie Ihre Uhren um 1 Stunde zurück!
 07.00 - 07.30  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 09.00 - 09.30  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Bordreisebüro.
 ca. 10.30  ANKUNFT in Novi Sad / Serbien - Wir erwarten die serbischen Behörden an Bord zur Eingangsrevision. Erleben Sie die zweitgrößte Stadt Serbiens!
 11.45  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
 13.15  Ausflug "Stadtrundfahrt Novi Sad, Kloster Krusedol." - Dauer ca. 3 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen. Bitte bringen Sie Ihr Ticket sowie Ihren Ohrhörer mit.
 16.00 - 16.30  KAFFEEZEIT im Restaurant.
 17.00  ALLE PASSAGIERE BITTE ZURÜCK AN BORD!
 17.30  Wir erwarten die serbischen Behörden zur Ausgangsrevision an Bord.
 18.00  MS DNEPR verlässt Novi Sad in Richtung Mohacs.
 18.30  Ihr Küchen- und Serviceteam laden zum ABENDESSEN ins Restaurant ein. ( Das Restaurant ist für Vorbereitungen der Wodka - Probe ab 20.30 Uhr geschlossen.
 21.00  UKRAINISCHE WODKA - PROBE, mit Sergej, musikalisch untermalt von Dmitrij im Restaurant! (Freie Tischplatzwahl) Zum Wohl! Na sdarowje! Viel Spaß und gute Unterhaltung!
 22.30  Für den späten Hunger vor der Restaurant - Bar: Schinken Kanapees. Guten Appetit!
   Cocktail - Empfehlung Ihres Bar-Teams: KALINKA 6,80 €

        Novi Sad         Stromkilometer 1255), auf Deutsch Neusatz. Den Hauptort der Wojwodina bezeichnete man auch als die "Kornkammer" des früheren Jugoslawiens. Novi Sad besitzt ein ansprechendes Museum und eine gut bestückte Kunstgalerie. 1999 zerstörten NATO - Bomber die drei Donaubrücken der Stadt, wobei dies für die Donauschifffahrt das Ende bedeutete. Erst 2005 sind alle Brücken wieder aufgebaut und für den Verkehr freigegeben. Sehenswert auch die imposante Festung Petrovaradin (Peterwardein) gegenüber der Stadt am rechten Donauufer. Sie gehört zu den größten Europas.

                              

        Die Landschaft in einigen Impressionen. Es sind sogar einige Schiffe am Ufer zu sehen, sowie eine Begegnung mit einem ukrainischen Schubkoppelverband.

                             

         Die Anlegestelle besteht aus einem ziemlich verrosteten Ponton. Am dritten Bild sind noch die Brückenreste der zerstörten Brücke zu sehen. Das vorletzte Bild zeigt ein ukrainisches Zugschiff, wobei man im  Hintergrund deutlich die Festung Petrovaradin erkennen kann.

                                

         Novi Sad ist zwar eine Stadt mit vielen Neubauten, aber in vielen Hinterhöfen findet man noch etwas dürftige Behausungen.

       Persönliche Notizen:    Endlich einmal ein Tag ohne nervtötende Quizspiele. Auf den gemeinsamen Ausflug der Stadtrundfahrt und dem Kloster wird verzichtet und stattdessen Novi Sad allein erkundet. Eine Stadt mit westlichem Flair mit vielen Geschäften sowie großer Fußgängerzone. Zu kaufen gibt es hier alles, sogar Vietnamesen haben in Seitengassen Kleiderbuden aufgebaut wo "Waren aller Art" angeboten werden. Positiv ist zu vermerken, dass genügend Zeit eingeplant ist um sich die Beine zu vertreten. Auf das Mittagessen an Bord wird verzichtet und in einem netten Lokal in der Stadt ein köstliches Mahl eingenommen. Eine kulinarische Spezialität des Landes verkostet. Den krönenden Abschluss bildet ein riesiger Eisbecher. Bei der Wodka - Probe stellt Reisemanager Sergej seine Trinkqualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Die Veranstaltung ist sehr gut besucht und es wird so manche Wodkaflasche geleert. Doch wer ein echter Ukrainer ist, den bringt nichts so schnell um.

 Allgemeine Informationen:     Bitte nehmen Sie nur die nötigsten Wertgegenstände mit, wenn Sie an Land gehen! Nicko tours DVD "Ägypten" wird auf Kanal 5 von 09.00 Uhr bis 21.00 Uhr wiederholt gespielt.

Hinweise zur Streckenführung:    Nachdem wir Novi Sad verlassen haben, überqueren wir bei Stromkilometer 1288, donauaufwärts gesehen, auf der linken Uferseite die serbisch - kroatische Grenze. Die Donau bildet für ca. 138 km die Grenze zwischen Serbien am rechten Donauufer und Kroatien am linken. Nachts passieren wir links die kroatische Stadt Vukovar, bevor wir in den frühen Morgenstunden bei Stromkilometer 1433 auf beiden Seiten der Donau Ungarn erreichen.

 

 

                                            Tagesprogramm für Sonntag, 18.04.10, 13. Reisetag - MOHACS - PECS - KALOCSA - PUSZTA - HAJOS

  Spruch des Tages:    Man weiß selten was Glück ist. Man weiß meistens was Glück war!

 Uhrzeit  
 ca. 06.00  ANKUNFT im Mohacs / Ungarn - Kein individueller Landgang möglich. Wir erwarten die ungarischen Behörden zur Eingangsrevision an Bord. Persönliche Passkontrolle ist möglich.
 06.30 - 07.00  Für unsere Frühaufsteher servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.00 - 09.00  FRÜHSTÜCK im Restaurant.
 ca. 08.30  Ausflug "Pecs" - Dauer ca 4,5 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen.
   Die Ausflugsgäste gehen von Bord und MS DNEPR verlässt Mohacs in Richtung Kaloca. Abfahrt von Mohacs um ca. 08.30 Uhr.
 09.00 - 09.30  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Kreuzfahrtleiterbüro.
 10.00  Spielen Sie gerne Backgammon? Möchten Sie es lernen? Natalia erwartet Sie im Blauen Salon.
 11.00 - 12.00  FRÜHSCHOPPEN mit Ihrem Bordmusiker an der Heckbar. Zum Wohl!
 11.30 - 12.00  An der Heckbar wird Ihnen eine BOUILLON serviert.
 ca. 13.00  ANKUNFT in Kalocsa/ Ungarn
 13.15  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
 15.15  AUSFLUG "Puszta" - Dauer ca. 4 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen. Lernen Sie die ungarische Tiefebene mit ihrer Tradition kennen.
 15.15  AUSFLUG "Schwäbisches Dorf Hajos" - Dauer ca. 3 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten sie auf die Durchsagen.
 16.30 - 17.00  KAFFEEZEIT im Restaurant
 19.30  Ihr Küchen - und Serviceteam laden zum ABENDESSEN ins Restaurant ein.
 20.45  ALLE PASSAGIERE BITTE ZURÜCK AN BORD!
 21.00  MS DNJEPR verlässt Kalocsa in Richtung Budapest.
 21.15  Im Restaurant: OPERETTENABEND von und mit Frau Buvary
 anschließend  gemütlicher Ausklang mit Ihrem Bordmusiker Dmitrij im Restaurant.
 23.00  Für den späten Hunger vor der Restaurant - Bar, Fruchtcocktail

 

                Hinweise zur Streckenführung:    Traurige Berühmtheit erlangte MOHACS durch die Schlacht vom 29.08.1526, in der Ludwig II, vernichtend vom Türkenherrscher Suleiman dem Prächtigen geschlagen wurde. Ca. 1 Stunde Busfahrt entfernt liegt an den Hängen des Mecsek- Gebirges Pecs. Pecs (Fünfkirchen) gehört zum UNESCO - Weltkulturerbe und verzaubert mit südländischen Charme sowie zahlreichen hochrangigen Baudenkmälern. Bekannt ist Pecs auch für das Zsolnay - Porzellan, das extrem wetterfest ist. Die Stadt Kalocsa wurde im Jahr 1002 vom heiligen Stephan gegründet. Die Stadt hat hat die bedeutendsten Paprika - Anbaugebiete, von hier aus eroberte der edelsüße Paprika die Welt. Ursprünglich entstand Kalocsa direkt an der Donau, da der Fluss sich aber ein neues Bett gesucht hat, liegt sie heute etwa 6 km landeinwärts. Nachts durchfahren wir die weite Landschaft der ungarischen Tiefebene. Wir passieren unter anderem Paks (km 1530) wo das einzige Atomkraftwerk Ungarns steht. Weiterhin lassen wir die Städte Harta, Dunajvaros und Dunaföldvar hinter uns, wo heute noch viele Nachkommen der Donauschwaben leben.   

                Mohacs  Stromkilometer 1447. Die Votivkirche ist noch eine Erinnerungsstätte der damaligen Schlacht. Man könnte sie von der Form her für eine Moschee halten, sie trägt aber auf ihrer Kuppel ein großes Kreuz. Im Gedächtnispark auf dem ehemaligen Schachtfeld 6 km südlich der Stadt stellen Holzskulpturen die Gegner in dem Gemetzel dar. Der Karneval von Mohacs ist ein Anlass, die Vertreibung der Türken zu feiern.

                               

      Ankunft in Mohacs. Am Ponton wurden die Ausflügler von Bussen abgeholt und nach Pecs gebracht. Wildromantische Donau in Ungarn.

                Pecs, 156 000 Ew. Da Pecs 2010 eine der Kulturhauptstädte Europas sein wird, restauriert man den historischen Kern besonders sorgfältig. Die Stadt liegt an der alten Handelsroute der deutschsprachigen Ländern in den Balkan und den Nahen Osten. Das Klima ist mild, in der Umgebung gedeihen Kastanien, Mandeln, Feigen und Trauben. Beim Stadtrundgang stößt man auf Spuren der Kelten, Römer, Türken, Germanen und Ungarn. Im 9. Jh. gab es in der Stadt bereits fünf christliche Gotteshäuser, was ihr den Namen Quinque Ecclesiae (Fünfkirchen) eintrug. Der heutige Name Pecs ("Fünf") ist slawischen Ursprungs. Die Moschee Pascha Hassan Yakovali dagegen ist bis heute eine muslimische Gebetsstätte geblieben und beherbergt ein kleines Museum. An der Synagoge (Goldmarkt Karoly utca) ist eine Gedenktafel für die Opfer des Holocaust angebracht; 88 % der Juden von Pecs kamen in Auschwitz um. In Zeiten der Donaumonarchie hatte die Donau- Dampfschifffahrts - Gesellschaft (DDSG) firmeneigene Kohlengruben in Fünfkirchen.

                Kalocsa, Stromkilometer 1516, auf der linken Donauseite. Landwirtschaftsstadt, Geschichte, Folklore, Kunst sowie das originelle Paprika - Museum. Die roten Schoten leuchten im Herbst an allen Dachrinnen wo sie zum Trocknen baumeln. Ein beliebtes Fotomotiv. Weniger romantisch wirkt die riesige Paprikafabrik, der wichtigste Arbeitgeber in Kalocsa. Die Volkskunst -Kooperative hat ihr eigenes Museum, in dem man nicht nur bestaunen, sondern auch kaufen kann. Kalocsa liegt am Westrand der Landschaft zwischen Donau und Theißebene, der Puszta. Wohin auch ein organisierter Ausflug führt.

                                

         Das Dörfchen Kalocsa entpuppt sich als sehenswert. Besonders urig das Mitbringsel- Geschäft, sowie die Information und lustig gestaltete Gärten.    

                Geschichte der Puszta:    Diese auch als große Tiefebene (Nagyalföld) bekannte weite, flache Grassteppe war im 19. Jh. Ungarns Wilder Westen. Hier weideten große, von Hirten (gulyas) bewachte Rinderherden. Die Puszta, was soviel bedeutet wie "kahl" oder "verlassen", sah nicht immer so aus. Die Ebene war einst von dichten Wäldern bedeckt. Diese wurden unter den Osmanen abgeholzt, weil die Besatzer Holz zum Bau ihrer Festungen brauchten. So wurde aus der Gegend eine Wüste. Im frühen 19. Jh. ließ der berühmte Graf Szechenyi an der Theiß Bewässerungsanlagen und in der Puszta Weideland anlegen. Im 20. Jh. wechselte man auf Getreideanbau über. Großgrundbesitzer zäunten riesige Flächen Land ein und rotteten dadurch die Viehwirtschaft aus. Was zu Armut unter den zahlreichen Bauern führte. Nach dem Krieg wurden die Ländereien unter den Kommunisten verstaatlicht. Es entstanden riesige Kollektive, die nach 1989 zerfielen. Seither ist das Land wieder privatisiert worden. Heute findet der Besucher in der Puszta nette kleine Städtchen.

                Persönliche Notizen:    Ein sehr abwechslungsreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken. Ausflüge wie immer perfekt von der Reiseleitung organisiert. Während ein Teil der Passagiere in Mohacs von Bord geht um mit drei modernen Reisebussen den Ausflug nach Pecs anzutreten, bleibt diesmal nur eine kleine Anzahl Fahrgäste an Bord zurück. Die, unter ihnen auch wir, die Fahrt durch die reizvolle ungarische Donaulandschaft genießen. Am Nachmittag werden gleich zwei Ausflüge angeboten, es kann sich also niemand über Langeweile beklagen. Viele der Reisenden ziehen einen Puszta- Ausflug der Schwäbischen Dorfbesichtigung vor. Trotzdem sind beide Ausflüge wieder gut besucht. Während sich die Autobuskarawane in Bewegung setzt, (natürlich wieder perfekt organisiert von der Reiseleitung- Hut ab), vertreten wir uns die Füße an Land. Auch auf diese Ausflüge verzichten wir, da uns die Puszta bekannt ist. Sie liegt ja praktisch vor unserer Haustür. Obwohl der eigentliche Ort Kalocsa im Landesinneren liegt, ist auch hier alles für den Fremdenverkehr vorbereitet. Es gibt gleich neben dem Ponton ein kleines Geschäft wo man typische ungarische Mitbringsel wie Schnaps oder Puppen käuflich erwerben kann. Nicht zu vergessen den Paprika, der hier in verschiedenen bunten Säckchen zum Verkauf angeboten wird. Aber auch sonst gibt es hier reizvolle Wirtshäuser die zum Essen und Trinken einladen. Eine Gelegenheit die von uns spontan wahrgenommen wird. So verzichten wir auf das Abendessen an Bord um uns einmal wieder so richtig satt zu essen. Die Bedienung ist sehr freundlich, man spricht Deutsch, die Bestellung kommt rasch und man hat einen tollen Blick auf den Donaustrom. Die Portionen sind so groß, dass wir es einfach nicht aufessen können und den Rest wieder zurückschicken müssen. Oder liegt  es vielleicht daran, dass unser Magen durch die Schiffskost schon so geschrumpft ist? Wir können es nicht beantworten. Aber die anderen Reisenden, die ebenfalls dieses Lokal aufsuchen scheinen weiterhin mit der Schiffskost genug zu haben. Auf jeden Fall sind wir die einzigen die dort essen. Oder soll es vielleicht doch mit der sprichwörtlichen Knauserigkeit der deutschen Urlauber zu tun haben? Auf jeden Fall sind die Landgänger um 16.30 Uhr zur Kaffeezeit pünktlichst an Bord.... Natürlich hätten wir gerne mehr von der Stadt gesehen, doch ein Fußmarsch von 6 km erscheint uns doch nicht so erstrebenswert. So beschränken wir uns auf einen langen Spaziergang entlang der Donau. Die Frau Operettensängerin kommt in Kalocsa an Bord um uns in Budapest wieder zu verlassen. Dazwischen absolviert sie noch ihren Auftritt hier an Bord, der sehr gut besucht ist.

 

 

                                                    Tagesprogramm für Montag, 19.03.10, 14. Reisetag - BUDAPEST - DONAUKNIE - ESZTERGOM

Nicht weit von Budapest liegt die Landschaft des Donauknies. Hier macht die Donau einen Knick von 90 Grad und wechselt ihre Fließrichtung donauaufwärts von zuerst Süd nach Nord und dann Ost nach West. Die Städte Visegrad und Esztergom sind beliebte Ausflugsziele inmitten der schönen Landschaft des Donauknies.

  Spruch des Tages:    Keine Strasse ist zu lang mit einem Freund an der Seite!

 Uhrzeit  
 ca. 07.00  ANKUNFT in Budapest / Ungarn
 07.00 - 07.30  Für unsere FRÜHAUFSTEHER servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.30 - 09.15  FRÜHSTÜCK im Restaurant
 08.00 - 09.00  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Kreuzfahrtleiterbüro.
   Ausflug "Stephansdom und Margareteninsel" findet wegen geringer Teilnahme leider nicht statt. Erkunden Sie Budapest auf eigene Faust!
 ab 09.00  Stellen Sie ihr Wissen über die Donau unter Beweis! Für Sie an der Rezeption das große DONAUQUIZ! Abgabe der Lösungen bis 19.30 Uhr.
 12.15  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
 14.00  AUSFLUG "Donauknie" - Dauer ca. 5,5 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen. Die Ausflugsgäste gehen in Esztergom wieder an Bord von MS DNEPR.
 14.00  ALLE GÄSTE BITTE ZURÜCK AN BORD!
 14.04  MS DNEPR verlässt Budapest in Richtung Esztergom. Genießen Sie die herrliche Kulisse von Budapest von Ihrem Schiff aus!
 16.00 - 16.30  KAFFEEZEIT im Restaurant
 ca. 19.15  ANKUNFT in Esztergom/ Ungarn. Ein individueller Landgang ist leider nicht möglich!
 ca. 19.15  RÜCKKEHR der AUSFLUGSGÄSTE
 19.30  Das Schiff verlässt Esztergom in Richtung Bratislava.
 19.30  Ihr Küchen - und Serviceteam laden zum ABENDESSEN ins Restaurant ein.
 21.00  Auflösung vom Donauquiz und Siegerehrung im Restaurant
 anschließend  ca. 21.15 Uhr stellt Ihnen Alexander den Videofilm Ihrer Reise im Restaurant vor.
 23.00  Für den späten Hunger vor der Restaurant - Bar: Eiersalat.
    Cocktail - Empfehlung Ihres Bar - Teams: STERNENHIMMEL

                Allgemeine Informationen:    Anlegestelle in Budapest; in der Nähe der Kettenbrücke. Die Stadtpläne liegen für Sie an der Rezeption. Bitte nehmen Sie nur die nötigsten Wertgegenstände mit an Land! Die ungarische Währung ist der Forint. 1 Euro = ca. 260 Forint. nicko tours DVD "Ukraine" wird auf Kanal 5 von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr wiederholt gespielt.

        Budapest    Stromkilometer 1648, 1,7 Mio Ew. Bis zum 19. Jh. bestand die ungarische Hauptstadt aus zwei durch die Donau getrennten Städten, dem hügeligen Buda am Westufer und Pest am Ostufer. Vom Budaer Ende der Kettenbrücke, der ersten Donauüberquerung, führt die Standseilbahn auf den Burgberg. Man kommt gleich nördlich der Schlosstore an. Die Fahrt mit der 1876 eröffneten Bahn ist eine der malerischsten in Budapest. Das rechte Donauufer ist wegen seiner Thermalquellen als Wasserstadt bekannt. Der Gellertberg ist nach dem hl. Gerhard benannt. Einem italienischen Missionar, der das Christentum in Ungarn verbreitete. Der Gipfel wird von der Zitadelle aus dem 19 Jh. beherrscht. Von überall sichtbar ist das 14 m hohe Befreiungsdenkmal oben auf dem Hügel. Eines der wenigen Sowjetdenkmäler, die nach 1989 stehen blieben. Das östliche Donauufer beherrscht das imposante neugotische Parlamentsgebäude. Von den neun Budapester Donaubrücken schließen sich nach Süden die Freiheits - und die Petöfibrücke an. Gemeinsam mit dem Burgberg und dem Donauufer gehört zum UNESCO- Welterbe auch die breite schnurgerade Andrassy üt. Diese Prachtstraße endet am Heldenplatz mit seinem Millenniums- Denkmal.

                             

       Budapest von Osten aus. Was auffällt sind die ehemaligen Prunkbauten die am linken Donauufer schön langsam verfallen. Budapest wird durch Brücken beherrscht.

                                 

       Budapest im Regen. Auch die ungarischen Ausflugsschiffe, die bis nach Wien fahren, warten auf Kundschaft. Mit Bussen wurde der Ausflug ins Donauknie durchgeführt. Auch Ungarn hat sein Museumsschiff. Der ehemalige Dampfer "KOSSUTH" wurde gerettet und als Zeitzeuge neu adaptiert.

        Szentendre    Stromkilometer 1667. Touristisches Mekka des Donauknies. Die hübschen Häuser im Barockstil sind in allen Regenbogenfarben bemalt. Der gepflasterte Hauptplatz wurde zum historischen Nationaldenkmal erklärt.

        Esztergom    Stromkilometer 1719. König Stephan gründete 1010 die Kathedrale der Stadt. Die riesige Basilika, die sich über die Stadt erhebt, ist die größte Kirche Ungarns. Die Kuppel erinnert an den Petersdom in Rom. Nicht weit davon entfernt befindet sich das Burgmuseum. Es umfasst Teile des Königsschlosses mit einer Kapelle aus dem 12. Jh. Sehenswert auch der mittelalterliche Saal der Kardinalstugenden mit schönen Fresken.

                                 

        Die Burg bei Vishegrad. Dunkles Wolkengebilde über Esztergom. Der imposante Anblick der Basilika mit Anlegeponton in Esztergom. Ein herrlicher Sonnenuntergang beschließt den Tag.

        Persönlich Notizen:    Der erste Regentag auf der Reise. Nachdem wir bereits ab Mitternacht im Regen fuhren, hielt er auch an als wir allein Budapest erkundeten. Nachdem zum ersten Mal wegen geringer Teilnehmerzahl ein Ausflug abgesagt werden musste, nehmen auch viele andere Reisenden die Gelegenheit wahr Budapest zu Fuß zu erkunden. Und auch das Wetter hat ein Einsehen. Der Regen wird immer schwächer bis er schließlich ganz aufhört. Also das richtige Wetter um die Stadt individuell zu erforschen. Natürlich wird wieder auf das Mittagessen an Bord verzichtet um in einem der Stadt zu speisen. Auffallend in Budapest sind  die vielen Straßenbahnlinien, die die ganze Stadt durchkreuzen. Da wir die Busreise durch das "Donauknie" nicht mitmachen kommen wir auch erst knapp vor der Abfahrtszeit aufs Schiff zurück. Die Abfahrt von Budapest ist wie immer ein Erlebnis, genauso wie die Weiterfahrt auf dem schönen Stromabschnitt des Donauknies. In Esztergom kommen die Ausflügler diesmal sogar pünktlich an Bord, leider war dort kein Landgang möglich. Aber der Ausblick vom Wasser aus auf die Basilika entschädigt für vieles. Rege Beteiligung gibt es auch beim Donauquiz, dessen Fragen sich insgesamt auf die Donau und insbesondere auf diese Reise beziehen. Fast jeder hatte dabei mitgemacht. Den Videofilm "Ihre Reise", der  von der Reiseleitung mit den Worten: "In dem Film spielen sie die Hauptrolle", angekündigt wird, müssen wir nicht sehen. Da wir nicht gerne fotografiert werden haben wir es immer vermieden aufgenommen zu werden. Ganz im Gegenteil zu den anderen Reisenden, die sich bereitwillig vor der Camera postierten. Doch schön langsam werden danach die ersten Missfallenskundgebungen laut, als man erschrocken feststellt: "Da sehe ich ja wirklich schrecklich aus!". Auf jeden Fall scheint der Film kein großer Erfolg zu werden, der Verkauf geht nur schleppend vor sich. Einen so großen Hunger können wir gar nicht haben, dass vor dem Restaurant der "Eiersalat" abgewartet wird.

        Hinweise zur Streckenführung    Bei Esztergom verlassen wir donauaufwärts gesehen auf der rechten Donauseite Ungarn. Ab hier bildet die Donau bis kurz vor Bratislava den Grenzfluss zwischen Ungarn am rechten und der Slowakei am linken Donauufer. Nachts passieren wir die Schleuse Gabcikovo, mit ca. 20 m Senk - bzw. Hubhöhe.

 

 

 

                                                        Tagesprogramm für Dienstag, 20.04.10, 15. Reisetag - BRATISLAVA

 Bratislava8 Poszony, Preßburg) ist seit 1993 die Hauptstadt der unabhängigen Slowakischen Republik. Bratislava liegt nur rund 60 km von Wien entfernt. 1536 wurde die Stadt Hauptstadt von Ungarn und damit Krönungsstadt für die ungarischen Könige. In knapp 270 Jahren wurden hier 11 ungarische Herrscher und 8 Königsgemahlinnen gekrönt. Mit dem Ende der Donaumonarchie (1918), wurde die Stadt dann in Bratislava unbenannt. Der Name leitet sich vom großmährischen Herzog Ratislav ab, der im 9. Jht. hier gelebt hatte.

  Spruch des Tages:    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

  Uhrzeit  
 06.30 - 07.00  Für unsere Frühaufsteher servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.00 - 09.00  FRÜHSTÜCK im Restaurant
 ca. 08.00  ANKUNFT in Bratislava /Slowakei
 08.45  AUSFLUG "Stadtrundfahrt/ - gang Bratislava- Dauer ca. 2,5 - 3 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen. Einen eindrucksvollen Aufenthalt in der Hauptstadt!
 12.00 - 12.30  Ihre Kreuzfahrtleiterin beantwortet gerne Ihre Fragen im Kreuzfahrtleiterbüro.
 12.30  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Restaurant serviert.
   Der Ausflug "Kleine Karpaten" findet wegen geringer Teilnahme leider nicht statt.
 16.00 - 16.30  KAFFEEZEIT im Restaurant
 16.45  ALLE PASSAGIERE BITTE ZURÜCK AN BORD!
 17.00  MS DNEPR verlässt Bratislava in Richtung Krems.
 17.00  Im Restaurant: INFORMATION zur AUSSCHIFFUNG in Passau, anschließend erhalten Sie die färbigen Banderolen für Ihre Abreise im Kreuzfahrtleiterbüro.
 19.00  "CANDLE LIGHT DINNER" im Restaurant! (Das Restaurant wird für die Vorbereitungen der Folklore- Show  um 20.45 Uhr geschlossen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis).
 21.15  UKRAINISCHER FOLKLOREABEND von und mit Ihrer CREW Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie dieses Highlight! (Freie Tischplatzwahl). Die DNEPR - CREW" hat in ihrer Freizeit    etwas Spezielles für Sie vorbereitet.
 22.30  Für den späten Hunger vor der Restaurant - Bar:  KÄSEKANAPEES.
   Cocktail - Empfehlung Ihres Bar - Teams:  DNIPRO

           Allgemeine Informationen:    Bitte bezahlen Sie Ihre Getränke im Restaurant und in den Bars ab heute in bar.

         Bratislava:    Stromkilometer 1869. Die knapp 450 000 Ew. zählende Stadt ist ein wichtiger Donauhafen und heute ein bedeutender Industrie - und Messestandort. Weithin sichtbar thront die majestätische Burg (Hrad) mit seinen vier Ecktürmen auf einen Hügel über der Donau. Die für Besucher zugänglichen Räume beherbergen einen Teil der Sammlung des Slowakischen Nationalmuseums, die Schatzkammer und eine Ausstellung über die Geschichte der Burg und der Slowakei. Die unter Maria Theresia angelegten Burggärten bieten einen schönen Blick auf die Altstadt und die Donau. Weiters sehenswert: die Altstadt, der Martinsdom, der Hauptplatz, der Primatialpalast und das Michaelstor. Die moderne Donaubrücke "Novy Most" besitzt einen einzigen, 86 m hohen Pfeiler, auf dessen Spitze sich ein Panoramarestaurant befindet. Aufschlussreich ist auch der Blick auf die 100 000 Ew. zählende Plattenbau - Vorstadt Petrzalka, jenseits des Flusses. Sie grenzt an Österreich, dessen grüne Hügel von Hainburg ebenfalls von hier sichtbar sind.

                               

      Bei der Fahrt zum Preßburger Anlegeponton fällt einem das neue Zollgebäude auf, durch das das Hafengelände verlassen wird. In kleinen Bummelzügen wird ein Teil der Passagiere zur Stadtrundfahrt kutschiert. Man macht sich zur Altstadtbesichtigung auf.

                            

                     Besonders die Altstadt ist sehenswert. Natürlich dürfen auch die obligaten Kanonen nicht fehlen.

                        

      Durch verwinkelte alte Gassen und neu angelegten Strassen führt der Weg. Die Burg am Hügel wurde mit einem neuen Anstrich versehen. Man beachte die Wetterverhältnisse. Am letzten Bild ist die moderne Donaubrücke auf einem Pfeiler und mit dem Panoramarestaurant zu sehen.

        Die "Hainburger Pforte" ist ein enger Durchlass an der Donau. Kurz darauf mündet am linken Ufer aus einem tief eingeschnittenen Tal die March (Morava) bei Kilometer 1880 in die Donau, wo sie die österreichisch - slowakische Grenze bildet. Jahrtausende lang war dieses Tor zu den Karpaten immer wieder umkämpft. Hier wachte die Festung Devin (Theben) von der Keltenzeit bis ins 17. Jh. über beide Flüsse. Diese Ruine auf der slowakischen Seite gehört zu den malerischsten entlang der Donau. Die heutige Grenzlinie, seit 2004 eine Binnengrenze der EU, setzt sich von der Mündung noch 7 km donauabwärts fort, um dann nach Süden abzuschwenken.

                            

      Schiffsbegegnung vor der Marchmündung mit dem slowakischen Schubschiff "TEKOV", vor der imposanten Kulisse der Ruine Devin. Hainburg in Sicht mit Anlegeponton für die Ausflugsschiffe. Blick auf die "Hainburger Pforte", die hier besonders gut zu sehen ist.

        Persönliche Notizen:    Leider wird das Gabcikovo - Kraftwerk wieder in der Nacht passiert, so dass man sich kein persönliches Bild davon machen kann. So gibt es auch keine Fotos davon. Einige der Passagiere haben anscheinend den Stadtausflug in Bratislava  bereits organisiert, denn sofort nach Ankunft des Schiffes begeben sie sich an Land. Wo die erste Garnitur des feuerroten Bummelzugs eintrifft um die drei "Auserwählten" abzuholen. Leider vergeblich. Auch sie müssen bis zur offiziellen Abfahrt der Stadtrundfahrt warten. Während nun die Passagiere, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, von einem weiteren Bummelzug aufgenommen werden, führt eine einheimische Dame den Rest zu Fuß durch Bratislava. Auch wir machen uns allein und auf eigenen Beinen auf den Weg in die Stadt. Obwohl wir erst vor zwei Jahren hier waren, hat sich einiges verändert. Aber jetzt haben wir ja genügend Zeit Bratislava so richtig zu erforschen um auch in einem feinen Restaurant zu Mittag zu essen. Endlich können wir uns lange Zeit die Beine vertreten und kehren erst wieder so gegen 15.00 Uhr aufs Schiff zurück. Nicht aber vorher beim Souvenirladen, der sich im Hafengebäude befindet, einige Mitbringsel zu erstehen. Die "Information zur Ausschiffung" versinkt im überfüllten Restaurant im Chaos. Es dauert schließlich fast zwei Stunden bis jeder die Banderole hat. Das "Candle Light Dinner" ist eigentlich nur daran zu erkennen, dass es in Festtagskleidung eingenommen und auf jedem der Tische eine Kerze angezündet wird. Das Essen bleibt wie immer - nicht besonders. Beim "Volkloreabend" zeigt die Serviercrew Tanzeinlagen ihrer Heimat. Das ist zwar schön anzuschauen, doch wir werden den Eindruck nicht los, dass dieses "Spezielles" bei jeder Reise geboten wird. Dass die Donaukreuzfahrt ihrem Ende entgegengeht merkt man auch bei den Mahlzeiten. Nachdem man ab heute in bar bezahlen muss, geht der Alkoholkonsum merklich zurück. Jetzt wird mehr billigeres Mineralwasser geordert und die Bestellung von teuren Getränken unterbleibt...

Hinweise zur Streckenführung:    Ca. 1 Stunde nach Abfahrt passieren wir donauaufwärts gesehen auf der rechten Uferseite die Burgruine Devin, mit der Mündung der March in die Donau. Etwa eine halbe Stunde später erreichen wir auf der linken Seite Hainburg, die erste österreichische Stadt nach der slowakischen Grenze. Zwischen Bratislava und Wien passieren wir die Schleuse Freudenau. Von Wien nach Melk durchfahren wir zwei Schleusen. Die erste ist Greifenstein, Stromkilometer 1956, in der wir ca. 14 m angehoben werden. Die zweite ist Altenwörth bei Kilometer 1980, mit einer Hub - bzw. Senkhöhe von ca. 16 m. 

 

               

                                    Tagesprogramm für Mittwoch, 21.04.10, 16. Reisetag - KREMS - WACHAU - MELK (letzter Reisetag)

 Die Stadt Krems ist eine der ältesten Städte Österreich. Von Krems aus geht es durch die Landschaft der Wachau, vorbei an Dürnstein, Weißenkirchen, St. Michael, Spitz, Willendorf und der Burgruine Aggstein nach Melk. Die Stadt Melk bildet das Ende der Wachau und wird überragt vom großartigen Barockbau des Benediktinerstifts, der Anfang des 18. Jh. nach Plänen Jakob Prandtauers errichtet wurde.

  Spruch des Tages:    Der Mensch sollte nicht gesünder leben als ihm gut tut!

 Uhrzeit  
 06.30 - 07.00  Für unsere Frühaufsteher servieren wir KAFFEE und TEE im Blauen Salon.
 07.00 - 09.00  FRÜHSTÜCK im Restaurant - Beginnen Sie den Tag gut gestärkt!
 ca. 08.15 - 08.45  Kurzer STOPP in Krems - Kein individueller Landgang möglich!
 08.30  AUSFLUG "Weinkulturerbe Wachau" - Dauer ca. 4 Stunden. Bitte bleiben Sie an Bord und warten Sie auf die Durchsagen.
   Die Ausflugsgäste verlassen das Schiff und gehen in Melk wieder an Bord.
 08.45 - 12.30  PASSAGE WACHAU - Ihre Kreuzfahrtleiterin kommentiert die Fahrt. Krems - Dürnstein- Weißenkirchen - St. Michael - Spitz - Aggstein - Schönbühel - Melk.
   Genießen Sie die herrliche Flusslandschaft von Ihrem Schiff aus!
 09.00 - 11.30  Im Kreuzfahrtleiterbüro erhalten Sie die färbigen Banderolen für Ihre Abreise.
 11.00 - 11.30  Die BOUILLON wird Ihnen an der Heckbar serviert.
 ca. 12.30  ANKUNFT in Melk/ Österreich
 13.45  Das MITTAGESSEN wird Ihnen im Bordrestaurant serviert.
 13.45  ALLE PASSAGIERE BITTE AN BORD!
 14.00  MS DNEPR verlässt Melk in Richtung Passau.
 14.30 - 15.00  Im Kreuzfahrtleiterbüro erhalten Sie die färbigen Banderolen für Ihre Abreise.
 15.00 - 17.00  Alexander stellt Ihnen die DVD Ihrer Reise im Blauen Salon und in der Restaurant - Bar vor.
 16.30 - 17.00  KAFFEEZEIT im Restaurant
 17.30 - 19.00  Die Rezeption erwartet Sie zum BEZAHLEN Ihrer Hotelrechnung. Um Wartezeiten bei der Ausschiffung zu vermeiden, können Sie heute auch Ihren Safe - und Zweitschlüssel abgeben.
 19.15  Ihr Kapitän Boris Krutoj, Ihr Hotelmanager Sergej Anissimow und Ihre Kreuzfahrtleiterin Natalia Suspitsyna laden Sie zum ABSCHIEDS - EMPFANG in das Restaurant ein.
 19.30  Ihre Küchenchefin erwartet Sie zum GALA - ABENDESSEN im Restaurant!
 anschließend  GEMÜTLICHER AUSKLANG mit Ihrem Bordmusiker im Restaurant.
 22.30  Wir servieren Quarkcreme im Teigkörbchen vor der Restaurant - Bar.
   Empfehlung Ihres Bar - Teams: NICKO TOURS COCKTAIL mit Alkohol: 5,80 €, alkoholfrei 2,80 €

        Allgemeine Informationen:    Wir bitten Sie ihre Ohrhörer vor der Abreise an der Rezeption abzugeben. Aus Rücksicht auf unsere Umwelt werden diese recycelt. Bitte bezahlen Sie Ihre Getränke im Restaurant und in den Bars heute in bar.

        Krems (Stromkilometer 2002) ist das Zentrum der regionalen Weinindustrie. Es bildet mit Stein sowie UND ein Ganzes und gilt als schönste Stadt Niederösterreichs. In der Dominikanerkirche und den angrenzenden Klosterbauten ist heute das WEINSTADT- Museum untergebracht. Das Steiner - Tor am Ende der Oberen Landstraße war Teil der mittelalterlichen Festungsmauer. Seine gotischen Rundtürme stammen aus dem 15. Jh.

                                 

       Ankunft in Krems, wo die Schiffe für die Wachau - Rundfahrt bereit stehen. Noch ein letzter Blick auf auf den "Dnjepr", der fast drei Wochen unser Zuhause war.

        Persönliche Notizen:    Die letzten Stunden an Bord von MS "Dnepr". Unseren Trinkgeldobolus hatten wir vorher bereits in dem in unserer Kabine deponierten Briefumschlag an der Rezeption hinterlegt. Zur angegebenen Zeit erreichen wir Krems wo wir neben einem deutschen Passagierschiff anlegen. Hier verlassen wir unser "schwimmendes Hotel", wobei man uns beim Ausstieg sehr behilflich ist. Unser Gepäck wird durch einen Matrosen an Land gebracht und der Hotelmanager erkundigt sich besorgt, ob wir abgeholt werden, oder er uns ein Taxi bestellen soll. Unter kräftigen Winken der Schiffspassagiere nehmen wir unser Gepäck auf um uns auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Vorbei an den Schiffen der verschiedenen Wachau - Rundfahrten, die hier nächtigen, um auf ihren heutigen Einsatz zu warten. Um 10.003 Uhr haben wir einen Zug nach Wien und um knapp nach 11.00 Uhr sind wir auch schon zu Hause. Froh darüber den Abschiedempfang sowie dem Gala - Abendessen am Schiff entkommen zu sein...

        Hinweise zur Streckenführung:    Linz, bei Stromkilometer 2135. passieren wir kurz vor Mitternacht. Insgesamt durchfahren wir bis Passau 7 Schleusen.

 

        In den gesammelten Reiseunterlagen befanden sich unter anderen auch diese:

                                                            Reise "Donaukonzert"

 Passau - Wien - Budapest - Vukovar - Belgrad - Giurgiu - Ismail - Vilkovo - Cernavoda - Nikopol - Novi Sad - Mohacs - Kalocsa - Budapest - Esztergom - Bratislava - Wachau - Passau

 Während dieser Reise hat MS "DNEPR" folgende Flusskilometer zurückgelegt:

  Zu Tal (donauabwärts)

 Passau - Wien  295 km
 Wien - Budapest  286 km
 Budapest - Vukovar  312 km
 Vukovar - Belgrad  163 km
 Belgrad - Giurgiu  675 km
 Giurgiu - Ismail  405 km
 Ismail - Vilkovo   75 km

   Zu Berg (donauaufwärts)

 Vilkovo - Ismail   75 km
 Ismail - Cernavoda  212 km
 Cernavoda - Nikopol  298 km
 Nikopol - Novi Sad  658 km
 Novi Sad - Mohacs  192 km
 Mohacs - Kalocsa   68 km
 Kalocsa - Budapest  130 km
 Budapest - Esztergom   73 km
 Esztergom - Bratislava  148 km
 Bratislava - Krems  133 km
 Krems - Melk   34 km
 Melk - Passau  190 km
 GESAMT 4 422 km

                              

                 Mit einem zweiten Schreiben wurde die Mannschaft vorgestellt. (Matrosen, Bootsmann sowie weiteres Deckpersonal wurde darauf nicht angeführt.

                               HERZLICH WILLKOMMEN AN BORD!  

                                                                                              Sehr geehrte Gäste!

  Wir freuen uns, Sie sehr herzlich an Bord von MS DNEPR begrüßen zu dürfen. Genießen Sie reizvolle Städte und Flusslandschaften. Lassen Sie sich von Ihrer Besatzung der MS DNEPR verwöhnen. Wir setzen alles daran, dass Ihre Reise zu einem unvergesslich schönen Erlebnis wird. Damit Sie sich schnell an Bord einleben, empfehlen wir Ihnen, die Tagesprogramme genau zu lesen und an den Informationsveranstaltungen Ihres Kreuzfahrtleiters teilzunehmen. Die Termine entnehmen Sie bitte Ihrem Tagesprogramm.

   Eine kurze Vorstellung der Verantwortlichen an Bord:

 Kapitän  Ist für die Sicherheit und Disziplin an Bord verantwortlich und leitet den nautischen und technischen Bereich.
 Maschinist  Ihr Maschinist sorgt dafür, dass alle Maschinen einwandfrei laufen und kümmert sich auch um die Technik an Bord.
 Kreuzfahrtleitung  Sie ist als Repräsentantin der Firma an Bord. Sie leitet die Kreuzfahrt, informiert Sie über die Strecke und ist verantwortlich für das Ausflugsprogramm.
 Hotelmanager  Er leitet das Hoteldepartement auf Ihrem Schiff und kümmert sich um das Wohl und die Zufriedenheit der Gäste. Er koordiniert sämtliche Arbeitsabläufe.
 Schiffsarzt  Es kümmert sich um das gesundheitliche Wohl der Gäste.
 Restaurantleiterin  Sie führt die Aufsicht über die MitarbeiterInnen im Restaurant- und Bar - Bereich. Außerdem sorgt sie für einen reibungslosen Ablauf im Service.
 Hausdame  Sie ist zuständig für die Sauberkeit an Bord. Unter ihrer Leitung sorgen die Kabinenstewardessen dafür, dass die Kabinen immer im einwandfreien Zustand sind.
 Küchenchefin  Die Küchenchefin ist verantwortlich für den gesamten Küchenbereich. Mit ihren Mitarbeitern verwöhnt er Sie mit kulinarischen Genüssen.

 Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und interessanten Aufenthalt an Bord.

 Boris Krutoj (Kapitän)            Sergej Anissimow (Hotelmanager)            Natalia Suspitsyna (Kreuzfahrtleiterin)

 

  Sehr interessant auch was im mitgelieferten "Ihr Bord ABC" über die freiwilligen finanziellen Zuwendungen zu lesen ist:

    Trinkgeld:    In der Schifffahrt kommt dem Trinkgeld heute noch eine große Bedeutung zu. Mit dem "für Sie stimmigen" Trinkgeld können Sie am Ende der Reise ihre Zufriedenheit mit den Leistungen der Crew dokumentieren. Bitte benützen Sie die Umschläge, welche am Vorabend Ihrer Abreise speziell auf Ihre Kabine gebracht werden. Eine bezeichnete Box an der Rezeption nimmt diese Umschläge am Ausschiffungstag auf. Die gesamten Trinkgelder werden unter der Crew (Hotel und Nautik, Ausnahme: Kreuzfahrtleitung) gerecht verteilt. Sie möchten eine Empfehlung? Als Faustregel empfehlen wir Ihnen € 5,00 pro Gast pro Tag. Ihre Kreuzfahrtleitung ist in dieser Trinkgeldregelung nicht mit inbegriffen. 

 

                Persönliches wertfreies Fazit der Reise:

    +    Die wunderschöne Donau - Landschaft, die man so herrlich vom Schiff aus genießen konnte. Ausgezeichnet organisierte Landausflüge bei denen Land und Leute kompetent und ausführlich erklärt werden. Stets freundliche Reiseleiterin, die immer wieder, auch auf die dümmsten Anfragen, bereitwillig Antworten gab. Außerdem hatte Reiseleiterin Natalia während der gesamten Reise versucht den Leuten das Gefühl zu übermitteln für jeden einzelnen von ihnen da zu sein. Die Freundlichkeit der Leute des Nautischen Dienstes. Ganz egal zu welcher Zeit man einen von ihnen zu Gesicht bekam, man wurde immer freundlich lächelnd begrüßt. Sie blieben auch dann noch umgänglich, wenn sie neugierigen Reisende, die vor dem Anlegen und trotz der Durchsagen die Einstiege frei zu halten, höflich aber doch bestimmt aufs Oberdeck verwiesen. Schnell und freundlich auch die Bedienung in der Heck - Bar durch die Bardame, die bei den Hauptmahlzeiten auch im Speisesaal die Getränke verkaufte. Pflegung der menschlichen Komponente untereinander. Freundschaften wurden geschlossen, oder man blieb da ganz für sich. Je nach Belieben. Das ruhige Dahingleiten des Schiffes. Die Fahrt verlief so ruhig, dass man oft darauf vergaß sich nicht in einem Hotel sondern auf einem Schiff zu befinden. Hervorragend auch das Frühstücksbüfett, das endlich einmal ohne starre Regeln eingenommen werden konnte. Hier gab es alles was das Herz begehrte und man konnte sich gleich in der Früh so richtig satt essen. Zu guter Letzt noch Olga, die Kabinenstewardess. Sie zauberte aus Handtücher und persönlichen Utensilien der Gäste lustige Tiere, die sie dann aufs Bett drapierte. An ihr scheint eine kleine Kreativitätskünstlerin verloren gegangen zu sein... Positiv für Raucher: Auf dem eigentlichen Nichtraucherschiff durfte auf den Außendecks geraucht werden. Dazu wurden im Bordshop Zigaretten und Tabak zu günstigen Preisen angeboten. Sehr positiv auch das kleine Begleitbüchleins des Veranstalters über die Donau. Mit viel Wissenswertem und Interessantem.

--        In erster Linie wohl das Essen, sowie der Service im Speisesaal. Es begann schon damit, dass für die Frühaufsteher immer viel zu wenig Tee und Kaffee vorhanden war. Auch mit der Milch wurde sehr gegeizt, so dass diese schon nach den ersten vier Leuten aus war. Die beiden Hauptmahlzeiten waren an manchen Tagen schlichtweg eine Katastrophe. Die Portionen waren meistens sehr klein und entsprachen sicherlich nicht einmal dem Durchschnitt. Das Schlimmste war aber immer das Dessert, das den Abschluss des viergängigen Menüs bildete. Da bekam man dann so leckere Sachen wie Pudding ("Zappelphilipp") alte Kuchen, undefinierbare Creme vorgesetzt, ja sogar das Eis schmeckte picksüß und irgendwie nach Chemie. Stark verbesserungswürdig auch der Service. Die für uns zuständige Dame Swetlana war eine resche, mollige Ukrainerin mit Haaren auf den Zähnen. Sie regte sich über alles fürchterlich auf wenn es nicht so lief wie sie es für richtig hielt. Wollte man vielleicht noch ein zusätzliches Besteckteil ordern, dann durfte man es sich nicht selber holen. Da musste man schon warten bis das Gewünschte von ihr persönlich an den Tisch gebracht wurde. Hielt man sich nicht daran, dann konnte Swetlana ziemlich laut werden. Aber dies waren wahrscheinlich die eisernen Tischregeln die durch nichts und niemanden aufgeweicht werden durften. Genauso wie das Essenritual wo man warten musste bis jeder Passagier den ersten Gang des Menüs aufgegessen hatte, ehe der zweite serviert wurde. Oder die Warteschlange an der Salatbar, die oft durch den ganzen Saal reichte. Das alles wäre zu verhindern gewesen, hätte man sich nicht auf fixe Zeiten der Mahlzeiten festgelegt. Ein Umstand, der meiner Meinung nach, rasch geändert werden müsste. Die Kabinen waren etwas stickig und muffig. Was wahrscheinlich von dem alten Teppichboden kam. Natürlich konnte man das Fenster öffnen, doch dann zog einen der eisige Fahrtwind fast aus dem Bett. Das Publikum: Natürlich waren wir schon darauf eingestellt, dass es in der Hauptsache alles alte Leute waren die mit uns reisten. Trotzdem hatten wir aber schon darauf gehofft, dass sich auch jüngere Jahrgänge darunter befinden würden. Gerade das Gegenteil war der Fall. Das Durchschnittsalter bewegte sich so zwischen 75 und 80 Jahren, wobei die deutschen Bundesbürger aus den neuen Bundesländern den Altersdurchschnitt ein wenig nach oben drückten. Ihnen hatte man diese Donaukreuzfahrt als "Lesereise" verkauft. Kaffee und Kuchen am Nachmittag klang ja ziemlich gut, entsprach aber leider nicht den Erwartungen. Denn wenn man knapp nach der angegebenen Zeit im Restaurant eintraf, waren die Küchenstücke auch schon wieder weg. Ratzeputz aufgegessen von den bundesdeutschen Mitreisenden, die sich lange vor der Öffnungszeit des Restaurants dort versammelten um die Ersten zu sein. Dieses Buffet wurde leider nicht mehr aufgefüllt... Schade auch, dass die Schleuse Gabcikovo kein einziges Mal bei Tageslicht passiert wurde. Damit fiel ein besonderes Highlight aus. Was sonst noch unangenehm auffiel, war das Feilschen um das Geld der Urlauber. Es begann damit, dass bei jedem Landgang und auch an Bord, sowie beim Kapitänsdinner, Fotos vom Bordfotografen gemacht wurden um sie um einen stolzen Preis zu verkaufen. Genauso wie die DVD, die von den Kreuzfahrern doch nicht so gut angenommen wurde. Trotz dieser negativen Begleitumstände hat uns die Reise trotzdem sehr gut gefallen. Besonders mir, da ich Ismael nach Jahrzehnten wiedersehen konnte. Es hat sich vieles verändert an und auf der Donau, die mir heute unterhalb Bratislavas wohl fast gänzlich unbekannt ist. Auch eine neue Generation ist in der heutigen Ukraine herangewachsen. Eine Generation, die gerade dabei ist die alten Zöpfe des ehemaligen Sowjetkommunismus abzuschneiden um sich als junge, aufstrebende Nation zu präsentieren. Leid tat mir nur die Tatsache, dass, außer dem Kapitän, keiner mehr die einstmals so beliebten russischen "Machorka"- Zigaretten (langer Pappendeckenfilter mit steif gepressten schwarzen, stinkenden Tabak) kannte. Damals waren sie bei jedem Kiosk zu haben, heute sind sie nirgends mehr zu bekommen.... Auf jeden Fall werden wir wieder eine Donaukreuzfahrt machen. Aber erst in 10 -15 Jahren, bis wir eben das Alter der meisten anderen Kreuzfahrer erreicht haben... 

 Die letzten Bilder der Reise

                         

Am ersten Bild ist die Kommandobrücke des Schiffes zu sehen. Bild zwei und drei zeigen den "Blauen Salon". Am zweiten Bild ist auch noch die Mini - Bar zu sehen. Dort wurde für die Frühaufsteher die Kannen mit Tee und Kaffee bereitgestellt. Bild 4 und 5 zeigen die Luxuskabinen. Wir ließen es aber nicht so luxuriös angehen und gaben uns mit einer solchen Kabine wie auf Bild 6 abgebildet zufrieden. Auf dem letzten Bild ist die Rezeption zu sehen wo die Reiseleitung ihren Stützpunkt hatte.

                         

  Am ersten Bild ist rechts der kleine Kiosk zu sehen wo es Souvenirs sowie Kleidung zu kaufen gab. Man beachte die modischen Oberteile für Herren am letzten Bild. Die weiteren Fotos zeigen den großen Speisesaal wo man gemeinsam die Mahlzeiten einnahm. Am ersten Mitteltisch in Heckrichtung gesehen war unser Platz.

                         

  Gleich neben der Heckbord führte am Heck backbord ein Mittelgang zu den Mannschafts - Kabinen, wo sich auch der Behandlungsraum der Ärztin befand. Schlangenstehen beim Mittagessen an der Salat - Bar zeigt das fünfte Bild. Auf dem vorletzten Foto wurde sogar der Kapitän "erwischt". Man beachte, er lacht sogar. Genauso wie der sympathische Schiffsoffizier am letzten Bild.

                        

   Meistens bei der Arbeit, die Matrosen des MS "DJEPR". Der Herr mit dem "Zopferl" musste sich sogar in den Anlegestation als "Türlschnapper" betätigen. Der Herr Bootsmann bei seiner Pause an der Heckbar. Das vierte Bild zeigt die resche Serviererin Swetlana bei den Vorbereitungen zum Mittagessen. Fast unsichtbar blieben auf dieser Reise die Maschinenleute. Nur ganz selten tauchten sie, hier einer von ihnen im Gespräch mit Natascha und der nicht mehr ganz jungen Ärztin, am Oberdeck auf. Bordmusiker Dimitrij holte alles aus seiner Orgel heraus. Nachdem Fotos der Gäste geknipst wurden, konnte man diese käuflich erwerben.

                 

  Schiffsbekanntschaften: Angelika und Erich aus Deutschland, so wie ein Schweizer Ehepaar.

                        

  Schiffsbewegungen auf der Donau: Sogar das österreichische Schubschiff "Krems" ist auf der unteren Donau zu sehen.