175 Jahre Donaudampfschifffahrt im Raum Ybbs

                                                                                                              

 

                                                                            

                                                                               Diverse Ankündigungen für die Ausstellung

Der rührige Kulturverein OK -Klub (Offene Kultur Aus Ybbs) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Ybbs an der Donau, die Ausstellung 175 Jahre Donaudampfschifffahrt im Raum Ybbs. Dabei werden auch Exponate der einstmals ruhmreichen aber auch so schmählich Schiffbruch erlittenen DDSG zur Schau gestellt. Die eigentliche Sensation stellen aber die vielen Schiffsmodelle dar, die in einer solchen Anzahl noch bei keiner anderen Ausstellung zu sehen waren. Diese Leihgaben setzen sich aus dem Besitz der FHS (Freunde historischer Schiffe), Freunde der Schifffahrt, sowie vielen Modellen des ehemaligen DDSG - Kapitän Bodo Jechlinger zusammen. Dazu ist auch noch ein sehr gut gemachtes 376 Seiten starkes Buch mit dem Titel "175 Jahre Donaudampfschifffahrt im Raum Ybbs/ Historische Beiträge zur Stadt Ybbs" erschienen, welches zum Kaufpreis von 30 € vom Klub vertrieben wird. Es finden sich sehr interessante Beiträge sowie viele tolle Schiffsbilder darin. Das Thema DDSG wird darin vom ehemaligen DDSG- Direktor Franz Dosch, sowie Herrn Otto Steindl alias GRÖOAZ (Größter Otto aller Zeiten), sehr kompetent abgehandelt. Ein Buch, mit vielen Geschichten und alten Schiffsbildern, die das Herz jeden Schifffahrtsbegeisterten höher schlagen lässt.

Die wirklich gelungene Ausstellung war bis  30. September 2012 im "KIZ"- Kultur im Zentrum, in der der Herrengasse 23, 3370 Ybbs an der Donau, zu sehen.!!!

 

                                        Der Eröffnungstag für ausgewählte Gäste

Am Freitag, dem 15. Juni fand die Eröffnung für Förderer, Sponsoren, Leihgeber und Mitwirkende statt. Da auch wir eine Einladung dazu erhalten hatten, reisten wir mit dem Zug, bei herrlichem Sonnenschein und heißen Temperaturen, an. In meiner unendlichen Weisheit unterschätzte ich den Weg vom Bahnhof in die Stadt und so legten wir die ca. 3 km. zu Fuß bei brütender Hitze zurück. Mit der Zunge um den Hals fanden wir gegenüber den Ausstellungsräumen im Gasthaus MANG Unterschlupf. Wir nahmen uns ein Zimmer und wollten morgen Vormittag die Heimreise antreten. Doch der überaus nette Wirt, ein Ybbser Original, machte uns darauf aufmerksam, dass morgen vor dem Lokal die offizielle Eröffnung mit Blasmusik stattfinden würde. Also beschlossen wir uns dieses nicht entgehen zu lassen und erst zu einem späteren Zeitpunkt zu fahren. Zufälligerweise hatte sich auch der ehemalige Direktor Franz Dosch nebst Gattin in diesem Gasthof einquartiert. 

                                           

                                 Impressionen von der Stadt. Dass die Ybbser auch Humor besitzen, bewiesen sie mit dem letzten Bild.

Um ca. 19.00 Uhr begannen die Feierlichkeiten mit einem Empfang im oberen Foyer der Stadthalle. Von der ehemaligen DDSG waren noch die Herren Dosch, Steindl, Teufel, mit Gattinnen anwesend. Im ersten Stock gab es eine zusätzliche Ausstellung von Schulklassen der Stadt Ybbs, wie sie sich die Donauschifffahrt vorstellten. Nach dem Begrüßungstrunk (Sekt oder Sekt- Orange) begrüßte der Präsident des Kulturvereins Dr. Walter Labuda die Festgäste aus Politik und Sponsoren. In weiteren Ansprachen bat sein Vertreter Josef Zwiefelhofer (genannt Zwieberl) viele Granden der Lokalpolitik auf die Bühne. Aber auch Ing. Klaus Hoffmann von der ÖGEG ( Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte) sowie den Vizepräsidenten der Freunde der Historischen Schiffe Robert A. Tögel. Vom Vize wurde ein alter Militärsäbel als Geschenk an den Veranstalter überreicht. Die weiteren Gespräche wurden durch einige Gesangsdarbietungen umrahmt, wobei der Auftritt des Ybbser Schulkinderchor den größten Applaus hervorrief. Aber auch die Turmbläser in ihren traditionellen Trachten, sowie ein Männerchor heimste weitere Pluspunkte ein. Wie bei einer gutgemachte Choreografie schwammen bei den Vorstellungs- -Gesprächen die beiden letzten Fahrgastschiffe der ehemaligen DDSG "Theodor Körner" und "Mozart" an der Passagierhalle vorüber. Wie bestellt. Etwas enttäuscht waren wir darüber, dass derjenige, der eigentlich das meiste für die Ausstellung beigetragen hatte, nicht namentlich erwähnt wurde. Kapitän i. R. Bodo Jechlinger, der in seinem Privat- Pkw in unzähligen Fahrten nach Ybbs seine vielen Schiffsmodelle, höchstpersönlich und unentgeltlich zur Ausstellung gebracht hatte.

                                            

   Die Stadthalle war geschmückt worden. In ihren Reden stellten die Klubchefs auch Herrn Hoffmann vor. Den meisten Applaus bekam der Kinderchor der Ybbser Schule, aber auch die Turmbläser sowie der Männerchor konnte gefallen.

Danach ging es in den Ausstellungsraum in die Herrengasse, wo man die ausgestellten Exponate bestaunen konnte. Da gab es viel zu sehen und als man nach ca. einer Stunde in der Stadthalle eintraf gab es viel Gesprächsbedarf. Dort wurde dann auch das Buch zur Ausstellung präsentiert, das man käuflich erwerben konnte. Dazu gab es noch einen tollen Kalender für das nächste Jahr mit sensationellen Schiffsbilder. Den Verkauf führte der Herausgeber DI Gerald Böhm durch. Alle, im Buch vertretenen Autoren stellten sich brav in einer Reihe an, um das Buch käuflich zu erwerben. Einige warteten aber anscheinend darauf kostenlos zu einem Exemplar zu kommen. Ob das funktionierte kann ich nicht angeben. Ein Gedicht war dann auch das warme Buffet, das knapp nach 21.00 Uhr serviert wurde. Es spielte wirklich "alle Stückerln" und jeder konnte sich den Bauch voll schlagen. Immer toll umsorgt durch die Leute des ausgezeichnetes Catering - Service, die anscheinend Kranken - Arme besitzen mussten. Kaum hatte man sein Getränk ausgetrunken, stand schon wieder ein neues am Tisch. Großes Kompliment, es fehlte jedenfalls an nichts. So gegen 22.00 Uhr war Schluss, langsam verließ man wieder die Stadthalle. Wir ließen den Festabend mit einem langen Spaziergang an der Donaulände ausklingen, ehe wir wieder in unser Wirtshaus zurückkehrten. In den Schlaf gesungen wurden wir von dem Männerchor, der es sich im Gastgarten, der sich auf der Straße, genau unter unserem Fenster befand, gemütlich gemacht hatte...

                                  

                                                                     Schiffsmodell an Schiffsmodell reihte sich aneinander

 

                                          Samstag, die offizielle Eröffnung

Um ca. 09.00 Uhr begannen die offiziellen Festlichkeiten zur Eröffnung der Ausstellung. Musiker der Blasmusikkapelle in ihrer schönen Tracht spielten um der Eröffnung den festlichen Rahmen zu geben. Nach neuerlichen Ansprachen von honorigen Herren des Kulturvereins und der Kommunalpolitik wurde die Ausstellung mittels kollektiven Durchneidens eines Bandes auch offiziell für eröffnet erklärt. Wobei sich die Klubleute wieder intensiv um die Gäste kümmerten. Besonders Herr Anton Korner wieselte nur so herum, um uns mit Leuten aus Ybbs bekannt zu machen, die er natürlich alle persönlich kannte. Der "Korner Toni"- auch als "Floralrat" betitelt, hatte viel Zeit und Mühe aufgewendet diese Ausstellung lebendig zu gestalten. Ein großes Dankeschön dafür. Aber auch Herr Böhm setzte sich voll und ganz für das Gelingen dieser Veranstaltung ein. Trotz der brütenden Hitze war er mit Sakko und Krawatte korrekt bekleidet, jederzeit ein kompetenter Ansprechpartner. Trotz des prächtigen Wetters sowie Rekordtemperaturen wurde das Angebot des Besuchs der Ausstellung recht gut angenommen. Natürlich hätten es noch mehr Leute sein können, doch wahrscheinlich hatte das Prachtwetter doch noch viele von einem Besuch abgehalten.

                              

       Zur Eröffnung spielte die Blasmusik auf. "Blumenkorner"- Anton weiß immer viele lustige Geschichten. Warum so skeptisch Herr Wirt? Mit ihrer netten und überaus sympathischen Art werden sie weiterhin viele Gäste anlocken.

Für den Nachmittag hatte sich das älteste Dampfschiff auf der Donau, die "Schönbrunn" angesagt. So pilgerten auch wir zur Donaulände um dort die Ankunft der "alten Dame" mitzuerleben. Was zweifellos zu einem Ereignis wurde. Das Schiff wurde mit Klängen der Blasmusik empfangen. Bei der offiziellen Begrüßung nach dem Anlegen am Ybbser Ponton, wurde der Schiffsbesatzung ein riesiges Bild der Stadt Ybbs überreicht. Es wird ganz bestimmt einen Ehrenplatz erhalten. Schiffskarten für die anschließende Schnupperreise stromabwärts etwa bis Pöchlarn erhielt man bei Herrn Böhm. Als das stolze Schiff, gut besucht, aus unserem Blickfeld entschwand, war auch für uns der Tag gelaufen. Mit vielen positiven Eindrücken ging es dann am späten Nachmittag mit der Eisenbahn nach Wien zurück. Was sonst eigentlich etwas negativ aufgefallen ist, das Fehlen jeglicher Information auf diese Ausstellung auf dem Donauradwanderweg. Besonders hier wären Info - Tafeln für die Radler wichtig gewesen. Aber sonst haben die umtriebigen Veranstalter eine ganz tolle Ausstellung zusammengestellt, dessen Besuch sich wirklich lohnt. So wünschen wir ihr, schon aufgrund des Zeit- bzw. Arbeitsaufwandes der liebenswerten Menschen des Kulturvereins OK, viele Besucher. 

                                    

     Die Mitglieder der Blasmusik suchen Schutz im Schatten vor der großen Hitze. Auch die Feuerwehren Ybbs und Sarling erwarten die Ankunft der "Schönbrunn", die am Ponton anlegt. Wo ihnen ein großes Bild überreicht wird. Auch DDSG- Veteranen ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen. Hübsche Mädchen standen zur Begrüßung des 100- jährigen Schiffes bereit.

                                                     

   Alle in freudiger Erwartung auf die "Schönbrunn". Nach dem Festakt ging es mit vielen Passagieren stromabwärts. Für den Kartenverkauf war der rührige Ing. Böhm verantwortlich. Wieder ein Zufall- während des Festaktes passierte das Motorschubschiff "Ybbs" stromaufwärts die gleichnamige Stadt.

 

 

                                        Zusätzliche Ausstellung auf der "Negrelli"

                                           

Zusätzlich zur Ybbser Ausstellung gab es noch eine auf dem ehemaligen Baggerschiff "Negrelli", die man kostenlos besuchen konnte. Die "Negrelli" lag etwas oberhalb vor dem Anlegeponton an der Donaulände.

                                             

                                         

 

                                                                      Bastelbogen für Negrelli

                                                                

                                      

                                                  Einige Bilder vom Ausstellungsschiff sowie Landschaft

 

                                                                                           

 Am 28. September 2012 gab es noch zum Abschluss der Ausstellung eine Sonderführung mit anschließendem Empfang auf der "Schönbrunn". Dazu geladen waren nur die Leihgeber, Mitautoren des tollen Buches, Sponsoren, Presse und Politiker. Am folgenden Samstag führte die "Schönbrunn" Rundfahrten ab Ybbs bis Melk durch. Leider war der Autor dieser Zeilen nicht mehr eingeladen. Die Ausstellung schloss am Sonntag, dem 30. September 2012, nachdem sie von 3 500 besucht worden war.   

 

 

                        Dampfschifffahrt durch den Strudengau

                                               

Der rührige OKAY- Klub aus Ybbs hatte sich am 16. Juni 2013 wieder etwas Tolles einfallen lassen. Diesmal wurde eine Fahrt mit der "Schönbrunn" von Ybbs nach Grein angeboten. Aus diesem Grund war das alte Dampfschiff in Pöchlarn stationiert, wo es nach Ende der Reise auch wieder zurückkehren würde. Unser Plan sah folgendermaßen aus: Um 11.00 wollten wir mit dem Radschiff "Stadt Wien" von Tulln nach Melk fahren, wo die Nibelungen- Sonnwendfeier durchgeführt würde. Wir hatten die Absicht noch am selben Abend mit dem Zug nach Ybbs zu fahren, dort zu übernachten, um dann am nächsten Tag die Dampfschifffahrt mit der "Schönbrunn" mitzumachen. Da aber die Fahrt mit der "Stadt Wien" aufgrund der Totalsperre der Schleuse Altenwörth ausfiel, fuhren wir bereits am späten Nachmittag nach Ybbs. Genächtigt wurde in dem ausgezeichneten Gasthof "HÖLLER- MANG", den wir ja bereits aus dem Vorjahr kannten. Dabei fiel uns auf, dass sich kein Mitglied des OKAY- Klubs sehen ließ, obwohl sich das Klublokal gleich gegenüber dem Gasthof befand. Auch Herr Korner, "Hands- Dampf" in allen Gassen sowie Klubikone war nirgends zu sehen. Der Herr "Florialrat", der sonst immer geschäftig auf- und ab- trippelte, war diesmal nicht präsent. Erst später erfuhren wir den Grund seiner Abwesenheit, er bfand sich im Krankenhaus. Auch von unserer Seite nochmals die besten Genesungswünsche.

                  

  In der historischen Altstadt von Ybbs gibt es viel zu sehen. Sehr zu empfehlen, der beschriebene Gasthof mit einem der freundlichsten Chefs. Ybbs blieb weitgehend vom Hochwasser verschont.

Da es in der Nacht sogar geregnet hatte, befürchteten wir für den Sonntag schon das Schlimmste. Doch ein aufziehender herrlicher Sommertag zerstreute all unsere Befürchtungen. So warteten wir schon knapp nach 10.00 Uhr an der Ybbser Donaulände auf das Auftauchen des Donau - Veteranen. Geschäftstüchtig und emsig verkaufte dort auch Herr DI Böhm vom Okay- Klub die selbst hergestellten netten Schiffskarten, von dem wir gleich freundlich begrüßt wurden. Aus der Ferne war das dumpfe, schiffstypische Geräusch des rhythmischen Klatschen der Schaufelräder beim Eintauchen in die Donauwellen zu hören. Ja, und dann tauchte sie auf, die "Schönbrunn". 102 Jahre Dienst auf der Donau schwammen majestätisch auf den Anlegeponton zu. Noch ein schriller Pfiff aus der Dampfpfeife, ehe man am Ponton anlegte. Wir waren einer der ersten die an Bord gingen. Fast gleichzeitig mit dem Catering- Personal, das hierher beordert worden war. Hielt sich der Ansturm der Ybbser Bevölkerung vorerst noch in Grenzen, kamen in weiterer Folge immer mehr Menschen, die sich dieses Event nicht entgehen lassen wollten. Kurzfristige Aufregung gab es nur, als innerhalb von nur 30 Minuten der Pegelstand der Donau um gleich 30 dm. anstieg. Doch er pendelte sich dann in einem noch tolerierbaren Bereich ein.

                                 

   Majestätisch dampft die "Schönbrunn" heran. Auch die Catering - Crew geht in Ybbs an Bord. Reger Andrang beim Einsteigen, jeder will noch mit. Reger Fahrkartenverkauf durch DI Böhm.

Um Punkt 11.00 Uhr ging es los, bergfahrend wurde als einer der Höhenpunkte die Schleuse Ybbs - Persenbeug passiert. Außer dem Maschinenchef Ing. Hofmann waren alle alten Haudegen der Mannschaft wieder an Bord. Dazu fungierte vorerst ein junger Kapitän als Steuermann, denn wie immer führte Herr Karl alle Manöver durch. Vom Schiff aus konnte man erst so richtig erkennen welche Folgen hier das Hochwasser gehabt hatte. Der Fluss war weit über die Ufer getreten um ganze Landstriche zu überschwemmen. Man musste fast zwangsläufig an die Menschen dort denken, die alles verloren hatten und wieder einmal vor dem Nichts standen.

                              

    Noch immer recht bedrohlich zeigte sich die Wassermenge im Kraftwerkstauraum Ybbs- Persenbeug. Sogar die Radler- Labestation ging unter. Überflutet auch die Insel Wörth im Strudengau.

GREIN erreichte man gegen 13.00 Uhr, wobei das Anlegemanöver nicht ganz nach Wunsch klappte. Ich hatte schon die Befürchtung wir würden den kleinen Yachthafen anlaufen, soweit waren wir vom Anlegeponton weg. Doch als der Chefkapitän helfend einsprang, wurde auch diese Hürde gemeistert. Ja, ja, der "Greiner- Schwall" ist ein Hund! Da hier fast alle Leute von Bord gingen entfiel auch die Rundfahrt, die von Grein aus geplant war. Da wir das Städtchen sowie das Schifffahrtsmuseum auf der Greinburg schon kannten, blieben wir vorerst noch an Bord. Die brütende Hitze trug aber dazu bei, dass wir uns später draußen ein köstliches Eis holten. Dabei galt es aber den richtigen Zeitpunkt dafür abzuwarten, denn die Eisdiele wurde immer wieder von langen Menschenschlangen umlagert. Das war es auch dann schon mit unseren Aktivitäten. Es war einfach zu heiß dafür. Die Wartezeit von fast 3 1/2 Stunden empfanden wir doch als etwas zu lang. Noch dazu wo es an Bord in dieser Zeit weder Speisen noch Getränke gab.

                                          

    Grein ist immer wieder einen Besuch wert. Auch der Mannschaft machte die Hitze schwer zu schaffen.

Überpünktlich um 16.30 Uhr war Abfahrt. Auf der Talreise bewies die "alte Dame" wieder einmal, warum sie einst das schnellste Schiff der weißen DDSG- Flotte gewesen war. Weit vor der offiziellen Ankunftszeit erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt- Ybbs. Nachdem dort noch von der Mannschaft Trinkwasser bebunkert worden war, verabschiedete sich das Schiff mit einer weißen Rauchfontäne in Richtung Pöchlarn. Wobei besonders der Herr Bootsmann beim Ablegemanöver bewies, welch hervorragender Schiffmann er doch war. Sehr geschickt und wendig zeigte sich auch der Herr Rechnungsleger, der ja in seinem Brotberuf Akademiker war. Alle Achtung.

                                       

 Verstärkung der Nautiker durch jungen Kapitän. Im Laufe der Zeit wurde die Mannschaft immer geschaffter. Nur der Chefkapitän hatte bis zum Ende der Reise immer einen Scherz auf den Lippen.

Fazit des Ausflugs: Die "Macher" des OKAY- Klubs haben wieder einen tollen Event zusammengestellt. Besonders DI Böhm ist da zu loben, der fast unermüdlich im Einsatz war. Aber etwas fehlte trotzdem. Der Klub ohne den untriebigen Herrn Korner der Klubikone - einfach unvorstellbar...