Flottenstand

 

                                                             

 

                                                                                                                       

 

 

                                                                                     DER I. DDSG am 31.12. 1964

 

                                                       ZUGSCHIFFE:                         

                                                                          Dampfantrieb, Rad: (Heizölfeuerung)

                                                                                     Dampfer mit Ejektoren

 

 

                                         

                    DS "PERSENBEUG", Flottenstandnummer 336, erbaut 1923 von der Schiffswerft Budapest, CD- Maschine mit 800 PS. 1947 in SDGP- Besitz übergewechselt und unter dem Namen ""Wladiwostok" eingesetzt. Lt. Staatsvertrag am 13.8.1955 wieder zurück zur DDSG bergfahrend auf der oberen Donau Am rechten Bild dümpelt er in der Korneuburger Schiffswerft seinem Ende entgegen. (Sammlung Raffy). Drittes und viertes Bild:  DS "SUPPAN", 1921 von der Schiffswerft Budapest mit der Flottenstandnummer 329  mit DC- Maschine, 800 PS erbaut. Am dritten Bild ist er knapp vor Ankunft bei der Wiener Reichsbrücke zu sehen wo er gerade talfahrend mit Anhang eintrifft. Beide Kamine sind bereits umgelegt. Das vierte Bild zeigt seinem traurigen Zustand  an seinem letzten Liegeplatz in der Schiffswerft Korneuburg, kurz vor seiner Verschrottung. (Sammlung Raffy).   DS "SCHONKA", Flottenstandnummer 341, erbaut von der Schiffswerft Budapest im Jahr 1927. DC- Maschine mit 800 PS. Fünftes Bild, Abfahrt mit Anhang bei der Wiener Reichsbrücke, sechstes Bild ebenfalls in Wien bei Zusammenstellung der Anhangfahrzeuge. Wurde erst am 25.11. 1966 außer Dienst gestellt.

 

                                     

                   DS "SAMSON", 1910 mit der Flottenstandnummer 299 von der Schiffswerft Budapest (Altofen) erbaut, DT- Maschine mit 800 PS. 1914 verkauft, 1928 rückgekauft und 1929 wiederhergestellt. Fuhr im I. Weltkrieg als Minenleger. Beide Bilder zeigen den stählernen Koloss bei der Bergfahrt mit Anhang. Verblieb bis 1968 als letzter seiner Klasse bei der Flotte. Am dritten Bild ist er als Modell zu sehen. Die beiden Schwesterschiffe mit nur einem Kamin. Viertes Bild: DS "INN", Flottenliste 338, erbaut von der Schiffswerft Budapest im Jahr 1924, DC- Maschine mit 550 PS.  DS "ISAR", Flottenstandliste 337, erbaut von der Schiffswerft Budapest 1923, DC- Maschine mit 550 PS. Beide Schiffe wurden aufgrund ihres geringen Tiefgangs und schwachen Maschinenstärke nur auf der oberen Donau verwendet. Wurden gemeinsam am 8.8.1966 außer Dienst gestellt.( letztes Bild Sammlung Dosch).

                  

 

                                                      Motorantrieb, Rad:

                                   

                        MS "GOLIATH", Flottenstandnummer 315 im Jahr 1914 von der Schiffswerft Budapest erbaut, 1940 auf "Westmark" umbenannt. 1956 unter der Nummer 408 von der Schiffswerft Linz umgebaut, sowie auf dieselelektronischen Antrieb umgestellt. Die Maschine stammte von MAN Augsburg, der elektrische Teil wurde von der Firma ELIN Weiz gestellt. Beide Bilder zeigen das Schiff am eisernen Anlegeponton am Wiener Praterkai. (Sammlung Raffy). Bild drei und vier:     MS "KAMMEGG", Flottenliste 400, erbaut von der Schiffswerft Korneuburg 1943, 6 zyl. 4- Takt- Diesel- Maschine von DEUTZ, Köln mit 2x 750 PS. Beide Bilder (Sammlung Raffy) zeigen das Schiff im Wiener Reichsbrückenbereich. Deutlich kann man die Tankfahrzeuge sehen die am Kaisermühlner Ufer abgestellt waren. Das Schiff wurde im Südostverkehr eingesetzt und 1974 verschrottet.  MS "KOLMEGG", Schwesterschiff der "KAMMEGG", erbaut von der Schiffswerft Korneuburg unter der Nummer 399 im Jahre 1943, Neue Maschine von DEUTZ, Köln, 1964, 6 zyl. 4- Takt- Diesel mit 2x 750 PS. Das fünfte Foto zeigt das Schiff ohne Anhang bei der Reichsbrücke, unter die "KOLMEGG" am rechten Bild festgemacht hat. (Sammlung Raffy). War ebenfalls für den Russlandverkehr vorgesehen und wurde 1976 außer Dienst gestellt und verschrottet.

 

                               

                       MS "KRANZEGG", Flottenstandliste 398, erbaut von der Schiffswerft Korneuburg 1943 mit einer 6 zyl. 4 - Takt - Maschine mit 2x 66 PS. Bekam 1964 wie ihre drei Schwesterschiffe "Langegg", "Kranzegg", "Kammegg" 6 zyl. 4 - Takt- Diesel- Maschine von DEUTZ, Köln mit 2x 750 PS. (Sammlung Raffy). Die ersten beiden Bilder Bilder zeigen das Schiff am Ponton Wien- Praterkai. Links stellt sich gerade MS "OSTARRICHI" hinter sie, am rechten Bild sind die in einer Reihe stehenden Zugschiffe "Ostarrichi", "Loisach" und "Puchenau" zu sehen. Die "Kranzegg" wurde 1972 außer Dienst gestellt.   Die nächsten beiden Bilder zeigen MS "LANGEGG", erbaut 1943 von der Schiffswerft Linz unter der Nummer 397, 6 zyl. 4 - Takt - Diesel - Maschine von DEUTZ, Köln, 2x 750 PS. Die Bilder aus der Sammlung Raffy zeigen das Schiff auf der Fahrt zur Nordbahnlände und rechts bei der Ankunft und Abstellung am Wiener Praterkai. Wurde nur im Südostverkehr eingesetzt, und 1970 kassiert.  Auf den letzten beiden Bildern ist MS "RIED", zu sehen.  Flottenstandliste 396, erbaut von der Schiffswerft Korneuburg 1942, 6 zyl. 4- Takt - Diesel- Maschine mit 2x 450 PS von DEUTZ, Köln. Beide Bilder zeigen das Schiff auf der oberen Donau, wo es bis 1969 im Einsatz war.

 

                              

                     MS "RAX", Flottenliste 360, 1917 als "GWINNER" in Regensburg erbaut. War ursprünglich ein Dampfschiff und wurde vom Bayerischen Lloyd Regensburg 1938 erworben. Unter dem neuen Namen "Steiermark" in Dienst gestellt und nach dem Umbau 1941 von der Firma DEUTZ, Köln mit 6 zyl. 4- Takt- Diesel- Maschine mit 2x 375 PS hauptsächlich auf der oberen Donau verwendet. 1968 außer Dienst gestellt. (Beide Bilder Sammlung Raffy). Die nächsten beiden Bilder zeigen  MS "Korneuburg", Ex "RIGA", unter der Flottenstandnummer 407 in der Korneuburger Schiffswerft 1955 überholt, kam am 13.8.1955 lt. Staatsvertrag an die DDSG. Maschinen von MAN, Augsburg, 6 zyl, 4- Takt- Diesel- Maschine mit 2x 630 PS. War das stärkste der Motorantrieb- Schraubenschiffe. Das linke Bild zeigt das Schiff angeheftet neben dem so genannten "Russland- Ponton. Hier hielten die im Südost- Verkehr eingesetzten Schiffe ihre zweitägigen Stehtage ab, ehe man nach Russland aufbrach. Daneben steht der nächste "Russlandfahrer", ein Schaufelradschiff (wahrscheinlich die Kranzegg). Rechts ist die "Korneuburg" bei Abfahrt im Bereich Wien zu sehen. Das Schiff wurde 1972 verkauft. Beide Bilddokumente einer schon längst vergangenen Zeit stammen aus der Sammlung Raffy. Auf den letzten beiden Bildern zu sehen:  MS "OSTARRICHI", erbaut 1949 von der Schiffswerft Linz mit der Flottenstandnummer 401. 6 zyl., 4 Takt - Diesel- Maschine mit 2x 500 PS von der Firma DEUTZ, Köln. Beide Fotos stammen aus der Sammlung Raffy und zeigen das Schiff bei Manöver beim Wiener Praterkai. Das rechte Bild stammt kurz nach Indienststellung, 1975 Verkauf an ZKAM, Bratislava. Als Ö. B. S.- Schiff kam es 1962 an die DDSG

 

                              

                    MS "ISPER", Flottenstandnummer 413, im Jahr 1960 von der Schiffswerft Korneuburg erbaut. Maschine von DEUTZ, Köln, 6 zyl. 4- Takt - Diesel- Motor mit 2x 500 PS. Wieder zwei besonders schöne Aufnahmen aus der Sammlung Raffy, die das Schiff beim Lokaldienst in Wien zeigen. Am rechten Foto dreht die "ISPER" gerade vom Kaisermühlner Abstellplatz kommend, zu ihrer Talfahrt um. Zum Beweis für die enge Zusammenarbeit mit der deutschen Schifffahrtsgesellschaft B. L. sollten hier die zwei Tankkähne die man im Anhang führt, dienen. Das Schiff wurde 1975 an "Hydrotehna", Zagreb, verkauft. Bild zwei und drei:   MS "SCHWARZA", 1963 von der Schiffswerft Korneuburg erbaut, Nr. 419, 6 zyl, 4- Takt - Diesel - Motor mit 2x 500 PS von DEUTZ, Köln. Wieder zwei gelungene Aufnahmen aus der Sammlung Raffy, links zu Berg, rechts talfahrend mit zwei Schleppkähnen bei überaus kurzem Schleppseil. Am Kommando ist sogar, neben dem Steuermann sitzend, der Kapitän zu sehen. Vorletztes und letztes Bild:   MS "SCHWECHAT", Flottenstandnummer 414, erbaut von der Schiffswerft Korneuburg im Jahr 1960, Maschine von DEUTZ, Köln, 6 zyl, 4- Takt - Diesel- Motor mit 2x 500 PS. Links beim Stapellauf vom linken, schon längst nicht mehr existierenden Stapel. Am gegenüberliegenden Stapel ist ein Dampfzugschiff zusehen, davor steht ein Lastkahn. Rechts ist das Schiff gerade in die rechte Schleusenkammer des Kraftwerks Ybbs - Persenbeug eingefahren. Am Bug sind Leute ihrer damaligen Besatzung zu sehen. Wurde 1978 an D. L., Sisak, verkauft.

 

                              

                     MS "THAYA", von der Schiffswerft Korneuburg erbaut 1961 unter der Flottenstandnummer 417, 6 zyl. 4- Takt- Diesel- Motor mit 2x 500 PS von DEUTZ, Köln. Das linke Bild stammt aus der Sammlung Raffy, und zeigt das Schiff bergfahrend nach der Stadlauer Brücke. Rechts ist die "THAYA" am Stapel in der Korneuburger Schiffswerft aufgedockt. Immer wieder ein großartiges Erlebnis. Bild zwei und drei:  MS "TRAISEN", Flottenstandnummer 412, von der Schiffswerft Korneuburg im Jahre 1958 erbaut, Maschine DEUTZ, Köln, 6 zyl, 4 - Takt - Diesel- Motor mit 2x 500 PS. Das linke Bild (Sammlung Brandenburg) zeigt das Schiff bei der Werft- Probefahrt im Mai 1958 vor Korneuburg, wo sich alle maßgeblichen Herren an Deck und Kommando versammelt hatten. Rechts ist die "Traisen" mit Anhang bergfahrend unterwegs. Die Zillenkräne sind hinausgedreht, und die Motorzille zu Wasser gelassen. Zum Zeichen dafür, dass bei überlangen Schleppseilen das Essen für die Schlepplotsen mit der Motorzille zu den Anhangfahrzeugen gebracht werden musste. Das Schiff wurde 1976 an DOKA- Österreich verkauft. Bild fünf und sechs:  MS "DR. KARL RENNER", Flottenstandnummer 402, Erbaut von der Schiffswerft Linz 1951, 6 zyl., 4- Takt - Diesel- Maschine mit 2x 450 PS von der Firma DEUTZ, Köln. Wieder zwei Bilddokumente aus der Sammlung Raffy, wobei am linken Bild der weiß gestrichene Bug auffällt. Rechts prangt nur noch der Name in weißer Farbe. Besonders auf diesem Foto fällt die Ähnlichkeit des Schiffes mit der "Ostarrichi" auf. "Dr. Karl Renner" kam ebenfalls als Ö. B. S. - Schiff 1962 zur DDSG, und wurde 1972 an "Hydrotehna, Zagreb verkauft.

             

                                  

                   MS "FREUDENAU", erbaut im Jahre 1942 von der Schiffswerft Linz unter der Flottennummer 391. 1966 neue Motoren von DEUTZ, Köln, 6 zyl. 4 - Takt - Diesel- Motor mit 2x 550 PS. Nachdem es viele Jahre nur auf der oberen Donaustrecke unterwegs war, wurde es vor seiner Außerdienststellung sogar im Südostverkehr zwischen Wien und Izmail eingesetzt. Bild drei und vier:    MS "PUCHENAU", Ex "Kronstadt", Ex "Bremen), erbaut von der Deggendorfer Werft und Eisenbahn Gesellschaft 1942, Nr. 406. Kam am 13.8.1955 lt. Staatsvertrag zur DDSG. 1966 neue Motore von DEUTZ, Köln, 6 zyl. 4- Takt - Diesel- Motor mit 2x 550 PS. Im Flottenstand von 1964 Maschine noch wie folgt angegeben: 4 zyl., 2 - Takt - Diesel - Motor von der Firma SULZER, Winterthur mit 2x 400 PS. Das rechts Bild (Sammlung Raffy) zeigt das Schiff bei der Talfahrt auf der oberen Donau, wo das Schiff in der Hauptsache seinen Dienst versah. Erst später wurde es, wie ihr Schwesterschiff "Freudenau", auch im Russland- Verkehr eingesetzt. Am rechten Bild ist es aufgedockt in der Korneuburger Schiffswerft im Winterstand 1970/71 zu sehen. Zufällig davor auch ihr damaliger Bootsmann. Die beiden letzten Bilder zeigen    MS "DÖBLING", Flottenstandliste 415, erbaut von der Schiffswerft Korneuburg 1961, 8 zyl, 4- Takt- Diesel Maschine DEUTZ, Köln, mit 2x 375 PS. 1974 verkauft an D. L. Sisak. (Sammlung Raffy). Obwohl das Schiff nach einem Wiener Gemeindebezirk benannt war, wurde es nur auf der oberen Strecke zwischen Linz und Regensburg eingesetzt.

 

                                    

                  MS "WÄHRING", erbaut im Jahr 1961 von der Schiffswerft Korneuburg, Nr. 418, Motoren DEUTZ, Köln, 8 zyl. 4- Takt - Diesel - Maschine mit 2x375 PS. Links eine Sommeraufnahme von der oberen Donau wo das Schiff seinen Dienst versah (Sammlung Raffy), rechts im Lokaldienst in Linz. Das Schiff wurde 1974 an D. L. Sisak verkauft. Bild zwei und drei:     MS "LOISACH", Flottenstandnummer 380, erbaut von der "Hitzler"- Werft in Regensburg 1941, 6 zyl. 4- Takt - Diesel Maschine von DEUTZ, Köln mit 2x 375 PS. 1970 verkauft an D. L. Sisak, wo sie unter dem Namen "Promina" in Dienst gestellt wurde. Beide Aufnahmen Sammlung Raffy. Die beiden letzten Bilder zeigen  MS "PIELACH", erbaut 1942 von "HITZLER"- Regensburg Nr. 385, 6 zyl. 4 - Takt- Diesel- Motor, 2x 375 PS. 1970 an "FOKA", Budapest verkauft. MS "STUBACH", Flottenstandnummer 387, erbaut 1942 von "Hitzler"- Regensburg, Maschine DEUTZ, Köln, 6 zyl. 4- Takt - Diesel- Motor mit 2x 375 PS. Verkauft 1971 an "FOKA", Budapest. Beide Schiffe wurden nur im Linzer Raum als Lokalschiffe verwendet.

 

                                                    

                  MS "WEICHSEL", Erbauer Werft Brandenburg, Havel 1937 unter der Flottennummer 366, übernommen von der Schlesischen Dampfer Camp. gebaut als "Albert THIELECKE" ab 1945 unter "WEICHSEL". 6 zyl. 4 - Takt - Diesel Maschine DEUTZ, Köln mit 2x 270 PS. 1968 verkauft. Wurde nur auf der oberen Donau zwischen Linz und Regensburg eingesetzt. Rechts: MS "KASTOR", 1952 von der Schiffswerft Linz unter der Nr. 403 erbaut. DEUTZ Maschine, 6 zyl. 4 - Takt - Diesel mit 3x 105 PS. Kam als Ö. B. S . -Schiff 1962 an DDSG, 1972 verkauft an Hydrotehna - Zagreb. Auch für die obere Donau konzipiert. Bild drei und vier: MS "POLLUX", Schwesterschiff des "KASTOR". Flottenstandnummer 404, erbaut von der Schiffswerft Linz 1952. 6 zyl, 4- Takt - Diesel - Motor von DEUTZ, Köln, mit 3x 105 PS. Kam ebenfalls als Ö.B.S. - Schiff 1962 zur DDSG, und wurde 1970 an "FOKA" Budapest verkauft. MS "MAX", wurde 1953 von der OÖ- Landesregierung gekauft. Erbauer und Baujahr unbekannt. 6 zyl, 4- Takt - Diesel- Maschine von "DEUTZ" Köln mit 105 PS. Stand lange Zeit neben dem Anhangfahrzeug des Schulschiffs in der Korneuburger Schiffswerft, und wurde 1965 verschrottet.( Ein besonders schönes Bild aus der Sammlung Dosch).

 

               

                                   Frachtschiffe: Motorantrieb - Schraube:

 

                                            

        Links MGS "ALTENBURG", 1964 erbaut von der Schiffswerft Linz unter der Nr. 420. 8 zyl., 4 Takt - Diesel- Maschine mit 1x 960 PS von MAN, Augsburg. 1260,26 Eichtonnen. Auf dem Bild ist der Selbstfahrer mit einem alten Lastkahn der Serie 67 zu sehen. Rechts MGS "HOLLENBURG", Flottenstandnummer 421, erbaut von der Schiffswerft Linz im Jahr 1964, 8 zyl, 4- Takt - Diesel- Motor von MAN, Augsburg mit 1x 960 PS, Eichtonnen 1262,20. Weiterer Typ der "Burg- Klasse", die auf der oberen Donau erprobt wurden. Bild drei und vier: MGS "HAINBURG", 1912 als "ÜBIGAU" von Übigau Regensburg erbaut. 1939 neue Motore von DEUTZ, Köln, 6 zyl, 4- Takt- Diesel- Motor. 2x 220 PS, 1971 verkauft. Das Bild zeigt ihm mit einem beladenen Lastkahn zu Tal auf der oberen Donaustrecke. Rechts Bugsiertrecker "GNOM", erbaut 1961 von der Schiffswerft Korneuburg . Nr. 416, 8 zyl, 4- Takt- Diesel Maschine mit 2x 135 PS von MAN, Augsburg. War das erste Schiff, das mit einem Voith- Schneider - Propeller ausgerüstet wurde, mit dem man auch seitlich lavieren konnte. Zuerst auf der oberen Donau zwischen Linz und Regensburg eingesetzt, dann zum Lokaldienst im Ölhafen Wien- Lobau abkommandiert. Das rechte Bild zeigt ihn bei seinem neuen Arbeitsplatz.    

                                                   

                                    Güterkähne:

Legende:

V = Schüttgutkahn,        II = Kähne mit Dach        X = derzeit ohne Lukenabdeckung        & = Roll - Lukendeckel        / = Eisendeck mit großen Luken        h = Tankkähne mit Heizschlangen, normale Ausführung

kh = Tankkähne mit Heizschlangen, gekürzte Ausführung

                                                                                                   

               
 / 12501  V 10101  / 10020  / 10053  / 10075  /X 67139  ( 67276 )  X 65153
 / 12502  V 10102  / 10023  / 10054  / 10076  /X 67140  ( 67277 )  X 65161
 / 12503  V 10103  / 10025  / 10055  / 10077  IX 67142  ( 67278 )     65171
 / 12504  V 10104  / 10026  / 10056  / 10078  /X 67143  ( 67279 )     65176
 / 12505  /  10001  / 10029  / 10057  /X 9501      67145    67282  X 65190
 / 12506  /  10002  / 10030  / 10058  /X 9502      67153  X 67284  X 65195
 / 12507  /  10003  / 10031  / 10059  /X 8301  X  67163  X 67290  X 65202
 / 12508  /  10004  / 10032  / 10060  X  6706  X  67165  /X 6502     65204
 /& 12509  /  10005  / 10037  / 10061      6709  X 67167  /X 6507  X 65215
 /& 12510  /  10006  /X 10040  / 10062  X  6719  IX 67181  /X 6508  X 65217
 /& 12511  /  10007  IX 10041  / 10063  X 6720  X 67185  /X 6512  /X 65224
 /& 12512  /  10008  /X 10042  / 10064  /X 6724   67194  /X 6518  X 65233
 /& 12513  /  10009  /X 10043  / 10065  /X 6747   67201  /X 6524  X 65234
 /& 12514  /  10010  /X 10044  / 10066  ( 6750 )  X 67223   6525  X 65242
 /& 12515  /  10011  / 10045  / 10067  ( 6752 )  X 67225  /X 6530  
 /& 12516  /  10012  / 10046  / 10068  ( 6753 )  X 67226   ( 6532 )  X 6006
 /& 12517  /  10013  / 10047  / 10069  ( 6755 )   67227  /X 6538  X 6007
 /& 12518  /  10014  / 10048  / 10070  ( 6758 )  X 67228   6566  
 /& 15519  /  10015  / 10049  / 10071  ( 6763 )  X 67232  /X 6591   ( 5801 )
   /  10016  / 10050  / 10072  X 6774  X 67241  X 65104   ( 5802 )
   /  10017  / 10051  / 10073    6785  X 67243  X 65109   ( 5803 )
   /  10018  / 10052  / 10074  ( 6786 )  X 67247  /X 65113   ( 5806 )
         /X 6799  X 67249   65123  
         X 67103  X 67250  /X 65126  /X 5705
         X 67106   67253  X 65142  /X 5709
          67111   67257  X 65147    5713
          67123  /X 67259    /X 5714
            67266   ( 5006 )  X 5718
           X 67292   ( 5009 )  /X 5719
              ( 5010 )  /X 5727
              ( 5012 )   5728
              ( 5015 )   IX 5731
              ( 5016 )  
              ( 5020 )  
               
             II 3205  
In Miete von SFl            
BEARN II NAVARRE II SAMBRE II SAONE II        
               

                                             

      Links die noch händisch aufwindbare Ankerwinde eines Schleppkahn der 65- Klasse mit schweren geschlossenen Lukendeckel, die in mühevoller Kleinarbeit von der Schleppbesatzung ebenfalls händisch, Deckel für Deckel geöffnet werden mussten. Rechts sind zwei Tankkähne der 97- Klasse, abgestellt im Freudenauer Vorhafen zu sehen. (Beide Bilder stammen aus der Sammlung Raffy).

  

Tankkähne:

h II 873, 6 Tonnen  
h XI 791,5 t  
h XII 798,5 t  
h XIV 796,6 t  
  XVI 1.047,7 t  
  XIX 1.048,9 t  
  XX 1.052,1 t  
  XXIX 1.053,9 t  
Die Tankkähne mit den römischen Ziffern waren bei den
SL (Schlepplotsen)  wegen dem schweren Ruder gefürchtet
       
  9701 9001 10801
  9706 9002 10802
kh 9708   10804
h 9711 8502 10805
kh 9713 8504 10806
  9714 8505 10807
kh 9715   10808
h 9716 8017 10810
  9721   10812
h 9725 5602  
  9733    
  9734    
  9738    
kh 9739    
  9746    
  9750    
  9752    
h 9756    
  9757    
h 9758    
  9760    
h 9761    
h 9764    
  9765    

                               

 Besonders gefürchtet war bei den Schlepplotsen die Tankkähne mit den römischen Ziffern. Augrund des schweren Steuerrades, der in mühevoller Handarbeit zu bedienenden Ankerwinde, sowie der desolaten Drahtseile mit denen die Aufklampfmanöver durchgeführt werden mussten. Außerdem durfte auf den Fahrzeugen nicht geheizt werden, was im Winter noch erschwerend hinzukam. Man kann sich also durchaus vorstellen was die Schlepplotsen (im Volksmund auch scherzhaft "Bremser" genannt) erwartete wenn man ein solches Fahrzeug im Anhang hatte. Beide Bilder (Sammlung Raffy) zeigen Tank XIV bei seinem Einladehafen Wien- Lobau. Links mit geworfenen Anker, rechts ist die karge Unterkunft und der spartanisch eingerichtete Ruderstand gut zu erkennen.

  Bunkertankkähne:                        Schwimmende Anlagen:                            Schwimmende Verladeanlagen:

                 PB 1                                                  Schulschiff 1                                                                SV 11

                 PB 2                                                  Hilfsobjekt EL 72                                                         SV 13

               GK 5002                                                                                                                                   SVA 24

                                                                                                                                                                  SVA 25

 

      Schwimmende Werkstätten:                             Schwimmende Materiallager:                        Pontone:

             Nr. 1                                                                                 SML Nr. 1                                                      EP 10

           10033                                                                                                                                                        EP 97      EP 126

           Hilfsobjekte A5 67192                                                                                                                             EP 130     EP 177

                                                                                                                                                                               EP 223

                                                       Rohrpontone:

                    RP I    RP II    RP III    RP VI    RP VII    RP VIII    RP XIII    RP XX    RP XXV    RP XXVI    RP XXXI    RP XXXVI    RP XLII

                    RP XLIV    RP XLVI    RP L    RP LVIII    RP LX    RP LXII    RP LXI    RP LXIII    RP LXIV    RP LXV    RP LXVI    RP LXVII

                    RP LXVIII    RP LXIX    RP LXX    RP LXXI

 

               Güterkahn - Kategorien              

12.500- er, gedeckt 19
10.100-er, offen 4
10.000-er, in Miete, gedeckt 4
10.000-er, gedeckt 61
10.000-er, ohne Lukenabdichtung 5
9.500-er, ohne Lukenabdichtung 2
8.300-er, ohne Lukenabdichtung 1
6.700-er, gedeckt 13
6.700-er, offen, ohne Abdichtung 43
6.500-er, gedeckt 36
6.500-er, offen 27
6.000-er, ohne Lukenabdeckung 2
5.800-er, offen 4
5.700-er, gedeckt 2
5.700-er, offen 7
5.000-er, offen 7
3.200-er, gedeckt  
insgesamt 208 Fahrzeuge

                                       Tankkahn - Kategorien:

Tankkähne ohne Heizschlangen 33
Tankkähne mit normalen Heizschlangen 11
Tankkähne mit gekürzten Heizschlangen 4
insgesamt 48 Fahrzeuge

 

   Anhang Zusammenfassung:

                                       

Güterkähne 204
Tankkähne 48
Schulschiff 1
Schwimmende Verladeanlagen 4
Schwimmende Hilfsobjekte 2
Pontone 35
Güterkähne in Miete 4
Bunkertankkähne 3
Schulschiffhilfsobjekt 1
Schwimmende Werkstätten 2
Schwimmende Materiallager 1
Gesamt: 305

 

   Allgemeine  Zusammenfassung:

32 Zugschiffe mit 26. 535 PS
3 Frachtschiffe mit 2. 360 PS
10 Fahrgastschiffe mit 6. 155 PS mit einem Fassungsraum für 8.939 Personen
1 Bugsiertrecker mit 270 PS
46 Selbstfahrer mit 35.320 PS, mit 3.077,4 Ladungsvolumen

 

                               

             Fahrgastschiffe, Dampfantrieb- Rad:(Heizölfeuerung)

 

                                   

               DS "FRANZ SCHUBERT", 1913 erbaut unter der Bezeichnung "Herzogin von Hohenberg" vom Stab. Tech. Linz, Nr. 310. DC- Maschine von Gebr. Sachsenberg, Rosslau a. d. Elbe, 740 PS, zugelassen für 1250 Personen, 1933 abgebrannt, 1934 umgebaut, 23.6.1971 nach Maschinenschaden außer Dienst. Beide Bilder (Sammlung Raffy) zeigen das Schiff bei der Anfahrt zum Kraftwerk Ybbs - Persenbeug. Bild drei und vier:  DS "JOHANN STRAUSS", erbaut vom Stab. Tech. Linz 1913 unter der Nr. 309 noch als "Erzherzog Franz Ferdinand", DC- Maschine von Gebr. Sachsenberg, Rosslau a. d. Elbe, 740 PS, zugelassen für 1400 Personen. 1945 in Linz gesunken durch einen Bombentreffer. Wieder gehoben, da aber das Wrack unbrauchbar, die Maschinen aber noch funktionstüchtig waren, wurden sie in den Rumpf der "GREIN" eingebaut, und so ein ganz neues Schiff geschaffen. Beide Aufnahmen (Sammlung Raffy) zeigen das Schiff im Bereich der Wiener Reichsbrücke. Die letzten beide Bilde zeigen   DS "BUDAPEST", 1912 unter der Flottenstandnummer 304 von der Schiffswerft Budapest erbaut, DC- Maschine mit 710 PS, zugelassen für 1400 Personen. 1951 auf Ölfeuerung umgestellt, und am 2.10.1968 außer Dienst gestellt. Das markanteste an dem Schiff war jahrelang ihr Holzaufbau. Beide Fotos aus der Sammlung Raffy zeigen die "Budapest" im planmäßigem Linienverkehr zwischen Wien- Linz- Passau.

                                                     

                    DS "SCHÖNBRUNN", erbaut 1912 unter der Nr. 305 von der Schiffswerft Budapest, DC- Maschine mit 710 PS, zugelassen für 1400 Personen. Am linken Bild steht das Schiff vor der Wiener Passagierhalle zur Abfahrt bereit. Deutlich ist im Hintergrund das Büro des Hafenkapitänat Praterkai, sowie der Kran zu sehen. Am rechten Bild hat die "Schönbrunn" gerade von Wien abgelegt. Hier sieht man wie die Matrosen die ausgelassenen Seile aufs Schiff bringen. Zwei Zeitdokumente aus der Sammlung Raffy. Bild drei und vier:    DS "HEBE", die Legende unter den Dampfschiffen. 1905 erbaut von der Schiffswerft Budapest (Altofen) unter der Nr. 296, O- C- Maschine mit 515 PS, zugelassen für 750 Personen. War meistens im Lokalverkehr im Wiener Donaukanal oder im Wachau- Verkehr zwischen Melk und Krems eingesetzt. Das linke Bild zeigt das Schiff in der Wachau, auf der rechten Ansichtskarte fährt man gerade, im Zuge einer Ausflugfahrt, von Hainburg ab. 

 

                                                      Motorantrieb, Rad:

 

                                          

                MFS "STADT PASSAU", 1940 erbaut von der Schiffswerft Korneuburg unter der Flottenstandnummer 355, Maschine von SULZER, Ludwigshafen 8 zyl., 4- Takt- Diesel mit 2x 460 PS. zugelassen für 1400 Personen. Beide Bilder aus der Sammlung Raffay zeigen das Schiff in einer Schleusenkammer. Links talfahrend in Ybbs - Persenbeug, rechts bergfahrend nach Passau. Bild drei und vier:   MFS "STADT WIEN", erbaut von der Schiffswerft Korneuburg im Jahr 1939, Nr. 349. Maschine SULZER, Winterthur, 8 zyl., 4 - Takt - Diesel- Motor mit 2x 460 PS, zugelassen für 1400 Personen. Das linke Bild zeigt das Schiff bergfahrend nach Stein, das rechte (Sammlung Raffay) beim Ponton bei der Wiener Reichsbrücke.

 

                                                                          Fahrgast- Motorboote:

 

                                 

                  Donaubus "MARIA", 1957 erbaut von der Schiffswerft Korneuburg unter der laufenden Nummer 411. 8 zyl. 4- Takt Diesel- Motore von MAN, Augsburg mit 2x 150 PS, 113 Passagiere. Links aus der Sammlung Raffay unterhalb der Wiener Reichsbrücke abfahrend, rechts aus der Sammlung Fürst auf einer DDSG- Ansichtskarte. Stand für die beliebten Donaukanal- Rundfahrten zur Verfügung.   Bild drei Donaubus "KRIEMHILD", der im Wachau- Lokalverkehr eingesetzt war, Bild vier "JULIANE", schon mit ihrer neuen Bezeichnung "Montafon" in Vorarlberg.        

  Kiellegung Stapellauf Ablieferung
Maria 12. 2. 1957 8.4.1957 3.5.1957
Juliane 12. 2. 1957 12. 4. 1957 8. 5. 1957
Kriemhild 1. 3. 1957 25. 4. 1957 28. 5. 1957

 

                                                                                                                     

                                                                         

                                                                  Werbeplakat der DDSG für Donaureisen in den 1960- Jahren.

                                  

 

 

                                           Die Personenschifffahrt 1973 (aus dem "Donau- Kurier")

Im Frühling wurde die Personenschifffahrt fahrplanmäßig eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt konnte nach den vorliegenden Buchungen durchaus mit einer zufrieden stellenden Saison gerechnet werden. Ziffernmäßig zeigt sich nun für das erste Halbjahr, das heißt in der Personenschifffahrt die Monate April, Mai, Juni folgendes Bild:

  1972 1973
Wien - Passau - Wien 62 083 59 048
Linz - Passau - Linz 11 206 --
Donaubus Linz -- 5 866
Donaubus Linz - Melk - Linz 2 083 --
Melk - Grein - Krems - Melk -- 29 730
Melk - Krems - Melk 11 292 --
Wien - Melk - Wien 24 762 --
Donaubus Wien 8 646 11 640
Wien - Linz - Wien (Delphin) 3 522 --
Sonderfahrten:    
Personenschiffe 31 034 29 705
Donaubusse 5 429 2 500
"Delphin" 257 --
zusammen April, Mai, Juni 160 314 138 489

Um die Ergebnisse vergleichen zu können, muss allerdings dem Umstand Rechnung getragen werden, dass DFS "Johann Strauß" und TFB "Delphin" in der heurigen Saison nicht mehr zur Verfügung standen. Werden daher vom Halbjahresergebnis 1972 die in den von diesen Schiffen bedienten, 1973 aber aufgelassenen Relationen beförderten Personen in Abzug gebracht, ergibt sich ein korrigiertes vergleichbares Halbjahresergebnis 1972 von 124.089 Fahrgästen. Wird diese korrigierte Zahl den Ergebnissen 1973 gegenüber gestellt, zeigt sich erfreulicherweise, dass die Beliebtheit der Donaureisen tatsächlich weiterhin im Zunehmen begriffen ist. Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, als im Mai 1973 die Aufrechterhaltung des Verkehrs durch hohe Wasserstände ernstlich in Frage gestellt war. Kaum hatte sich der Wasserstand normalisiert, wurde der Personenverkehr von einem Elementarereignis anderer Art in Mitleidenschaft gezogen, der Maul - und Klauenseuche. Über Empfehlung der nö. Landesregierung konnten einige Wochen lang Sonderfahrten und Schulausflüge gar nicht durchgeführt werden, was z. B. im Juni zu einem Frequenzrückgang gegenüber dem Vorjahr von mehr als 20.000 Fahrgästen führte. Nach Normalisierung der Verhältnisse konnten aber bereits im August nahezu 12.000 Fahrgäste mehr als im Vorjahr befördert werden. Wenn die Witterung weiterhin einigermaßen günstig bleibt, wird daher die Saison 1973 die in sie gesetzten Erwartungen rechtfertigen.

Insgesamt wurden in der Saison 406.084 Fahrgäste befördert, so dass ein erfreuliches Ansteigen der Frequenz verzeichnet werden kann. Obwohl das im September eingetretene Niederwasser die Personenschifffahrt ebenfalls behinderte. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass bei derartigen Frequenzen die vorhandene Flotte bis ans Äußerste ausgelastet ist, worunter zweifellos die Bequemlichkeit der einzelnen Fahrgäste leiden muss. Dies zeigt sich besonders auf dem auf der verlängerten Wachau - Route eingesetzten MFS "Austria". Das Fahrzeug beförderte in 146 Fahrten insgesamt 84.000 Passagiere, davon 70.745 in der Talrichtung! Bei jeder Talfahrt befanden sich also rund 500 Fahrgäste an Bord. Oft war bereits in Melk die zulässige Höchstanzahl an Fahrgästen erreicht, so dass Passagiere abgewiesen werden mussten. Der Beweis für den dringenden Bedarf nach einem größeren Schiff für diese Route ist daher in der Praxis eindeutig erbracht worden.

Der gemeinsam von der tschechoslowakischen Schifffahrtsgesellschaft und der DDSG eingerichtete Gemeinschaftsverkehr mit dem Tragflügelboot "Raketa" hat zufrieden stellende Ergebnisse erbracht.

In der Bundesrepublik Deutschland sind allein 520 Fahrgastschiffe im Einsatz, auf der Donau nur 141, davon nur 8 unter österr. Flagge. Selbst diese kleine Flotte ist zum Großteil veraltert. Die Durchführung des beschlossenen Neubauprogramms ist daher unerlässlich, will Österreich nicht im Personenverkehr auf der Donau zur Bedeutungslosigkeit herabsinken.

                                                                                                                                  

              Zwei Einheiten aus der bereits überalterten DDSG- Passagierschifffahrtsflotte. Links die "Stadt Passau" und rechts, nach dem Ausscheiden der "Hebe", das einzige Dampfschiff der DDSG "Schönbrunn".

 

 

                                                                            

  Die weiße Schifffahrt 1975 - 1976 ("Donau - Kurier" Dezember 1975)

Die Schifffahrtssaison 1975 war durch das Hochwasser gekennzeichnet, welches gerade in den Sommermonaten die Personenschifffahrt auf der oberen und mittleren Donau ernsthaft beeinträchtigte. So wurde in Wien erstmals seit 10 Jahren wieder ein Pegel Reichsbrücke 810 erreicht. Der Rückgang gegenüber 1974 von insgesamt 28.113 Fahrgästen ist hauptsächlich auf diesen als höhere Gewalt zu bezeichnenden Umstand zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der Beeinträchtigungen, mit denen die weiße Flotte zu kämpfen hatte, kann das erzielte Ergebnis von 367.662 Fahrgästen als durchaus beachtlich bezeichnet werden. Nach Relationen ergibt sich folgende Verteilung:

Wien - Passau - Wien 190 780
Passau - Linz - Passau 5 783
Melk- Grein - Krems - Melk 85 400
Sonderfahrten: 58 751
Sonderfahrten Donaubus 6 784
Donaubus- Rundfahrten Wien 19 360
"Theodor Körner" Südostverkehr 804
Zusammen: 367 662

Besonders unangenehm waren die Auswirkungen des ungewöhnlichen Wasserstandes für die mit MFS "Theodor Körner" geplanten Langstreckenfahrten. Bereits die erste bis ans Schwarze Meer geplante Reise musste abgesagt werden. Als Ersatz wurde ein improvisiertes Programm auf der oberen Donau unter dem Motto "Lernt Österreich von der Donau aus kennen - mit Anschlussprogramm Ungarn" und "Jubiläumsfahrt 10 Jahre Theodor Körner" angeboten. Von dieser Möglichkeit machten die Fahrgäste Gebrauch, deren ursprüngliches Buchungsmotiv der reine Erholungswert einer Donaureise war. Wer allerdings effektiv die Donaulandschaft in bestimmten Bereichen kennenlernen wollte, ließ sich kaum zur einer Ersatzlösung motivieren. Erfreulich ist, dass trotz äußerst knapper Vorbereitungszeit das Ersatzprogramm zur vollsten Zufriedenheit abgewickelt werden konnte. Aufgrund des lange anhaltenden Hochwassers musste auch die zweite Reise an die untere Donau etwas abgeändert werden, und zwar wurde der Aufenthalt auf der obere Donau im Bereich Wien - Passau verlängert, um dem Hochwasser Zeit zum Abfließen zu geben.

Nach Indienststellung vom MFS "Wachau" war MFS "Austria" im Monat September erstmals seit einigen Jahren wieder als Lokalschiff zwischen Linz und Passau im Einsatz. Die Anfangsfrequenz von 5.783 Fahrgästen kann angesichts der ausländischen Konkurrenz im Passauer Raum als viel versprechend bezeichnet werden.

In der Zeit vom 4. Mai bis 14. September wurde mit einem Tragflügelboot der CSPD ein Gemeinschaftsverkehr Bratislava - Wien - Bratislava abgewickelt. Gemeinsam mit der MAHART fand deren Motorfahrgastschiff "Tancsics" für "Dreiländerfahrten" von Wien in den tschechoslowakisch - ungarischen Grenzraum Verwendung. Besonders von dieser Möglichkeit machte das Publikum gerne Gebrauch, so dass zahlreiche Fahrten ausgebucht waren. In ihrer Funktion als Agent der russischen Schifffahrt für deren Kabinenschiffe konnte die DDSG steigende Buchungen und beste Auslastung trotz nunmehr 10 Monate andauernder Saison feststellen. Auch das Ergebnis des Fahrkartenverkaufs für die zwischen Budapest und Wien eingesetzten ungarischen Tragflügelboote "Siraly" und "Solyom" hat sich verbessert.

Der bereits fertig gestellte Fahrplan 1976 weist nicht unerhebliche Neuerungen auf. Die einschneidendste ist die Aufgabe des durchgehenden Verkehrs Passau - Wien und dessen Brechung in Linz. Die Errichtung eines weiteren Donaukraftwerks in Altenwörth hat es mich sich gebracht, dass bei annähernd gleich bleibender Stationszahl die Strecke Passau - Wien nicht mehr in einem Tag bewältigt werden kann. Die Talfahrt von Passau nach Wien wird nunmehr um 14.30 Uhr angetreten, wobei das Schiff in Linz um 19.30 Uhr anlangt. Nach dortiger Nächtigung wird die Fahrt um 10 Uhr am nächsten Tag fortgesetzt und abends um 19.30 Uhr Wien erreicht. Die Rundreise Wien - Passau - Wien nimmt weiterhin nur 3 Tage in Anspruch. MFS "Theodor Körner" wird 4 Reisen Wien - Budapest- Wien, 3 Reisen Passau - Wien - Budapest- Passau und eine Fahrt Wien - Schwarzes Meer - Wien unternehmen. Da die Fahrpreise je nach Kabine und Strecke zwischen 2.700 und 12.600 Schilling ( Kabine und 4 Mahlzeiten täglich) liegen, kann von einem breit gefächerten Angebot gesprochen werden.

MFS "Austria" wird während der ganzen Saison zwischen Linz und Passau im Einsatz sein, seinen Stützpunkt aber im Hinblick auf die Konkurrenzsituation in Passau haben, d. h. das Schiff nächtigt dort. Zum Schluss noch die unangenehmste Komponente der Vorschau auf die Personenschifffahrt 1976: Unter Berücksichtigung der ständig steigenden Unkosten kann die DDSG nicht umhin, ihre Tarife bis zu 20% zu erhöhen. Der Versuch, die Einnahmen wieder an die Kosten heranzuführen, ist aber nicht der einzige Beweggrund. Die Tariferhöhungen sollen auch in Relationen nachfragedämpfend wirken, um die unzumutbare Überfüllung der Schiffe in diesen Abschnitten abzubauen.

 

 

 

                                                                       Merkstein in der Geschichte der österreichischen Donauschifffahrt

                                                                       25 Jahre durchgehender Verkehr Passau - Wien   ( "Donau - Kurier" September 1977)

Nach einer durch die politischen Verhältnisse erzwungenen Pause von 13 Jahren nahm die DDSG am 12. Juli 1952 den durchgehenden Linienverkehr auf der Strecke Passau - Linz wieder auf. Seither sind auf den Passagierschiffen der DDSG 12 Millionen Passagiere aus einer großen Zahl von Ländern gefahren. Der Beitrag jener Bediensteten, die sich nach 1945 in oft schwierigster persönlicher Situation zur österr. DDSG bekannten und ihr die Treue hielten, darf ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten.

Die DDSG beging die Jubiläumsfahrt am 12. Juli 1977 in bescheidenen Rahmen. Einer der Veteranen des Jahres 1952, die "Stadt Wien" stand noch zur Verfügung und war im Streckenbereich Linz - Passau - Linz im Einsatz. Die eigentliche Jubiläumsfahrt von Linz nach Wien unternahm die "Stadt Passau", das Schwesterschiff der "Stadt Wien". Das letzte Dampfschiff der DDSG, die "Schönbrunn", trat von Wien aus die Bergfahrt an. Die Abfahrt des Schiffes wurde durch zahlreiche Zuschauer und Neugierige und die mitreißenden Klänge der Blasmusikkapelle Wetzdorf in ihren historischen Uniformen besonderer Rahmen verliehen. Das Ereignis wurde vom ORF Hörfunk übertragen, Generaldirektor DI Vw. LUCZENSKY und Direktor DARMSTÄDTER wiesen in kurzen Erklärungen auf die historische Bedeutung des Jubiläums und die Rolle der Personenschifffahrt im österr. Fremdenverkehr hin.

In den Donaugemeinden, für die die Personenschifffahrt von größter fremdenverkehrswirtschaftlicher Bedeutung ist, wurden der "Schönbrunn" herzliche Empfänge bereitet. An der Spitze der Abordnungen stand meistens der Bürgermeister oder in seiner Vertretung ein Mitglied des Fremdenverkehrsverbandes. Musikkapellen fehlten ebenso wenig wie Marketenderinnen, die den Fahrgästen Schnäpse und Wein kredenzten und das Schiffskommando mit Blumen und kleinen Geschenken bedachten. Die Verbundenheit der Ufergemeinden und der Donauschifffahrt wurde so neuerlich unter Beweis gestellt. Kapitän und Besatzung hatten Mühe, größere Verspätungen des im Fahrplan verkehrenden Schiffs zu vermeiden.

Auch "Stadt Passau" und "Stadt Wien" wurden gebührend gefeiert. Ein Höhepunkt war die vom Oberbürgermeister persönlich vorgenommene Überreichung der Passauer Stadtflagge an Kpt. ZIEHENGRASER. An Bord der "Stadt Passau" nahm Oberkapitän i. R. Josef RUFF an der Fahrt nach Wien teil, welcher am 12. Juli 1952 die "Stadt Wien" kommandiert hatte.

Das 25- Jährige Jubiläum fand in der Presse großen Widerhall. Neben Interviews und historischen Reminiszenzen wurde immer wieder in sehr positiver Weise auf die Bedeutung der Personenschifffahrt für den österr. Fremdenverkehr hingewiesen. Erfreulicherweise ist die Auslastungstendenz in der heurigen Saison mit aller gebotenen Vorsicht als durchaus steigend zu bezeichnen. Die DDSG beabsichtigt bekanntlich, das laufende Jahr als Testjahr zu benützen und die so gewonnen Erkenntnisse der weiteren Planung zugrunde zu legen, wobei das Schwergewicht beim Ausflugsverkehr liegen wird, da die für den Bau von Kabinenschiffen erforderlichen Mittel kaum aufzubringen sein werden.

                                                                                                                                                               

              Links, der "Veteran" mit Flaggenparade in voller Fahrt das einzige Dampfschiff "Schönbrunn". Rechts, die Prominenz: Von links nach rechts: Direktor Darmstädter, Generaldirektor Luczensky und Kapitän Terpetschnig. Für den Kärntner Kapitän hatte die DDSG- Mitarbeiterschaft gleich einen Spitznamen parat. Er wurde von ihnen nur noch liebevoll der "TERPENTIN - LEO" genannt.

 

 

                                       

                                                                                               Originalbericht der Arbeiter - Zeitung vom Sonntag, dem 13. Juli 1952

                                                                               Unter rotweißroter Flagge von Linz nach Wien

                                                                                       Die ersten österreichischen Dampfer auf der Donau - Triumphfahrt durch die russische Zone

Samstag hatte die Donau und ihre Menschen zwischen Linz und Wien einen großen Tag. Nach jahrelangen Verhandlungen hatten die Russen am 12. Juli die Donau in ihrer Zone für Passagierschiffe unter österreichischer Flagge endlich frei gegeben. Es war das Startzeichen für zwei der schönsten Schiffe "Stadt Wien" und "Johann Strauß", die seit 8 Tagen in Linz auf den Befehl zum Losfahren warteten. Am Samstag um 9.00 Uhr ist es so weit. Mit dem Kommando "Leinen los" beginnen die Schaufelräder ihre Arbeit. Ein letztes Winken der vielen Neugierigen an der Linzer Donaulände und schneller und schneller entschwindet die mächtige Nibelungenbrücke, die Linz und Urfahr verbindet. Rasch gewinnt unser Schiff an Fahrt, vorbei an der Linzer Werft auf der Österreich jetzt seine Schiffe baut, nachdem die Korneuburger Werft von den Russen beschlagnahmt wurde. Sechs Frachtkähne liegen auf dem Trockendock und die Niethämmer übertonen den Lärm der stampfenden Dieselmotoren unseres Schiffes. Von den Kohlenschiffen, die Seite an Seite kilometerweit auf das Löschen ihrer Fracht warten, ertönen laute Begrüßungsworte. Plötzlich ruft das Nebelhorn einem entgegenkommenden Schlepper eine Warnung zu. Später begegnen wir noch mehrmals jugoslawischen Schiffen, die einen regen Verkehr nach Österreich und Deutschland unterhalten.

Aus dem Logbuch der "Stadt Wien"

Die "Stadt Wien" ist ein schlankes, weißes Schiff mit mit zwei starken Dieselmotoren von 920 PS, die den Strom für den Antrieb der Schaufelräder liefern. Es ist recht heiß da unten im Maschinenraum. Da hat es der Steuermann und der Lotse hoch oben auf der Kommandobrücke viel schöner. Sie sind die wichtigsten Leute an Bord, denn die Donau hat viele tückische Sandbänke, die sich ständig verändern. Aber ein guter Lotse hat ein "Gefühl" für diese Gefahren, und es kommt selten vor, dass ein Personendampfer fest fährt. Markierungen der Stromaufsicht erleichtern ihm dabei die Arbeit. Das Logbuch der "Stadt Wien" erzählt uns, dass das Schiff im Jahr 1941 seine Vergnügungsfahrten einstellen musste. Abwechselnd wurde es dann von den Deutschen als Truppentransporter und Lazarettschiff verwendet. In den Apriltagen 1945 trat es seine Fahrt nach Passau an.

Kontrolle durch russische Marine

Plötzlich schreckt uns die Lautsprecheranlage des Schiffs auf: "Bitte die Sitzplätze beizubehalten und die Fotoapparate während der Kontrolle an der Demarkationslinie nicht zu benützen". Vorn an der Backbordseite in der Nähe der Ortschaft Au taucht auch schon ein kleiner Landsteg auf, auf dem elf russische Marinesoldaten warten. Zuerst werden die Angehörigen der Schiffsbesatzung und dann die Fahrgäste kontrolliert, sehr genau und sorgfältiger als im Zug. Nach einer halben Stunde ist auch das vorüber. Niemand ist beanstandet worden und die Soldaten verlassen das Schiff. Erleichtert tönt das Nebelhorn und an den russischen Kanonenbooten vorbei schwimmen wir auf Grein zu, wo der erste Empfang stattfindet.

Wo die Schiffer sich bekreuzigen

Der Bordlautsprecher gibt die ersten Positionsmeldungen. Wir nähern uns dem gefährlichsten Teil der Strecke, dem Greiner Schwall. Die Ufer werden felsig und treten eng zusammen. Die Fahrt durch den Strudengau beginnt. Von ihm heißt es, dass sich die Schiffer früherer Zeiten bekreuzigten, wenn sie ihn glücklich hinter sich hatten, und die vielen Schiffsmarterln an den steilen Ufern zeigen noch, dass das keine bloßen Legenden sind. Aber heute, mit 920 Pferdestärken und einer elektrischen Steueranlage ist keine Gefahr mehr. Aber es heißt aufpassen. Jedes verfügbare Besatzungsmitglied muss an Deck, denn der Strudengau zwischen Tiefenbach und Sankt Nikola ist nur "eingleisig" befahrbar. Wenn ein Schiff durchfährt, muss das entgegenkommende warten. Signale, die aussehen wie Fensterrouleaus regeln den Verkehr durch die Enge. Sind die Rouleaus zugezogen, dann muss der Schiffer stoppen, bis die Strecke frei gegeben wird. Eng an die rechtsseitige Felswand gedrückt stampft unser Dampfer an den geschichtsträchtigen Wirbeln vorbei. Werfenstein lassen wir hinter uns und in Sarmingstein begrüßen uns die ersten Böllerschüsse, die uns dann in ununterbrochener Folge bis nach Krems begleiten. In Ybbs erwarten uns Wachauerinnen in ihren Trachten und kredenzen Wein zur Begrüßung. Dann ist es vorbei mit dem Sonnenschein. Ein steifer Wind rüttelt die Sonnensegel auf dem Oberdeck und die Fahrgäste flüchten in den weißgetäfelten Speisesaal, in dessen Chromsäulen man sich rasieren könnte. Station Melk. Dann tut sich die herrliche Wachau auf, an deren Eingang das Stift Melk grüßt. Spitz, Dürnstein, Krems; überall das gleiche Bild. Freudig erregte Menschen, die dem ersten Passagierschiff unter österreichischer Flagge zuwinken. Selbst Autos auf den Uferstraßen bleiben stehen und tuten uns ihren Gruß. Diese erste Fahrt ist eine Triumphfahrt zwischen Linz und Wien, eine Demonstration Österreichs für seine Freiheit. In Krems verlassen der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. GLEIßNER und der Linzer Bürgermeister Dr. KOREF das Schiff.

Empfang in Wien

In Krems bekommen wir die erste Verspätung und ein leichter Sprühregen trübt ein wenig das freudige Ereignis. Mit 25 Kilometer pro Stunde fahren wir Wien zu. Nußdorf kommt in Sicht, wo eine große Menschenmenge auf die Einfahrt des Schiffes wartet. Knapp vor 20.00 Uhr, also fast mit einer Stunde Verspätung, legt die "Stadt Wien" am Praterkai an. Auf der Floridsdorfer Brücke und auf der Reichsbrücke stehen die Menschen und grüßen herunter. Die Schiffsstation am Praterkai ist schwarz von einer tausendköpfigen Menge. Bürgermeister JONAS begrüßt den Leiter des Unternehmens Generaldirektor HAUER von der DDSG. Er sagte: "Für uns Wiener und für alle Österreicher ist der heutige Tage ein großes Ereignis. Wenn auch die Donauschifffahrt vorläufig nur in einem beschränkten Ausmaß aufgenommen werden kann, so ist doch damit wieder ein Schritt näher zur Einheit und Souveränität Österreichs getan worden. Wir knüpfen an dieses Ereignis die Hoffnung, dass auch der Güterverkehr von und nach Wien aufgenommen werden kann, damit Wien wieder die Bedeutung in der Donauschifffahrt gibt, die es vor dem Krieg hatte. Diese Erstlingsfahrt österreichischer Passagierschiffe, schloss der Bürgermeister, ist von der Bevölkerung richtig verstanden worden. Die Fahrt hat bewiesen, dass wir im zähen Kampf um unsere Freiheit die Geduld nicht verlieren dürfen - er führt schließlich zum Erfolg.

 

                                                                                              

                                    Das damalige Flaggschiff der DDSG "Johann Strauß" und die "Stadt Wien" führten die erste Reise nach dem Krieg von Linz nach Wien durch.

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                              

 

STARTSEITE